Berichte 2019/2020

Foto: Der Teckbote, T. Kaltenecker
Foto: Der Teckbote, T. Kaltenecker

Vorbericht TV Steinheim - VfL Kirchheim 30.11.2019

 

Für die Handballer des VfL Kirchheim kommt es am heutigen Samstagabend zum Spitzenspiel in der Landesliga. Ab 20 Uhr gastieren die „Blauhemden“ auf der Ostalb beim punktgleichen Tabellen-zweiten TV Steinheim am Albuch. Im bisherigen Saison-verlauf sind beide Kontrahenten im Gleichschritt unterwegs: Acht Siege, ein Remis und eine Niederlage ergeben bei beiden Mannschaften 17:3 Punkte und den gemeinsamen zweiten Platz mit einem Punkt Rückstand auf Tabellenführer Reichenbach.

 

Klammert man ein mögliches Unentschieden aus, wird eine der Mannschaften heute den zweiten Rang für sich alleine einnehmen. Der TVS ließ einen seiner drei Minuspunkte beim 22:22 in Herbrechtingen liegen, die bisher einzige Niederlage gab es mit 28:31 beim HC Hohenems. In der vergangenen Runde mussten die Kirchheimer in Steinheim eine schmerzliche 20:34-Pleite hinnehmen. Um eine Wiederholung zu verhindern, trainierte die Mannschaft um Trainer Engelbert Eisenbeil unter der Woche konzentriert.


Besonderes Augenmerk sollte der VfL auf Steinheims Spielmacher Dennis Kaumann legen, der vor der Saison von Ligakonkurrent Bad Saulgau zu seinem Heimatverein zurückgekehrt war und Denker und Lenker im Spiel von Trainer Sebastian Kieser ist. Doch auch auf Rückraumspieler Tobias Mewitz sollten die Kirchheimer ein Auge werfen, zählt dieser doch nahezu wöchentlich zu den Toptorschützen. Ohnehin braucht der VfL in Steinheim eine starke Defensive, denn die Gastgeber verfügen über einen wurfgewaltigen Rückraum.


Aufgrund des Heimvorteils geht der TVS als Favorit in das Spitzenspiel. Jedoch rechnet sich Trainer Engelbert Eisenbeil durchaus Chancen auf einen Punktgewinn aus. „Wenn jeder Einzelne sein Leistungspotenzial abruft und die Mannschaft zusammenhält, können wir gegen jeden Gegner bestehen“, sagt er. Pünktlich zu diesem Handballleckerbissen steht dem Kirchheimer Coach der komplette Kader zur Verfügung. jm


VfL Kirchheim: Osswald, Hsu, Habermeier, Böck, Burkhardt, Mikolaj, Rudolph, T. Hamann, L. Hamann, Schwarzbauer, Schenk, Merkle, Sott, M. Hamann, Real

Foto: Der Teckbote, M. Brändli
Foto: Der Teckbote, M. Brändli

Spielbericht VfL Kirchheim - HSG Freidrichshafen/Fischbach 24.11.2019

 

Sechster Sieg im sechsten Heimspiel: Die Landesliga-Handballer des VfL Kirchheim haben gegen die HSG Friedrichs-hafen/Fischbach nichts anbrennen lassen und den Aufsteiger deutlich mit 31:18 geschlagen. Durch den Erfolg bleiben die Teckstädter punktgleich mit dem TV Steinheim auf Tabellenplatz zwei.


Trotz des deutlichen Ergebnisses war es für den VfL am Ende nicht mehr als der erwartete Pflichtsieg. Gegen das Team vom Bodensee reichte der Mannschaft von Trainer Engelbert Eisenbeil bereits eine durchschnittliche Leistung, um den Gegner in die Schranken zu weisen. Nach zwölf Spielminuten führten die Gastgeber schon deutlich mit 7:3 und alles sah nach einem entspannten Abend für die VfL-Anhänger aus. Doch als die „Teck-Sieben“ daraufhin etwas Tempo aus dem Spiel nahm, konnten die „Blisshards“ dies bis zur 20. Minute (10:8) zu einer kleinen Aufholjagd nutzten. Vor der Halbzeitpause erhöhten die „Blauen“ ihr Engagement dann aber wieder und zogen auf vier Treffer davon (16:12).


Für die Vorentscheidung sorgte unmittelbar nach dem Wiederanpfiff ein 4:1-Lauf, der die Kirchheimer Führung auf 20:13 schraubte. Zwar kamen die Gäste zwischenzeitlich noch einmal auf vier Treffer ran, dennoch lief der VfL zu keinem Zeitpunkt der Partie Gefahr, das Spiel noch aus der Hand zu geben. Ganz im Gegenteil: Das Eisenbeil-Team verpasste es mehrfach, das Ergebnis noch deutlicher zu gestalten.


Erst zum Ende der Begegnung gelang es den Kirchheimern, das Resultat noch auf 31:18 auszubauen. VfL-Coach Eisenbeil zeigte sich mit der Leistung seiner Mannschaft durchaus zufrieden, wenngleich nicht mehr als nötig investiert wurde. Das jedoch muss sich in den kommenden zwei Wochen ändern, denn nun kommt es gleich zu zwei Krachern: Kommenden Samstag gastiert der VfL beim punktgleichen TV Steinheim, ehe eine Woche später der Tabellenführer aus Reichenbach in der Walter-Jacob-Halle aufschlägt. jm

 

Spielbericht HVW

VfL Kirchheim: Osswald, Hsu, M. Hamann, L. Hamann (1), T. Hamann, Sott (2), Böck (5), Burkhardt (3), Habermeier (6), Merkle (3/3), Mikolaj (2), Schenk (3), Real (2), Rudolph (4)


HSG Friedrichshafen-Fischbach: Pietsch, Bajic, Arns, Westerholt (2), P. Pentzlin, Röhner, Turnadzic (1), F. Pentzlin (2), Peper (2), Kotnik (3), Fischinger (8/3), Göser

 

Vorbericht VfL Kirchheim - HSG Friedrichshafen/Fischbach 22.11.2019

 

Die Handballer des VfL Kirchheim bestreiten ihr zweites Heimspiel in Folge. Nach dem dürftigen und knappen 27:26 Sieg am vergangenen Wochenende gegen die TSG Söflingen 2, gastiert am Samstagabend um 19 Uhr die ebenfalls abstiegsbedrohte HSG Friedrichshafen/Fischbach in der Walter-Jacob-Halle.


Nachdem die Tecksieben bei der 29:37 Niederlage in Bad Saulgau und dem knappen 27:26 Erfolg gegen Söflingen nicht sonderlich zu überzeugen wusste, war der Mannschaft um Trainer Engelbert Eisenbeil in den Trainingseinheiten vor der Partie am Samstag durchaus der Wille zur Besserung anzumerken. Mit hoher Konzentration gingen die Spieler in der Vorbereitung auf die Begegnung gegen die HSG Friedrichshafen/Fischbach zu Werke. Vor allem in der Defensive möchten die Teckhandballer wieder einen Zahn zulegen. Auch im Angriffsspiel will der VfL wieder zu alter Stärke zurückfinden und die oft gut herausgespielten Chancen viel effizienter nutzen.

 

Während die „Blauen“ weiterhin mit 15:3 Punkten auf einem hervorragenden zweiten Tabellenplatz stehen, rangieren die Gäste vom Bodensee derzeit mit 6:14 Punkten auf dem drittletzten Tabellenplatz. Doch dass dies nicht gleichbedeutend mit einem einfachen Sieg über den Aufsteiger ist, ist allen beim VfL spätestens seit dem Spiel vom vergangenen Wochenende klar. Von ihren drei bisherigen Erfolgen verzeichneten die „Blisshards“ gleich zwei in fremder Halle. Während man mit 27:26 in Feldkirch gewann, konnte die Mannschaft vom „schwäbischen Meer“ auch beim HC Hohenems doppelt Punkten. Am vergangenen Spieltag gelang dann auch der lang ersehnte erste Heimsieg gegen Württemberliga-Absteiger SG Herbrechtingen-Bolheim. Durch den 22:19 Triumph kommt das Team der HSG durchaus mit Selbstvertrauen nach Kirchheim, zumal die Gäste jeden Punkt dringend benötigen um das Saisonziel „Klassenerhalt“ zu erreichen.

 

Diese Punkte möchten der VfL allerdings keines Falls unnötig verschenken, denn die Mannschaft um Kapitän Robin Habermeier benötigt selbst jeden Zähler um sich weiterhin in der Spitzengruppe festzusetzen. Mit etwas Glück könnte am Samstagabend auch wieder die Tabellenführung herausspringen, denn Tabellenführer Reichenbach erwartet in Bad Saulgau gewiss keine einfache Aufgabe. Auch der punktgleiche TV Steinheim hat mit dem Gastspiel in Söflingen keinen Spaziergang vor sich. Hierfür müssen die Teckstädter aber erst selbst ihre eigenen Hausaufgaben erledigen. Dafür steht Trainer Eisenbeil der komplette Kader zur Verfügung. Auch der zuletzt drei Spiele pausierende Benjamin Sott wird wieder zur Mannschaft hinzustoßen. Jm


VfL Kirchheim: Osswald, Hsu, Mikolaj, Habermeier, Rudolph, Schenk, T.Hamann, M.Hamann, L.Hamann, Burkhardt, Schwarzbauer, Real, Sott, Böck, Merkle

Gibt die Marschroute vor: VfL-Coach Engelbert Eisenbeil, Foto: Der Teckbote, M. Brändli
Gibt die Marschroute vor: VfL-Coach Engelbert Eisenbeil, Foto: Der Teckbote, M. Brändli

Spielbericht VfL Kirchheim - TSG Söflingen 17.11.2019

 

Die Handballer des VfL Kirchheim haben mit reichlich Glück und einem 27:26-Heimsieg gegen die TSG Söflingen 2 ihren dritten Tabellenplatz gefestigt und damit Anschluss an die Spitze gehalten. Gegen einen erwartet unangenehmen Gegner machte sich die Tecksieben über 60 Minuten selbst das Leben schwer und hatte am Ende Glück, die knappe Führung über die Zeit zu bringen.

Die Gäste aus Ulm untermauerten von Beginn an ihre Ambitionen, beim Favoriten zumindest einen Punkt zu entführen. Der VfL hingegen agierte in der Defensive schläfrig und auch im Angriff ohne das nötige Tempo. Es dauerte bis zur 20. Minute ehe die Blauen durch Martin Rudolph erstmals in Führung gingen. Ein Signal zum Aufbruch war das allerdings nicht. Die Mannschaft von Gästetrainer Werner Pointinger zeigte sich unbeeindruckt und blieb ihrer Linie treu. Ganz anders die Hausherren, die weiterhin unkonzentriert agierten, beste Gelegenheiten verschenkten und die Führung erneut aus der Hand gaben. Erst ein Doppelpack durch Lars Hamann sorgte für ein leistungsgerechtes 13:13-Unentschieden zur Pause.

VfL-Coach Engelbert Eisenbeil versuchte seine Spieler in der Kabine wachzurütteln, doch am Spielgeschehen änderte sich auch nach Wiederanpfiff nichts. Der VfL legte vor, die Gäste hingegen ließen sich nicht abschütteln. Eine Hartnäckigkeit, die sich in der 50. Minute auszahlte, als die TSG durch Sebastian Preschel beim 22:21 wieder selbst in Führung ging.


Dominik Burkhardt und Robin Habermeier übernahmen danach Verantwortung und brachten ihre Farben mit 25:23 in Führung. Viele Zuschauer glaubten zu dieser Zeit bereits an eine Vorentscheidung. Doch die Tecksieben versäumte es, mit einem weiteren Treffer für klare Verhältnisse zu sorgen. Zwei Minuten vor dem Ende glich Söflingen erneut aus und hatte nun selbst den Sieg vor Augen. Tim Hamanns Führungstreffer zum 27:26 brachte der VfL schließlich mit etwas Glück über die Zeit.

Am Ende war es ein schmeichelhafter Heimsieg, denn die Mannschaft aus Söflingen war an diesem Abend ein ebenbürtiger Gegner und hätte zumindest einen Punkt verdient gehabt. Nach der Partie sah man den Kirchheimer Spielern durchaus an, dass der eigene Anspruch ein anderer ist. Am kommenden Wochenende ist die abstiegsgefährdete HSG Friedrichshafen/Fischbach zu Gast in der Walter-Jacob-Halle. Bis dahin bleibt reichlich Luft nach oben. jm

 

Hier geht's zum Spielbericht der TSG Söflingen 2

Spielbericht HVW


VfL Kirchheim: Osswald, Hsu, M. Hamann(1), L. Hamann (2), T. Hamann (2), Böck (3), Burkhardt(2), Habermeier (3), Merkle (4/2), Mikolaj (3), Schenk, Schwarzbauer (3), Real, Rudolph(4),


TSG Söflingen II: Seifried, Frasch (4), Deschler, Preschel(3), Unseld(3), Pointinger (2), Klöffel (5/3), Spirkl, Albert Unseld (3), Schanzel (3), Düsterer (2), Kruzinski (1), Lippe

 

Vorbericht VfL Kirchheim - TSG Söflingen 15.11.2019

 

Die VfL-Handballer greifen am heutigen Abend wieder nach zwei weiter Punkten. Nach der herben ersten Saisonniederlage in Bad Saulgau möchte der VfL gegen die TSG Söflingen 2 wieder zurück in die Erfolgsspur finden. Um 19 Uhr beginnt in der heimischen Walter-Jacob-Halle die Partie gegen einen vermeintlich leichten Gegner.


Nachdem Spieler und Trainer die 29:37 Pleite beim TSV Bad Saulgau schnell aus ihren Köpfen bekamen, legten die „Blauen“ den Fokus sofort auf die heute anstehende Partie. Gegen die Oberligareserve aus Söflingen hat die Tecksieben zwei Punkte fest eingeplant. Doch dafür muss vor allem die Defensive wieder besser funktionieren als zuletzt in Saulgau. Dort bekamen die Blauhemden zu keinem Zeitpunkt Zugriff auf die gegnerischen Spieler. Fast nach Belieben konnten die TSV-Akteure aus dem Rückraum agieren. Um dieses Problem wieder in den Griff zu bekommen lag der Hauptschwerpunkt in den Trainingseinheiten unter der Woche verstärkt im defensiven Bereich. Das Hauptziel gegen die TSG ist, aus einem sicheren Abwehverbund wieder mit Tempo und Zielstrebigkeit in den Angriff zu gehen, um dort auch wieder die einfachen Tore aus der ersten und zweiten Welle zu erzielen.

 

Doch unterschätzen darf man die Gäste keineswegs. Zwar steht die TSG mit 5:9 Punkten nur auf dem 12. Rang, doch am letzten Spieltag gelang gegen Aufsteiger Friedrichshafen/Fischbach ein überzeugender 28:16 Heimsieg. Hier zeigte die Mannschaft von Trainer Werner Pointinger vor allem in der Defensive eine starke Leistung, denn zum Halbzeitpfiff standen elf eigenen Treffern nur vier der Gästemannschaft gegenüber. Auch bei den Auftritten in Bad Saulgau (24:29) und Biberach (29:31) hielt die Mannschaft bis zum Schluss mit. Die Teckhandballer sollten die Gäste also nicht auf die leichte Schulter nehmen. Mit einem weiteren Heimsieg kann der VfL weiterhin seinen Spitzenplatz in der Spitzengruppe festigen. Denn momentan liegen die drei stärksten Teams aus Reichenbach (14:2), Kirchheim (13:3) und Steinheim (13:3) nur einen Punkt auseinander.

 

Für den heutigen Auftritt steht Trainer Engelbert Eisenbeil nahezu der komplette Kader zur Verfügung. Lediglich Torhüter Kevin Hsu hatte während der Woche mit Rückenbeschwerden zu kämpfen, sollte aber bis zum Anpfiff heute Abend wieder einsatzbereit sein. Weiterhin unklar ist jedoch der Einsatz von Benjamin Sott. Der Rückraumspieler laboriert immer noch an einer Fußverletzung aus dem Heimspiel gegen die TG Biberach vor drei Wochen. Nach nur bedingtem Trainingseinsatz wird sich auch dieses Mal erst wieder kurz vor Spielbeginn entscheiden, ob eine Teilnahme von Sott am Spiel möglich ist. Jm


VfL Kirchheim: Oßwald, Hsu, Mikolaj, Habermeier, Burkhardt, Sott, Schenk, M.Hamann, T.Hamann, L.Hamann, Real, Rudolph, Merkle, Böck, Schwarzbauer

 

Für Robin Habermeier und Co. gab es in Saulgau nichts zu Erben, Foto: Der Teckbote, M. Brändli
Für Robin Habermeier und Co. gab es in Saulgau nichts zu Erben, Foto: Der Teckbote, M. Brändli

Spielbericht TSV Bad Saulgau - VfL Kirchheim 10.11.2019

 

Der VfL verliert beim 29:37 in Bad Saulgau nicht nur das Spiel, sondern auch die Landesliga-Tabellenführung. Nach nur einer Woche sind die Landesliga-Handballer des VfL Kirchheim den Platz an der Sonne schon wieder los: Beim TSV Bad Saulgau kassierte die „Teck-Sieben“ mit 29:37 ihre erste Saisonniederlage. Grund für die herbe Pleite war eine desolate Abwehrarbeit, die der VfL offensiv trotz 29 erzielter Treffer nicht kompensieren konnte.


Vor erwartungsgemäß beeindruckender Kulisse legten die Gastgeber los wie die Feuerwehr: Nach der frühen 7:3-Führung erspielten sich die Hausherren bis zur 20. Minute sogar einen deutlichen 14:7-Vorsprung. Auch eine zwischenzeitliche Auszeit brachte den VfL zunächst nicht in die Spur. Erst fünf Minuten vor der Halbzeit schienen sich Habermeier und Co. ihrer Stärken zu besinnen und kamen auf 10:14 ran. In dieser Phase bestand sogar die Chance, noch näher heranzukommen. Doch leichtfertig vergebene Chancen verhinderten die Aufholjagd der Kirchheimer. Dies nahmen die Gastgeber dankend an und zogen bis zum Halbzeitpfiff wiederum auf 18:11 davon.


Auch im zweiten Abschnitt änderte sich das Bild nicht. Die Bad Saulgauer trafen weiterhin nach Belieben über ihren starken Rückraum. Auch verschiedene Abwehrvarianten halfen dem VfL nicht weiter. Nachdem die „Teck-Sieben“ in der 39. Minute bereits mit 14:24 zurücklag, hieß es, Schadensbegrenzung zu betreiben. Schließlich wollte das Team von Trainer Engelbert Eisenbeil ein ähnliches Debakel wie im Vorjahr (27:43) vermeiden.


Am Ende stand ein, auch in dieser Höhe, verdienter 37:29-Sieg des TSV Bad Saulgau. Für den VfL bricht dadurch aber nicht die Welt zusammen, denn das Eisenbeil-Team steht mit nun 13:3 Punkten immer noch in der Spitzengruppe der Landesliga. Am kommenden Samstag im Heimspiel gegen die TSG Söflingen II gilt es nun, wieder zurück in die Erfolgsspur zu finden. jm

Spielbericht HVW


VfL Kirchheim: Oßwald, Hsu, L. Hamann (2), T. Hamann (1), Böck (5), Burkhardt (1), Habermeier (1), Merkle (12/10), Mikolaj (3), Schenk, Schwarzbauer (2), Real, Rudolph (2)
TSV Bad Saulgau: J. Engler, Bakos, Sugg (9), Solis, Reck, Gaspar (5), P. Engler (3), Fischer (2), Fritz, Kohler (2), Fuchs(8), Balan (4), Schäfer (4/1)

 

 

Vorbericht TSV Bad Saulgau - VfL Kirchheim 09.110.2019

 

Für die Handballer des VfL Kirchheim steht nach zwei Heimspielen in Folge nun wieder eine Auswärtspartie auf dem Programm - und diese hat es auch noch gleich in sich. Als frisch gebackener Tabellen-führer reisen die Kirchheimer am heutigen Abend zum TSV Bad Saulgau. Spielbeginn ist um 18 Uhr in der Sporthalle im Kronried.

Dass es durchaus leichtere Auswärtsspiele gibt als in Bad Saulgau, darin sind sich beim VfL alle einig. In nahezu jedem Heimspiel sind gut 500 Fans in der Halle, die ihre Mannschaft nach Kräften voran peitschten, was nicht gerade dem Bild einer ruhigen Kurstadt entspricht. Dies durften die „Blauen“ vor allem in der letzten Saison am eigenen Leibe spüren. Nach den beiden roten Karten gegen Martin Rudolph und Robin Habermeier gingen dem VfL die Alternativen im Rückraum aus und man verlor am Ende deutlich mit 43:27.

 

Dieses Mal soll es anders werden. Die Mannschaft von Trainer Engelbert Eisenbeil fährt mit 13:1 Punkten als ungeschlagener Tabellenführer nach Bad Saulgau und hat enormes Selbstvertrauen in den letzten Wochen getankt. Gerade das letzte Ergebnis gegen Verfolger Vöhringen zeigt, dass die Mannschaft intakt ist und weiß, was sie zu leisten im Stande ist. 34:27 hieß es am Ende einer starken Partie der Blauhemden. Gegen den TSV Bad Saulgau sollte genau diese Einstellung und Konzentration um kein einziges Prozentpünktchen fallen. Die Gastgeber stehen momentan mit 8:6 Punkten auf dem 5. Tabellenplatz und könnten mit einem Sieg den Anschluss an die vorderen Ränge herstellen. Das Team von Trainer Matthias Kempf fuhr zuletzt drei Siege in Folge ein und geht somit ebenfalls mit großem Selbstvertrauen in die Partie. Auch im letzten Heimspiel gegen die TSG Söflingen 2 gingen die Kurstädter mit 29:24 als souveräner Sieger hervor. Jedoch waren die Verantwortlichen mit der Leistung der eigenen Mannschaft nur bedingt zufrieden. Trainer Kempf bemängelte die Konsequenz seiner Mannschaft über die 60 Spielminuten. Trotz mehrmaligem vier bis fünf Tore Vorsprung ließ man den ersatzgeschwächten Gegner immer wieder zurück in die Partie kommen.

 

Auf solche "Aussetzter" des TSV sollten die Teckstädter heute Abend allerdings nicht hoffen, sondern versuchen, ihr eigenes Leistungspotential komplett abzurufen. Dabei wird es auch erneut auf die konsequente Abwehrarbeit ankommen, die dem VfL dieser Tage die nötige Sicherheit gibt. Im Schnitt kassierte die Tecksieben in den ersten sieben Spieltagen 24 Gegentreffer, während man im Angriff durchschnittlich 30 mal zuschlägt. Allerdings nützen diese Zahlen und Fakten nichts , wenn alle Spieler nicht mit der nötigen Einstellung ans Werk gehen. Zumal es auch ein ungewohntes Gefühl ist, in der Landesliga als Tabellenerster gejagt zu werden. Kadertechnisch kann Trainer Engelbert Eisenbeil nahezu aus dem vollen schöpfen, lediglich hinter Rückraumspieler Benjamin Sott steht noch ein dickes Fragezeichen. Der Neuzugang des VfL verletzte sich im Heimspiel gegen die TG Biberach vor zwei Wochen am Sprunggelenk. Sein Einsatz wird wohl erst kurz vor Anpfiff entschieden. Jm

VfL Kirchheim: Oßwald, Hsu, Habermeier, Sott, Merkle, Schenk, T.Hamann, M.Hamann, L.Hamann, Schwarzbauer, Rudolph, Böck, Burkhardt, Real, Mikolaj

Die M1 grüßt jetzt von der Tabellenspitze, Foto: Der Teckbote, M. Brändli
Die M1 grüßt jetzt von der Tabellenspitze, Foto: Der Teckbote, M. Brändli


M1 Spielbericht VfL Kirchheim - SC Vöhringen 03.11.2019

 

Die Landesligahandballer des VfL Kirchheim bleiben auch im siebten Saisonspiel ungeschlag-en. Am Samstagabend gewannen die Teckstädter gegen Verfolger SC Vöhringen verdient mit 34:27 (16:12). Durch die gleichzeitige Niederlage des TV Steinheim beim HC Hohenems übernehmen die Kirchheimer nun auch die alleinige Tabellenführung.


Anders als noch am letzten Wochenende gegen die TG Biberach war der VfL dieses Mal von Anfang an hellwach. Zwar gingen die Gäste zunächst durch Andre Möller mit 1:0 in Führung, doch ein Doppelschlag von Dominik Burkhardt und Dominik Merkle drehte die Partie zugunsten des VfL. In der Folgezeit konnten sich die Gastgeber langsam absetzen, über 5:3 führten die „Blauen“ nach 20 Minuten mit 10:7. Aus einer sicheren Abwehr heraus gelangen immer wieder schnelle Gegenangriffe die zu einfachen Toren führten. Bis zum Halbzeitpfiff konnte sich der neue Tabellenführer auf 16:12 absetzen.


Auch mit Beginn der zweiten Hälfte machte der VfL da weiter wo er kurz zuvor aufgehört hatte. Beim 20:14 in der 38. Spielminute waren erstmals sechs Treffer Unterschied herausgespielt. Zwar gaben sich die Vöhringer nie auf und kämpften sich beim zwischenzeitlichen 24:21 gut 13 Minuten vor Ende wieder auf drei Treffer heran, doch mehr ließ die Tecksieben an diesem Abend nicht mehr zu. Ganz im Gegenteil: Über 29:21 und 32:25 konnte man sich wieder einen beruhigenden Vorsprung herausspielen. Als dann mit dem 34:27 die Schlusssirene ertönte feierten die Spieler in Blau einen überzeugenden Heimsieg gegen einen direkten Verfolger, den der VfL mit dem Sieg auf Abstand halten konnte.


Mit 13:1 Punkten stehen die „Blauhemden“ nun als alleiniger Spitzenreiter ganz oben in der Tabelle. Wie schon im bisherigen Saisonverlauf glänzte die Mannschaft um Kapitän Robin Habermeier wieder mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung. Auch ohne große Kommandos von der Trainerbank wissen die Akteure auf Kirchheimer Seite immer, was zu tun ist. Lange ausruhen auf dem bisherigen Erfolg will man sich allerdings nicht, denn schon am kommenden Wochenende steht das schwere Auswärtsspiel gegen den TSV Bad Saulgau auf dem Programm. Dort gilt es dann die gerade eroberte Tabellenführung zu verteidigen. Jm


VfL Kirchheim: Oßwald, Hsu, Mikolaj, M.Hamann(1), L.Hamann(1), T.Hamann(4), Böck(1), Burkhardt(9), Habermeier(8/3), Merkle(3), Schenk(3), Schwarzbauer, Real(1), Rudolph(3)

 

Hier geht's zum Bericht des SC Vöhringen

Spielbericht HVW

 

 

Vorbericht VfL Kirchheim - SC Vöhringen 01.11.2019

 

Auf die Handballer des VfL Kirchheim wartet am heutigen Abend erneut ein Spitzenspiel. Wie schon in den vergangenen beiden Partien bekommt man es auch dieses Mal mit einem direkten Verfolger zu tun. Um 19 Uhr schlägt der aktuelle Tabellenfünfte, der SC Vöhringen, in der Walter-Jacob-Halle auf.

 

Die Teckhandballer stehen momentan immer noch ungeschlagen mit 11:1 Punkten gemeinsam mit dem TV Steinheim auf dem zweiten Tabellenplatz. Vier Punkte dahinter, auf Platz fünf, steht der heutige Gast aus Vöhringen. Mit einem Sieg könnte die Eisenbeil-Truppe die Tabellenführung übernehmen, denn der momentane Spitzenreiter TV Reichenbach hat an diesem Wochenende spielfrei. Doch auch die Gäste werden hoch motiviert nach Kirchheim reisen. Denn mit einem Sieg des SCV könnte dieser auf den begehrten vierten Rang klettern und bis auf zwei Punkte an den VfL heranrücken. Dies möchte man im Lager der „Blauhemden“ natürlich nach Möglichkeit verhindern. Sicher ist aber, dass sich die Mannschaft um Kapitän Robin Habermeier eine derart schwache Anfangsphase wie gegen die TG Biberach letztes Wochenende nicht erlauben kann. Dort lag man nach knapp neun Minuten bereits mit sechs Treffern zurück. Zwar konnte die Mannschaft durch Kampf und Einsatz das Spiel bis zum Ende für sich entscheiden, doch auch Trainer Engelbert Eisenbeil mahnte seine Spieler, dass dies nicht immer so funktionieren wird. Darum liegt der Fokus im heutigen Spiel unter anderem darauf, von Anfang an voll konzentriert zu sein, denn die Gäste aus dem Illertal agieren ähnlich wie die TG Biberach. Der SC Vöhringen stellt eine starke und robuste Abwehr aus der sie dann mit Tempo nach vorne preschen. Zuletzt überraschten die Vöhringer so den TV Reichenbach, als man zu Beginn schnell mit 7:2 in Führung ging. Am Ende hatte jedoch der TVR den längeren Atem und gewann das Topspiel mit 29:25 in eigener Halle.

 

Der VfL ist also gewarnt und muss wieder mit 100 Prozent in die Partie gehen, sonst könnte es die erste Saisonniederlage setzen. Dies wollen die Teckhandballer vor allem zu Hause in eigener Halle und vor den VfL-Fans nicht zulassen. Allerdings hätte die Vorbereitung auf den heutigen Gegner durchaus besser verlaufen können. Aufgrund von Urlaub, Verletzung oder beruflicher Pflichten konnte der VfL nicht einmal mit dem kompletten Kader trainieren. Hinzu kommt, dass mit Benjamin Sott eine wichtige Säule der Mannschaft für das heutige Match ausfällt. Sott hatte sich am vergangenen Wochenende gegen die TG Biberach eine Bänderverletzung im Sprunggelenk zugezogen und fällt somit mindestens für die heutige Partie aus. Mit dem restlichen Kader kann Trainer Eisenbeil heute allerdings aus dem Vollen schöpfen, denn auch Josua Schenk ist nach überstandenen Knieproblemen wieder mit von der Partie. Trotz allen Widrigkeiten ist die Tecksieben fest entschlossen, die Serie auch gegen den SC Vöhringen fortzusetzen. Ein gutes Omen ist dabei der 35:31 Heimsieg aus der vergangenen Saison. Mit dem Schwung und Selbstvertrauen aus dem bisherigen Saisonverlauf, ist für den VfL auch heute alles drin um die nächsten beiden Punkte einzufahren. Jm

 

Hier geht's zum Vorbericht des SC Vöhringen

 

VfL Kirchheim: Oßwald, Hsu, Mikolaj, Habermeier, M.Hamann, T.Hamann, L.Hamann, Schenk, Schwarzbauer, Burkhardt, Real, Böck, Rudolph, Merkle

Foto: Der Teckbote, M. Brändli
Foto: Der Teckbote, M. Brändli

Spielbericht VfL Kirchheim - TG Biberach 28.10.2019

 

Die Landesligahandballer des VfL Kirchheim gewinnen auch ihr drittes Heimspiel und bleiben so weiterhin ungeschlagen. Gegen Verfolger TG Biberach gab es einen hart erarbeiteten 27:22 Erfolg, nachdem es lange Zeit nicht danach aussah. Es dauerte ganze 40 Minuten bis der VfL das erste mal in eigener Halle in Führung gehen konnte. Bis dahin tat sich die Tecksieben vor allem im Angriff gegen die stabile TGB Abwehr enorm schwer. Anfänglich musste man sogar einen sechs Tore Rückstand aufholen.

 

Der Beginn der Partie stand ganz im Zeichen der Gäste, während die „Blauen“ diesen komplett verschliefen. Über 2:0 und 6:2 führte die TG nach 12 Minuten bereits mit 9:3. Im Kirchheimer Publikum rieb man sich verwundert die Augen und rechnete schon mit dem Schlimmsten. Doch nun ging ein Ruck durch die Mannschaft von Trainer Engelbert Eisenbeil. Tor um Tor wurde der Rückstand verringert, bis dann beim 9:11 in der 22. Spielminute der Anschluss wieder hergestellt war. Doch bis zum 13:14 Halbzeitstand gaben die Gäste den Ton an. In der Kabine waren sich alle beteiligten einig das man das Spiel in der zweiten Hälfte zu Gunsten des VfL drehen wird.

 

Jedoch gehörte auch der Start in den zweiten Spielabschnitt den Biberachern. Simon Krattenbacher brachte seine Farben mit dem 16:13 wieder drei mit Treffern in Front. Doch fünf Minuten später konnte Thimo Böck für den VfL wieder ausgleichen. Von nun an entwickelte sich eine ausgeglichene teils hektische Partie, in der sich keine der beiden Mannschaften entscheidend absetzen konnte. Die Führung wechselte minütlich. Als dann Julian Betz sechs Minuten vor dem Ende auf 22:20 für die TGB stellte, liefen die Teckstädter Gefahr sich ihre erste Saisonniederlage einzuhandeln. Mit diesem Gedanken wollte sich im Lager der „Blauhemden“ jedoch niemand anfreunden, und so besannen sich die Spieler um Kapitän Robin Habermeier wieder auf ihre Qualitäten. Wie ausgewechselt stellte der VfL nun eine schier unüberwindbare Abwehr ,mit einem starke Tim Oßwald im Gehäuse, aufs Parkett. Von da aus ging es mit vollem Tempo in den Angriff, damit schienen die Gäste nicht mehr zurecht zu kommen. Aus einem 20:22 Rückstand machten die Teckstädter mit einem 7:0 Lauf in den letzten Minuten eine 27:22 Führung. Es war einem starken Schlussspurt zu verdanken das die erste Saisonniederlage noch abgewendet werden konnte. Doch auch bei diesem hart erkämpften Sieg glaubten Spieler und Trainer immer an den Sieg, und ließen sich nicht aus der Ruhe bringen.

 

Durch diesen Sieg und mit nun 11:1 Punkten konnte der VfL vorübergehend wieder an die Tabellenspitze springen. Doch am kommenden Wochenende sollte die Mannschaft wieder von der ersten Minute an hellwach sein, denn dann kommt mit dem SC Vöhringen ein weiterer Verfolger und Aufstiegskandidat in die Walter-Jacob-Halle. jm

 

Hier geht's zum Spielbericht der TG Biberach (Schwäbische Zeitung)

Spielbericht HVW

VfL Kirchheim: Oßwald, Hsu - Mikolaj, M. Hamann, L. Hamann (2), T. Hamann (1), Sott, Böck (3), Burkhardt (4), Habermeier (8/1), Merkle (2/2), Schwarzbauer (4), Real, Rudolph (3)


TG Biberach: Betz (10/3), Krattenmacher (1), Botezatu, Kruse (1), Fimpel (3/3), Jans (4), Böck, Schätzle, Baumgart (2), S. Krais, Markov, Ellek, D. Krais (1), Berg

 

Vorbericht VfL Kirchheim - TG Biberach 26.10.2019

 

Nach dem Topspiel ist vor dem Topspiel - so lautet das Motto in diesen Tagen bei den VfL-Handballern. Am heutigen Samstagabend geht es vor heimischer Kulisse gegen den direkten Verfolger, die TG Biberach. Anpfiff ist um 19.00 Uhr in der Walter-Jacob-Halle.


Nach dem starken 27:25 Sieg bei der HSG Bargau/Bettringen am vergangenen Wochenende, wartet auf den VfL an diesem Spieltag ein ähnliches Kaliber. Während die Tecksieben mit 9:1 Punkten gemeinsam mit dem SC Vöhringen nur einen Punkt hinter Spitzenreiter Reichenbach steht, der ein Spiel mehr absolviert hat,  lauert die TG Biberach mit 8:4 Punkten direkt dahinter. Für die „Blauhemden“ ist die Sache klar: Zwei weitere Zähler sollen auf das Punktekonto hinzukommen.

 

Dass dies keine leichte Aufgabe wird, darin sind sich alle Beteiligten einig. Doch die Mannschaft von Trainer Engelbert Eisenbeil ist heiß auf das erste Heimspiel nach knapp einem Monat. Zudem wollen Trainer und Spieler so lange wie möglich auf der Erfolgswelle reiten und sich weiter in der Spitzengruppe der Liga etablieren. Doch  Gegner Biberach dürfte ebenfalls gewillt sein, die beiden Punkte aus Kirchheim zu entführen um selbst zur Spitzengruppe aufzuschließen. Die TG besticht durch eine starke und körperlich robuste Abwehr. Mit ein Grund dafür. dass die beiden Niederlagen in Vöhringen (23:24) und in Bad Saulgau (25:27) auch denkbar knapp ausfielen. Der VfL weiß allerdings auch um seine Heimstärke und will diese auch erneut unter Beweis stellen. Wie immer möchten die Teckhandballer mit einer starken Defensive den Gegner zu Ballverlusten zwingen und dann selber mit schnellen Gegenangriffen zuschlagen. Die größte Stärke der Kirchheimer dürfte derzeit aber die mannschaftliche Geschlossenheit sein, welche die Truppe in den letzten Wochen zeigt. Gerade beim letzten Sieg in Bargau bewies man über die gesamten 60 Minuten Kampfgeist, Siegeswille und Abgeklärtheit, was letzten Endes auch der Schlüssel zu Erfolg war. Mit diesen Tugenden wollen Habermeier und Co. auch am heutigen Abend wieder ins Spiel starten.

 

Personell kann Eisenbeil aus dem Vollen schöpfen. Während der zuletzt fehlende Alexander Schwarzbauer wieder mit an Bord ist, fehlt mit dessen Partner auf Rechtsaußen, Josua Schenk, lediglich ein Akteur. Wie lange Schenk ausfällt ist noch nicht klar, da sich dieser wohl eine Quetschung des Schleimbeutels im Knie zuzog. Eine genauere Diagnose steht jedoch noch aus. Die Voraussetzungen um weiter ungeschlagen zu bleiben sind also gegeben, fehlt nur noch die erfolgreicheUmsetzung. Jm


VfL Kirchheim: Oßwald, Hsu, Mikolaj, Habermeier, Burkhardt, Schwarzbauer, Merkle, T.Hamann, M.Hamann, L.Hamann, Rudolph, Böck, Sott, Real

Foto: Der Teckbote, G. Silviani
Foto: Der Teckbote, G. Silviani

Spielbericht HSG Bargau-Bettringen - VfL Kirchheim 20.10.2019

 

Die Handballer des VfL Kirchheim bleiben auch im fünften Saisonspiel unge-schlagen und springen vorüber-gehend wieder an die Tabellenspitze der Landesliga. Nach einem umkämpften 27:25 (13:12) Auswärtssieg im Spitzenspiel bei der HSG Bargau/Bettringen stehen die „Blauen“ mit 9:1 Punkten weiterhin in der Spitzengruppe der Liga.


Es war für die Teckhandballer das erwartet schwere Auswärtsspiel gegen die neugegründete HSG. Beide Teams agierten über die volle DIstanz auf Augenhöhe. VfL-Trainer Engelbert Eisenbeil wertete die Partie schon im Vorfeld als ersten richtigen Prüfstein der noch jungen Saison.

 

Von Beginn an entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel. Zunächst gaben die Gastgeber den Ton an und eröffneten den Torreigen durch Nico Krauß zum 1:0. Der VfL ging nur beim 2:3 und 4:5 durch Benjamin Sott nach 14 Minuten selbst in Führung. Doch im weiteren Spielverlauf legten die „Roten Löwen“ wieder vor. Beim 7:9 und 8:10 aus Kirchheimer Sicht waren es erstmals zwei Treffer Unterschied. Doch der Tecksieben war hier schon anzumerken, dass sie nicht in Panik gerät, sondern weiterhin ruhig und abgeklärt agierte. Vor allem mit der sehr offensiven Deckung der „Blauhemden“ hatte die HSG so ihre liebe Mühe. Aus einer satbilen Defensive heraus konnte der VfL dann mit schnellem Umschaltspiel in den Angriff übergehen und so die Heimmannschaft mächtig unter Druck setzen. Allen voran Thimo Böck war von der gegnerischen Defensive nicht in den Griff zu bekommen. Ein ums andere Mal konnte Böck, mit neun Treffern erfolgreichster Torschütze auf dem Feld, über den Rückraum oder im Eins gegen Eins seine Treffer erzielen. Kurz vor der Pause konnte der VfL dann durch Julian Mikolaj mit 12:11 erstmals selbst wieder in Führung gehen. Diese hatte dann auch zur Halbzeit mit 13:12 aus Kirchheimer Sicht noch Bestand.


In der Kabine waren sich Trainer und Spieler einig, dass weiterhin geduldig und abgeklärt agiert werden muss. Allerdings gehörte auch der Beginn der zweiten Halbzeit zunächst den Gastgebern. Nach fünf Minuten führte der Tabellennachbar plötzlich wieder mit 15:13. Doch auch hier zeigten sich die Kirchheimer Akteure abermals unbeeindruckt und ließen sich nicht aus dem Konzept bringen. Nach 40 Minuten drehte Leo Real die Partie beim 16:15 für den VfL wieder zu Gunsten der Teckhandballer. Aber auch dieses Mal ließ die Antwort der HSG nicht lange auf sich warten gingen ihrerseits wieder mit 17:16 in Führung. In den folgenden Minuten nutze der VfL dann eine doppelte Überzahlsituation clever aus und konnte durch Böck, Sott und Merkle wieder mit 19:17 in Führung gehen. Von nun an gaben die „Blauen“ das Geschehen nicht mehr aus der Hand. Ganz im Gegenteil: Über 22:18 und 24:20 knapp sieben Minuten vor Schluss zog der VfL vorentscheidend auf vier Treffer davon. Zwar versuchte die Spielgemeinschaft noch einmal alles, um doch noch als Sieger vom Feld zu gehen. Aber mehr als zu etwas Ergebniskosmetik sollte es nicht mehr reichen. Als dann beim 27:25 für die Teckhandballer die Schlusssirene ertönte, brachen bei der Mannschaft um Kapitän Robin Habermeier alle Dämme und es waren laute „Auswärtssieg“-Rufe in der FEIN-Halle zu vernehmen.

 

Wie es im Vorfeld bereits schon zu vermuten war, war es am Ende die abgeklärtere und reifere Mannschaft, die am Ende beide Zähler behalten würde. Auch als die HSG mit dem siebten Feldspieler agierte, zeigten die „Blauhemden“ keine Schwäche und geht durch eine überragende Mannschaftsleistung am Ende als verdienter Sieger hervor. Nun gilt es am kommenden Wochenende beim Heimspiel gegen die TG Biberach nachzulegen, um die Erfolgsserie weiter auszubauen. Jm

 

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Spielbericht HVW


VfL Kirchheim: Oßwald, Hsu, M.Hamann, L.Hamann, T.Hamann(1), Sott(5), Böck(9), Burkhardt(3), Habermeier(2), Merkle(5/3), Mikolaj(1), Real(1), Rudoph

 

HSG: Glocker, Mayer, Folter(1), Wendisch(1), Weber(3), Schwenk(4), Leibner, Weinhold(4), Derst, Rott(2), Stelzer(3), Krauß(7/3), Brucker

 

Vorbericht HSG Bargau-Bettringen - VfL Kirchheim 18.10.2019

 

Nach einem spielfreien Wochenende steht für die Handballer des VfL Kirchheim wieder der Liga-Alltag vor der Tür. Am heutigen Samstagabend treffen die Teckhandballer auf die HSG Bargau/Bettringen. Spielbeginn ist um 20 Uhr in der Bargauer FEIN-Halle.


Nach vier Spieltagen steht der VfL mit 7:1 Punkten - immer noch ungeschlagen - auf dem zweiten Tabellenplatz. Wenn es nach den Verantwortlichen und Spielern im Lager der „Blauen“ geht, möchte man diesen Platz in der Spitzengruppe der Liga auch noch möglichst lange halten. Mit dem heutigen Gegner steht dem VfL allerdings der erst richtige Prüfstein der noch jungen Saison gegenüber. Die neu gegründete HSG Bargau-Bettringen steht bei einem Spiel mehr als Kirchheim und mit nur zwei Punkten weniger direkt hinter den Teckstädtern.

 

Die Spielgemeinschaft wurde aus den beiden Vereinen SG Bettringen und TV Bargau zusammengeschlossen. Während der VfL die SG Bettringen bereits aus der Vorsaison kennt hatte man mit dem TV Bargau, der aus der Bezirksklasse stammt, bisher nichts am Hut. Die SG Bettringen hat im Gegensatz zur Vorsaison einige Abgänge zu verzeichnen, die jedoch mit Spielern vom Kooperationspartner kompensiert werden konnten. Somit besteht die HSG aus einem gesunden Mix beider Vereine. Das dieser Mix durchaus Qualität besitzt, zeigen die jüngsten Ergebnisse. Unter anderem konnte die HSG gegen Bad Saulgau (23:20) und den SC Vöhringen (26:26) punkten. Der VfL ist also gewarnt, zumal die beiden letzten Auftritte in Bettringen wahrlich nicht von Erfolg gekrönt waren. Im Mai 2016 verloren die Kirchheimer das Relegationsrückspiel um den Aufstieg in die Landesliga trotz Halbzeitführung, noch deutlich mit 25:35. Im vergangenen Jahr kam es für den VfL beim 20:37 sogar noch dicker. Genau aus diesem Grund sind die Spieler von Trainer Engelbert Eisenbeil dieses mal heiß auf Wiedergutmachung. Die bisherigen Auftritte beider Mannschaften versprechen eine enge Partie auf Augenhöhe, deren Sieger wohl das Team mit dem längeren Atem und dem breiter besetzten Kader sein wird.

 

Das spielfreie Wochenende nutzten Kapitän Robin Habermeier und Co. um sich gezielt auf die Aufgabe in fremder Halle einzustellen. Wie schon beim starken Auswärts-Auftritt in Lauterstein möchten die „Blauen“ weiterhin den Gegner mit einer starken Defensive und einem temporeichen Angriffsspiel unter Druck setzen. Für diese schwere Aufgabe steht Trainer Eisenbeil wieder nahezu der komplette Kader zur Verfügung. Lediglich Alexander Schwarzbauer wird durch einen privaten Termin nicht mit an Bord sein können. Die Voraussetzungen sind also nicht die Schlechtesten, um erneut beide Zähler mit nach Hause zu nehmen. Jm


VfL Kirchheim: Oßwald, Hsu, Rudolph, Mikolaj, Real, Burkhardt, T.Hamann, M.Hamann, Schenk, Merkle, Böck, L.Hamann, Habermeier, Sott

Foto: Der Teckbote, M. Brändli
Foto: Der Teckbote, M. Brändli

Spielbericht HSG Ebersbach-Bünzwangen - VfL Kirchheim Bzezirkspokal 1. Runde

 

Die Kirchheimer tun sich beim 29:25 im Bezirkspokal bei der HSG Ebersbach/Bünzwangen lange schwer.


Die Handballer des VfL Kirchheim sind nach einem schmucklosen 29:25 (10:11)-Erfolg bei der HSG Ebersbach/Bünzwangen in die zweite Runde des Bezirkspokals eingezogen. In einem umkämpften Spiel hatte der favorisierte Landesligist jedoch seine Probleme mit dem Bezirksligavertreter. Zumal die Tecksieben ohne Robin Habermeier, Leo Real, Tim Oßwald, Thimo Böck, Alexander Schwarzbauer und Martin Rudolph auskommen musste.


Zunächst lief der VfL einem Rückstand hinterher. Über 1:3 und 7:9 ging es mit einem 10:11 aus Kirchheimer Sicht in die Halbzeit- pause. Nach dem Seitenwechsel führte die HSG weiterhin bis zum 14:13 nach 38 Minuten. Doch nun übernahm der VfL das Kommando und drehte die Partie zum 18:14. Diesen Vorsprung gaben die Blauhemden nicht mehr ab.


Das nächste Ligaspiel bestreitet der VfL am 19. Oktober bei der SG Bargau/Bettringen. hm

 

Hier geht's zum Bericht der HSG- Ebersbach-Bünzwangen

Spielbericht HVW

VfL Kirchheim: Hsu, Kruschina, Burkhardt (7), M. Hamann (2), L. Hamann (5), T. Hamann (1), Sott (5), Merkle (2/1), Mikolaj (2/1), Schenk (3), Neumann (1), Heilemann (1)

Foto: Der Teckbote, G. Silviani
Foto: Der Teckbote, G. Silviani

Spielbericht SG Lauterstein 2 - VfL Kirchheim 07.10.2019

 

Die Landesligahandballer des VfL Kirchheim bleiben auch im vierten Ligaspiel in Folge ohne Niederlage. Nach einer tadellosen Leistung ge-wannen die „Blauhemden“ bei der SG Lauterstein 2 mit 39:28 und etablieren sich somit vorerst in der Spitzen-gruppe. Durch diesen deutlichen Auswärtserfolg bleibt der VfL weiterhin punktgleich (7:1) mit dem SC Vöhringen an der Spitze der Liga.


Zu Beginn entwickelte sich zunächst eine Partie auf Augenhöhe. Nach sechs Spielminuten waren beim 5:5 schon zehn Treffer gefallen. In der Folgezeit konnten sich als erstes die Hausherren beim 7:5 durch Maximilian Edelmann, nach acht Minuten, leichte Vorteile erspielen. Doch von nun an stabilisierte sich die Defensive der „Blauhemden“ zusehends. Durch eine agile Abwehrarbeit und einem starken Tim Oßwald im Tor, glich die Mannschaft von Trainer Engelbert Eisenbeil beim 8:8 wieder aus. Kurze Zeit später ging man mit 14:12 erstmals selbst mit zwei Treffern in Front. In den folgenden knapp acht Minuten folgte dann auch die stärkste Phase der „Teckstädter“. Bis zum Halbzeitpfiff ließ die Abwehr um Kapitän Robin Habermeier nur noch ganze zwei Gegentreffer zu, während man selbst noch acht Treffer erzielen konnte. Vor allem mit dem schnellen Angriffsspiel kamen die Gastgeber nur schwer zurecht. Bekam die SG dann einmal an einem Kirchheimer Akteur zu fassen, so war diese Aktion meist einen Schritt zu spät was die beiden Unparteiischen dann nur noch mit 2-Minuten Strafen ahnden konnten. Allein sechs Zeitstrafen kassierte Lauterstein in der ersten Hälfte. Drei davon gingen auf das Konto von Kai Ziller. Für ihn war die Partie folglich schon nach 28 Spielminuten beendet.


In der Kabine forderte Eisenbeil dann seine Spieler trotz der komfortablen 22:14 Halbzeit-Führung dazu auf, nicht nachzulassen. Dies teilte er nicht ohne Grund seinen Mannen ausdrücklichst mit, denn eine Woche zuvor schafften es die „Blauen“ eine ebenfalls deutliche Halbzeitführung am Ende fast noch zu verspielen. Erneut hoch konzentriert startete der VfL dann auch in die zweite Spielhälfte. Nach knapp 34 Minuten beim 26:16 durch Robin Habermeier war dann auch die erste zehn Tore Führung herausgespielt. Im weiteren Verlauf ließen die Kirchheimer den Gegner nie mehr als auf sieben Tore herankommen. Über 31:24 und 34:25 hielten die „Teckstädter“ weiter die deutliche Führung. Bis zum Ende der Partie ließ man so auch keinen Zweifel mehr am Ausgang der Begegnung aufkommen. Als dann beim 39:28 die Schlusssirene ertönte feierte die Mannschaft einen hochverdienten Auswärtssieg und vergoldete den bisherigen Saisonstart mit einem weiteren Sieg. Somit fehlt den „Blauen“ nach zwei Auftritten in der Fremde nur noch ein Sieg, um die Auswärts-Bilanz aus der Vorsaison zu erreichen. Viel Zeit zum Ausruhen bleibt aber nicht, denn schon am kommenden Dienstag tritt der VfL im Bezirkspokal bei der HSG Ebersbach/Bünzwangen an. Dort geht es um 20:30 Uhr um den Einzug in die nächste Runde. Jm

 

Spielbericht HVW

VfL Kirchheim: Oßwald, Hsu, M.Hamann, L.Hamann (2), T.Hamann (1), Sott (7), Böck (6), Burkhardt (3), Habermeier (6/1), Merkle (4/1), Mikolaj (3/2), Schenk (4), Real, Rudolph (3)

 

Vorbericht SG Lauterstein 2 - VfL Kirchheim 05.10.2019

 

Für die Landesliga-Handballer des VfL Kirchheim steht am morgigen Sonntag das zweite Auswärtsspiel der Saison auf dem Programm: Um 17 Uhr gastieren die Teckstädter bei der SG Lauterstein II in der Kreuzberghalle.


Auch wenn die Tabellenführung nach drei Spieltagen aus Kirchheimer Sicht nichts weiter als eine schöne Momentaufnahme ist, setzt diese jedoch eine gehörige Extra-Portion Motivation und Selbstvertrauen frei. Deshalb ist klar, dass der VfL auch in Lauterstein seinen gelungenen Saisonstart mit 5:1 Punkten weiter vergolden möchte. Das Punkteverhältnis der Gastgeber liegt derzeit ausgeglichen bei 3:3 Punkten, wobei die SG vor allem mit dem 28:26-Erfolg gegen Aufstiegsaspirant Bad Saulgau am zweiten Spieltag für Aufsehen sorgte. Dort überzeugte Lauterstein vor allem durch eine robuste Spielweise und mit einer starken Defensive.


Die „Blauen“ müssen also einmal mehr versuchen, ihr schnelles Offensivspiel aufzubauen, um nicht zu oft in den stehenden Angriff zu geraten. Doch die Mannschaft von Trainer Engelbert Eisenbeil weiß, was sie erwartet, denn bereits vergangene Saison trafen die beiden Teams ebenfalls aufeinander. Während der VfL zu Hause in einem torreichen Spektakel mit 40:32 gewann, musste man sich auswärts mit 22:31 geschlagen geben. Gerade beim Gastspiel in Lauterstein zeigten die Kirchheimer zwei völlig unterschiedliche Halbzeiten und haben daher noch eine Rechnung offen: In der ersten Hälfte das Spielgeschehen noch weitestgehend im Griff, brachen im zweiten Durchgang alle Dämme. Die SG drehte das Spiel und zog Tor um Tor davon. Nicht zuletzt deshalb wird es für die Gäste heute elementar sein, die Konzentration über die gesamte Spielzeit hochzuhalten.


Immer positiver gestaltet sich zudem die Personalsituation im Lager der „Blauen“. Mit Kapitän Robin Habermeier und Spielmacher Dominik Merkle kehren zwei wichtige Säulen der Mannschaft in den Kader zurück. Erstmals in dieser Saison aus dem Vollen schöpfen kann Trainer Eisenbeil aber trotzdem nicht. Hinter dem Einsatz von Dominik Burkhardt steht noch ein Fragezeichen. Der 22-Jährige knickte im Abschlusstraining um. Ob er auflaufen kann, wird sich wohl erst kurz vor Spielbeginn entscheiden. Auch der zuletzt stark aufspielende Alexander Schwarzbauer befindet sich zurzeit im Urlaub und steht daher nicht zur Verfügung.


Doch trotzdem ist die Marschroute des VfL-Coaches klar auf Sieg ausgelegt - denn Spitzenreiter in der Landesliga sei man ja schließlich nicht alle Tage. Diesen Rückenwind gilt es nun, so lange wie möglich mitzunehmen. jm


VfL Kirchheim: Oßwald, Hsu, Habermeier, Mikolaj, Real, Rudolph, Burkhardt, Böck, T. Hamann, Schenk, M. Hamann, L. Hamann, Burckhardt, Sott

Spielbericht VfL Kirchheim - SG Herbrechtingen Bolheim 29.09.2019

 

Die Landesligahandballer des VfL Kirchheim bestätigen ihren guten Saisonstart und gewinnen auch das Heimspiel gegen die SG Herbrechtingen/Bolheim mit 23:20. Somit steht der VfL zusammen mit dem SC Vöhringen vorübergehend an der Tabellenspitze. Allerdings zeigte der VfL  am Samstagabend zwei völlig unterschiedliche Gesichter.


Es lief gerade die 48. Spielminute, als die „Blauen“ durch Martin Rudolph mit 21:14 in Führung gingen. Die Teckhandballer hatten den Gegner bis dahin vollkommen im Griff und alles sah nach einem deutlichen Heimsieg aus. Dass der Vorsprung knapp drei Minuten vor Ende dann nur noch drei Treffer betrug, damit hätte zu diesem Zeitpunkt wohl niemand gerechnet. Zu Beginn gingen die Gäste durch Luca Hauser mit 1:0 in Führung. Doch die Freude bei den Gästen wehrte nur kurz, denn von nun an sollte der VfL das Heft fest in die Hand nehmen. Binnen elf Minuten drehten Böck und Co. die Partie und warfen ihre Farben auf 6:1 in Front. Die Abwehrreihe der Eisenbeil-Truppe stand sattelfest. Kam dann doch mal ein Ball auf das Kirchheimer Gehäuse, war ein überragender Tim Oßwald im Tor zur Stelle. Etliche Glanzparaden sowie drei gehaltene Strafwürfe konnte Oßwald über die gesamte Partie vorweisen. Erst in der 13. Minute gelang der SGHB der zweite Treffer zum 6:2. Der VfL ließ sich nicht aus dem Konzept bringen und zog weiter Tor um Tor davon. Bis zum Halbzeitpfiff führten die Hausherren komfortabel mit 12:6. Der VfL hatte das Geschehen komplett unter Kontrolle.  Genau so wollten die Teckstädter auch die zweite Halbzeit gestalten,was ihnen zunächst auch gelingen sollte.


Thimo Böck und Martin Rudolph erhöhten nach dem Wiederanpfiff weiter auf 14:6. Kurze Zeit später traf Benjamin Sott zum vermeintlich vorentscheidenden 17:7 (36.). Alle in der Walter-Jacob-Halle rechnete spätestens jetzt mit einem deutlich Heimerfolg. Zum Leidwesen aller schaltete der VfL aber fortan zwei Gänge zurück und agierte fortan eher schlampig. Zwar hielt der Vorsprung des VfL von sechs Toren bis zum 22:16 von Benni Sott in der 52. Minute, dann allerdings brachen die letzten acht Minuten der Partie an. Im Angriff ließen die Teckhandballer beste Chancen ungenutzt, auch in der Abwehr agierten sie nicht mehr konsequent genug. So schlichen sich die Gäste heimlich ,still und leise Tor um Tor an den VfL heran. In der 57. Minute waren die Gäste plötzlich nur noch drei Treffer (22:19) entfernt und machten sich wieder Hoffnungen auf einen Punktgewinn. Doch Tim Hamann erzielte per Strafwurf wieder einen Treffer für den VfL und stellte auf 23:19 und zerstörte somit die Hoffnungen der SG.


Am Ende stand zwar ein verdienter 23:20-Sieg der Teckhandballer zu Buche, doch die Schlussphase sollten sich alle Beteiligten des VfL schnell aus den Köpfen schlagen. Während die Kirchheimer über 45 Minuten Ball und Gegner nach Belieben beherrschten, lief man kurz vor Schluss unnötig Gefahr einen chancenlosen Gast zurück in die Partie zu bringen. Am kommenden Wochenende sollte beim Gastspiel in Lauterstein so eine Halbzeit nicht wieder vorkommen, möchte man auch dort beide Punkte mit nach Hause nehmen. Jm

 

Spielbericht HVW


VfL Kirchheim: Oßwald(2), Hsu, Michel Hamann(1), Lars Hamann, Tim Hamann(3/3), Sott(3), Böck(4), Burckhardt, Mikolaj, Schwarzbauer(5), Real, Rudolph(5)
SG Herbrechtingen-Bolheim: Konkel, Hauser(5), Kresse, Trittler(4), Baur, Kraft(3/2), Wurelly, Bayik(3), Hitzler, Elsenhans, Jäger(1), Marin(2), Weller(2/2)

 

Vorbericht VfL Kirchheim - SG Herbrechtingen-Bolheim 27.09.2019

 

Die Handballer des VfL Kirchheim treffen  am Samstagbend um 19 Uhr in ihrem zweiten Heimspiel in der Walter-Jacob-Halle auf die SG Herbrechtingen/Bolheim. Gegen den Württembergligaabsteiger möchte die „Tecksieben“ den guten Saisonstart mit 3:1 Punkten bestätigen, und erneut zwei Punkte einfahren.


Nach dem deutlichen 35:22 Auftaktsieg gegen den HC Hohenems und dem 26:26 in Feldkirch, wollen die „Blauen“ gegen die SGHB möglichst mit einem Heimsieg nachlegen. Positive Nachrichten gibt es für Coach Eisenbeil bereits vor dem Anpfiff: Die angespannte Personalsituation hat sich im Gegensatz zur Vorwoche deutlich entspannt. Während die Teckhandballer in Feldkirch ohne Habermeier, Real, Mikolaj, L. Hamann, Tim Oßwald, Rudolph und Merkle auskommen mussten und mit einer regelrechten „Rumpftruppe“  antrat, kann Trainer Engelbert Eisenbeil dieses mal nahezu aus den Vollen schöpfen. Doch ganz ohne Verletzte geht es auch dieses mal nicht. Während Kapitän Robin Habermeier mit einer Hüftverletzung sicher ausfällt, stehen auch hinter den Einsätzen von Dominik Merkle und Lars Hamann noch große Fragezeichen.

 

Trotz allem visiert der VfL gegen die Gäste einen Sieg an, denn wie in Österreich gezeigt, kann die Tecksieben durch einen breiten Kader solche Ausfälle gut kompensieren. Dafür werden die Spieler auch in dieser Partie wieder an ihre Grenzen gehen müssen. Schlüssel zum Erfolg soll auch dieses mal wieder eine starke Defensive sein, aus der dann mit vollem Tempo in den Angriff übergegangen wird. Zwar startete die SG mit zwei Niederlagen in Bad Saulgau (17:26) und in Söflingen (23:24) denkbar schlecht in die Saison,  doch man darf nicht vergessen, dass der Gegner mit dem heutigen Spiel, an den ersten drei Spieltagen jeweils in fremder Halle antreten muss(te). Des Weiteren befindet sich die SGHB mitten im Umbruch. Lediglich vier Spieler blieben aus der letztjährigen Württembergliga-Mannschaft übrig. Somit wird die Mannschaft um Trainer Cosmin Popa von Spiel zu Spiel besser zusammenfinden. Denn trotz der vielen Abgänge sind auch unter den Neuzugängen einige Spieler dabei, die bereits in höheren Ligen Erfahrung sammeln konnten.


Die Kirchheimer Handballer sind also gewarnt ob der heutigen Aufgabe. Doch mit einer ähnlichen geschlossenen Mannschaftsleistung wie bisher, dürfte ein weiterer Heimsieg durchaus möglich sein. Jm


VfL Kirchheim: Oßwald, Hsu, Real, Mikolaj, Burckhardt, L.Hamann(?), M.Hamann, T.Hamann, Schenk, Schwarzbauer, Böck, Sott, Heilemann, Rudoplh, Merkle(?)

Foto: Der Teckbote
Foto: Der Teckbote

Spielbericht BW Feldkirch - VfL Kirchheim 23.09.2019

 

Mit einer Rumpfmannschaft hat Handball-Landesligist VfL Kirchheim dem österreichischen Vertreter BW Feldkirch am Samstag auswärts einen Punkt abgeknöpft. Für die Teckstädter waren Thimo Böck und Neuzugang Benjamin Sott jeweils sieben Mal erfolgreich.

 

Ein eigentlich freudiges Ereignis brachte VfL-Trainer Engelbert Eisenbeil am Samstag in Bedrängnis. Durch die Hochzeitsfeier von Rückraumschütze Leonard Real fehlten dem VfL mit Tim Osswald, Julian Mikolaj und Martin Rudolph gleich mehrere Stammspieler. Dominik Merkle saß zudem nur auf der Bank, dafür machte Thimo Böck mit nur einer Trainingseinheit nach seinem Fingerbruch ein Riesen-Spiel.


Die Voraussetzungen waren also nicht die besten, und kaum einer im VfL-Lager hatte sich etwas ausgerechnet. Ganze vier Zuschauer aus Kirchheim hatten den langen Weg nach Feldkirch auf sich genommen, und sie wurden nicht enttäuscht.
Auch wenn die Gäste zu Beginn äußerst nervös auftraten und nach zehn Minuten mit 3:6 in Rückstand lagen, befreite sich der VfL, blieb mehr als sechs Minuten ohne Gegentor und ging mit 7:6 erstmals in Führung. Es entwickelte sich eine offene Partie, bei der sich beide Mannschaften nichts schenkten. Mit 13:13 ging es in die Pause.


Nach Wiederanpfiff erwischten die Kirchheimer einen konzentrierteren Start als zu Beginn. Tim Hamann und Benjamin Sott gaben ihrer Mannschaft als sichere Strafwurfschützen zusätzlichen Halt. Eine solide Abwehr behauptete sich gegen körperlich überlegene Österreicher. In Überzahl holte sich der VfL die Führung zurück, und als Sott fünf Minuten vor dem Ende mit seinem sechsten Treffer die 25:22-Führung erzielte, roch es stark nach einem Überraschungserfolg für die Gäste.


Doch langsam machte sich der Kräfteverschleiß bei den Kirchheimern bemerkbar. In der Abwehr wurden die Beine müder, und der Gegner kam aus dem Rückraum zu einfachen Toren. Sott brachte seine Farben beim 26:25 noch ein letztes Mal in Führung, doch Feldkirch Toptorschütze Lars Springhetti sorgte durch eine tolle Einzelleistung mit dem 26:26 für die gerechte Punkteteilung. Ein Punkt, mit dem alle Beteiligten am Ende gut leben konnten. Auf der Rückfahrt gab es dann noch mehr Grund anzustoßen: Mit Abteilungsleiter Uwe Hamann und Sohn Lars feierten gleich zwei Kirchheimer ihren Geburtstag.kh

 

Hier geht's zum Bericht des BW Feldkirch

Spielbericht HVW


VfL Kirchheim: Hsu (1), Kruschina; M. Hamann (1), L. Hamann, T. Hamann (5/3), Sott (7), Böck (7), Burkhardt (3), Schenk, Schwarzbauer (2), Heilemann

 

Vorbericht BW Feldkirch - VfL Kirchheim 21.09.2019

 

Nach dem deutlichen 35:22-Sieg zum Saisonauftakt der Kirchheimer Handballer gegen den österreichischen Landesliga-Vertreter HC Hohenems, steht für den VfL am heutigen Samstagabend das erste Auswärtsspiel auf dem Programm. Dort bekommen es die Teckstädter gleich wieder mit einem Klub aus dem Nachbarland zu tun. Um 20 Uhr sind die „Blauen“ zu Gast bei BW Feldkirch.


Die Mannschaft um Trainer Engelbert Eisenbeil überzeugte im ersten Saisonspiel gegen Hohenems vor allem mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung. Die „Teck-Sieben“ steckte die Ausfälle von Dominik Merkle, Thimo Böck, Kevin Hsu und Leonard Real gut weg und zeigte über die gesamte Spielzeit hinweg eine dominante Leistung. Doch darauf ausruhen will sich in Reihen des VfL niemand. Mit den gleichen Tugenden wollen die Kirchheimer auch bei den Montfortstädtern punkten. Über eine stabile Defensive soll es mit schnellen Gegenstößen zu einfachen Toren kommen.


Leicht gesagt, wären da nicht die „üblichen“ Probleme, mit denen der VfL bereits seit vielen Monaten zu kämpfen hat: Auswärtsschwäche und Personalprobleme. Während man mit gerade einmal zwei Siegen und einem Unentschieden aus der Vorsaison als alles andere als ein Auswärtsschreck gilt, drückt personell erneut der Schuh. Leo Real feiert am heutigen Samstag seine Hochzeit - das Spiel fällt für ihn somit ins Wasser. Doch mit den Hochzeitsgästen Julian Mikolaj, Tim Oßwald, Martin Rudolph und Robin Habermeier fehlen dadurch auch weitere wichtige Säulen der Mannschaft. Bereits Wochen vor Saisonbeginn scheiterten alle Versuche, die Partie angesichts der Real-Hochzeit zu verlegen.


Für Thimo Böck und Dominik Merkle hingegen kommt ein Einsatz wohl noch zu früh. Somit stellt sich die Mannschaft mit den übrigen Spielern beinahe alleine auf. Ein Unentschieden wie das 31:31 aus der vergangenen Saison wäre unter diesen Umständen wohl ein großer Erfolg. Trainer Eisenbeil hat allerdings andere Pläne. Trotz der Personalnot möchte der Kommandogeber der „Blauen“ auf Sieg spielen. „Wir haben einen breiten und ausgeglichenen Kader, daher bin ich überzeugt davon, dass auch die verfügbaren Spieler das Zeug dazu haben, einen Sieg zu holen.“


Besonderes Augenmerk muss die VfL-Defensive heute Abend auf Lars Springhetti legen. Dieser war mit jeweils über 200 Treffern in den vergangenen beiden Jahren Torschützenkönig der Landesligastaffel 3.jm

 

VfL Kirchheim: Hsu, Kruschina, T.Hamann, L.Hamann, M.Hamann, Schenk, Sott, Schwarzbauer, Burckhardt, Heilemann

Spielbericht VfL Kirchheim - HC Hohenems 15.09.2019

Die VfL-Handballer legten am Samstagabend eine Saisonstart nach Maß hin. Gegen den Württembergliga-Absteiger HC Hohenems gelang den Blauen ein am Ende souveräner und verdienter 35:22 (15:11) Heimsieg.

Zwar gingen die Gäste zunächst durch Fabian Füssinger mit 1:0 in Führung, doch sollte dies  die erste und gleichzeitig auch letzte Führung des HC an diesem Abend sein. In der Folge drehten Alexander Schwarzbauer und Julian Mikolaj die Partie zu Gunsten der Hausherren und der VfL führte nach drei Minuten mit 3:1. Vor allem mit schnellem Umschaltspiel kamen die Blauen nach Ballgewinn immer wieder zu einfachen Toren. Gerade über die Außenpositionen blieben die Teckstädter über die gesamte Partie brandgefährlich. Auch zeigte die Mannschaft von Trainer Engelbert Eisenbeil von Beginn an eine starke Abwehrleistung, die es den Gästen aus Österreich äußerst schwer machte, um zum Torerfolg zu kommen. Allen voran Rückkehrer Peter Sadowski, der aufgrund einiger verletzter Spieler seinen ehemaligen Teamkameraden für diese zur Hilfe eilte, wusste in der Defensive zu überzeugen und war eine enorm wichtige Säule im Abwehrverbund. Die Tecksieben zog langsam aber stetig Tor um Tor davon. Erneut ein Treffer von Julian Mikolaj sowie ein Doppelpack von Benjamin Sott brachte die Teckhandballer mit 9:4 nach elf Minuten  in Front. In den folgenden zehn Minuten gelang es den Gasgebern sogar, den Vorsprung beim 14:7 weiter auszubauen. Allerdings verlor der VfL dann kurz vor dem Halbzeitpfiff etwas den Faden. Geschuldet durch einige Wechsel kam das Spiel des VfL etwas ins Wanken. Dies nutzten die Gäste aus Österreich gekonnt um wieder auf Schlagdistanz heranzukommen. So stand es zu Halbzeit aus Kirchheimer Sicht nur noch 15:11.


Auch nach der Pause schien es für einen kurzen Moment so, als würde der HC jetzt endgültig seine Chance nutzen und verkürzte weiter auf 15:12. Doch für die Blauhemden war dies der Startschuss und die Aufholjagd des HC Hohenems wurde erfolgreich unterbunden. Ein gehaltener 7-Meter des stark aufspielenden Tim Osswald und zwei Treffer durch Mikolaj und Rudolph stellten wieder einen beruhigenden Vorsprung beim 18:13 her. Bis zur 45. Minute zog der VfL weiter davon (25:18) und bog somit lamgsam aber sicher auf die Siegerstraße ein. Anders als noch zum Ende der ersten Hälfte ließen die Hausherren die Gäste dieses Mal nicht mehr heran kommen. Ganz im Gegenteil: Über 27:19 (50.) zogen der VfL bis zum Ende der Partie beim 35:22 sogar noch weiter davon.


Am Ende stand ein souveräner und die gefährdeter Heimsieg zu Buche. Von Beginn an zeigte die Tecksieben, dass man am Ausgang der Partie keine Zweifel aufkommen lassen wollte. Über eine geschlossene Mannschaftsleistung konnte die Eisenbeil-Truppe über eine sichere Abwehr in schnelle Gegenangriffe umschalten und erzielte so mehrere einfache Tore. Es gilt jetzt den Schwung in die kommende Trainingswoche mitzunehmen, um nächstes Wochenende im Auswärtsspiel bei BW Feldkirch nachzulegen. Jm


VfL: Oßwald, Kruschina, M.Hamann(2), L.Hamann(1), T.Hamann(2), Sott(6), Burckhardt(2), Habermeier (6/3), Mikolaj(9/1), Schenk, Schwarzbauer(4), Sadowski, Rudolph(3)

Spielbericht HVW

 

Vorbericht VfL Kirchheim - HC Hohenems 13.09.2019

 

Die Handballer des VfL Kirchheim starten am heutigen Samstagabend  in die neue Landesligasaison 2019/2020. Um 19 Uhr empfangen die Teckstädter mit dem HC Hohenems gleich einen der Top-Aufstiegskandidaten in der Walter-Jacob-Halle. Den Gastgeber plagen gleich zum Saisonbeginn Personalsorgen.


Nach einer langen und kräftezehrenden Vorbereitung freuen sich alle Beteiligten des VfL darauf, dass es endlich wieder losgeht - könnte man meinen. Pünktlich zum Ende der Vorbereitung hat der VfL einmal mehr mit Personalsorgen zu kämpfen. Schon in den letzten Zügen der Vorbereitung mussten die Teckstädter bei Trainingsspielen und Turnieren auf einen Großteil der Mannschaft verzichten. Doch auch hier war der VfL mit den erzielten Ergebnissen sehr zufrieden, was für den breiten Kader des VfL spricht. So gilt es auch beim heutigen Ligaauftakt die Ausfälle als Mannschaft zu kompensieren. Nachdem Kevin Hsu, Dominik Merkle, Leo Real und Thimo Böck sicher ausfallen, stehen auch hinter Lars Hamann und Kapitän Robin Habermeier zwei dicke Fragezeichen. Ihr Einsatz wird sich erst kurz vor Spielbeginn entscheiden. Auch trotz der angespannten Personalsituation möchten die Blauen natürlich gleich zu Beginn ihre Heimstärke unter Beweis stellen und gegen den vermeintlichen Favoriten die zwei Punkte in Kirchheim behalten.

 

Die Gäste aus Hohenems sind - neben BW Feldkirch -  der zweite Vertreter aus Östereich, welcher In der vergangenen Saison lediglich aufgrund des verlorenen direkten Vergleiches mit der SG Hegensberg-Liebersbronn den bitteren Abstieg aus der Württemberliga-Süd verkraften mussten. Doch die Österreicher haben sich kein geringeres Ziel gesetzt, als den Aufstieg in die, für 2020 neu eingeführte, Verbandsliga. Dies war es dann auch schon mit den Informationen über den heutigen Gegner aus Kirchheimer Sicht. Aus der Vergangenheit sind keine Aufeinandertreffen mit dem HC bekannt.

 

Angst macht dieser Umstand beim VfL aleerdings niemandem. "Die Mannschaft weiß genau, was sie im Stande zu leisten ist. Auch trotz dem einen oder anderen Ausfall", ist sich Trainer Engelbert Eisenbeil sicher. Er verlangt von seinen Spielern vollen Einsatz und Siegeswillen. Aus einer stabilen Defensive heraus möchte der VfL mit vollem Tempo nach vorne spielen um den Gästen gleich von Anfang an klar zu machen, wer der Herr im Hause ist um so den Saisonauftakt erfolgreich zu gestalten. Die hoffentlich wieder zahlreichen  VfL-Fans können sich also gleich gegen ein Topfavoriten ein Bild davon machen, ob ihr Team die Hausaufgaben in der Vorbereitung gewissenhaft erledigt hat. Jm


VfL Kirchheim: Osswald, Kruschina, Sott, Habermeier(?), Mikolaj, L.Hamann(?), M.Hamann, T.Hamann, Burckhardt, Schwarzbauer, Schenk, Heilemann, Rudolph

Foto: Der Teckbote
Foto: Der Teckbote

Spielbericht VfL Kirchheim - TV Altenstadt (HVW-Pokal)

 

ERSTE verliert nach großen Kampf!

 

Für den VfL Kirchheim ging es am vergangenen Dienstag zum ersten Pflichtspiel der Saison 2019/20. Im HVW Pokal trafen die Jungs von Trainer Engelbert Eisenbeil auf die Württembergliga Mannschaft vom TV Altenstadt. Nach einer starker ersten Halbzeit gingen am Ende dem VfL die Kräfte aus und man musste sich dem Favoriten mit 20:24 geschlagen geben. Bester Werfer der Kirchheimer war Martin Rudolph mit sieben Toren. Melvin Klang, Tarkan Girgin und Moritz Veil trafen für die Gäste jeweils fünf mal.

Die Partie startete nicht optimal für die Hausherren, denn nach fünf gespielten Minuten trafen die Gäste bereits drei mal, während die Teckstädter lediglich einmal den Ball am gegnerischen Torhüter Torica vorbei brachten. In der Folgezeit stabilisierte sich die VfL Abwehr, wodurch die Eisenbeil Truppe beim 3:3 (7.‘) wieder ausglich. Zwar brachte Girgin seinen TVA wieder mit 3:4 in Führung, doch dann startete die stärkste Phase der Kirchheimer. Knapp neun Minuten blieben die Hausherren ohne Gegentreffer, wobei es im Angriff auch noch nicht ganz rund lief. Gegen eine formierte TVA Verteidigung tat sich der stark dezimierte VfL schwer. Lediglich Rudoph gelang es aus der zweiten Reihe einfache Tore zu erzielen. Über ein 6:4 (14.‘) erhöhten die Kirchheimer weiter auf 9:6 (23.‘) und liesen sich auch nicht durch die bekannt harte Gangart der Altenstädter beeindrucken. Zu dieser Phase gab es allerdings auch selten ein sechs gegen sechs auf dem Feld, da meistens mindestens eine Mannschaft eine Zeitstrafe absitzen musste. Bis zur Halbzeitpause konnte der VfL seinen Vorsprung behaupten und ging mit einem 10:8 in die Kabinen.

Trainer Eisenbeil war zwar zufrieden mit der ersten Halbzeit, jedoch appellierte er an seine Jungs da anzuknüpfen, um am Ende etwas zählbares mitzunehmen. Dies gelang dem Jungen VfL Team leider nicht und die abgezockten Geislinger Vorstädter nutzten ihre Chance eiskalt aus. Bereits nach 1 1/2 Minuten erzielte der TVA den Ausgleich zum 10:10 ehe sie in der 35. Minute das erste mal seit der 8. Minute mit 11:12 in Führung gingen. Das berühmte Momentum schien auf die Seite der Gäste zu fallen, doch die Kirchheimer Jungs hielten mit allem dagegen was sie hatten. Bis zum 13:13 war die Partie offen und Rudolph hatte die Möglichkeit mit einem Strafwurf seine Farben wieder in Front zu bringen, scheiterte jedoch am immer stärker werdenden Torica im Kasten der Altenstädter. Die Gäste zeigten ihr berüchtigtes Tempospiel über ihren schnellen Linksaußen Klang was sie wiederum mit 14:16 (45.‘) in Führung brachte. In den folgenden Spielminuten waren es Klang aus der einen und Rudolph auf der anderen Seite, die ihre Mannschaften nach vorne peitschten. Beim 17:18 (52.‘) durch Rudolph war der VfL das letzte mal auf Tuchfühlung. Dann machte sich jedoch die dünne Auswechselbank der Gastgeber bemerkbar. Die Kräfte schwanden, da viele Spieler nahezu durch spielen mussten, während der TVA munter durchwechseln und somit das Tempo hoch halten konnte. Eine Auszeit durch den VfL fünf Minuten vor dem Ende brachte nicht den gewünschten Erfolg, da die Gäste den VfL einfach am Ende überrannten. Nach 60 Minuten stand eine 20:24 Niederlage auf der Anzeigetafel, die sicherlich verdient war, aber ein bis zwei Tore zu hoch ausfiel.

Am Ende des Tages war Trainer Eisenbeil dennoch nicht unzufrieden mit dem Auftreten der Mannschaft. Trotz dünner Personaldecke schaffte es das Team gegen eine Württembergliga Mannschaft lange mitzuhalten und an den Rand einer Niederlage zu bringen. Nun heißt es vollen Fokus auf das erste Ligaspiel am 14.09. gegen Absteiger HC Hohenems. Anpfiff ist um 19:00 Uhr in der Walter-Jacob-Halle!khs

VfL: Osswald, Hsu, Kuschina; M. Hamann (3/1), L. Hamann, T. Hamann (2/1), Sott (1), Walker, Schwazbauer (6), Real (1), Rudoph (7).

TVA: Torica; Klang (5), Pilz (1), Knosp (1), Girgin (5), Glück, Christ, R. Veil, M. Veil (5),  M. Bottek, Dehmer, Bausch (2), A. Bottek (4).

 

Vorbericht VfL Kirchheim - TV Altenstadt (HVW-Pokal)

 

Der VfL startet heute gegen Altenstadt mit einer Rumpf-mannschaft im HVW-Pokal.


Kirchheim. Für die Handballer des VfL Kirchheim beginnt am heutigen Dienstag nach langer Vorbereitung der Ernstfall. Der VfL trifft in der ersten Runde des HVW-Pokals um 20.15 Uhr in der Walter-Jacob-Halle auf den letztjährigen Landesliga-Meister TV Altenstadt. Die Erwartungen sind auf Kirchheimer Seite allerdings äußerst gedämpft. Neben den Verletzten Dominik Merkle und Thimo Böck wird dem VfL mit Julian Mikolaj, Dominik Burkhardt, Josua Schenk, Jakob Klein, Robin Habermeier, Nico Heilemann und Steffen Kuschina mehr als die halbe Mannschaft fehlen. Einziger Ersatz wird Patrick Lippkau aus der zweiten Mannschaft sein.


Keine guten Voraussetzungen also gegen einen Gegner, gegen den der VfL in der vergangenen Saison immerhin eine fast ausgeglichene Bilanz verzeichnete. Beim 18:26 im Hinspiel war Altenstadts Toptorschütze Piotr Bielec herausragender Akteur. Im Rückspiel sicherte ein überragender Oliver Latzel im Kirchheimer Tor seiner Mannschaft einen 27:23-Erfolg. Beide Spieler sind in diesem Jahr nicht mehr an Bord. Beim TV Altenstadt bilden der erfahrene Torhüter Ionut Torica, Spielmacher Oliver Köppel und Allrounder Tarkan Girgin das Rückgrat in der neuen Saison.


Beim Köngener Vesalius-Cup, wo beide Gegner bereits am vergangenen Samstag aufeinandertrafen, war diese Achse nur schwer zu kontrollieren. In Köngen ging Altenstadt mit einem 12:10 als Sieger vom Feld. Der TV unterlag danach erst im Halbfinale dem späteren Turniersieger SKV Unterensingen. Für den dezimierten VfL war nach zwei weiteren Niederlagen gegen den CVJM Möglingen und Landesliga-Aufsteiger TSV Denkendorf bereits nach der Gruppenphase Schluss. Den einzigen Sieg beim wichtigsten Vorbereitungsturnier in der Region feierten die Kirchheimer gegen Außenseiter SKV Unterensingen II, der in der Bezirksklasse antritt.


Für den letztjährigen Pokalschreck VfL gilt es heute also, angesichts der dünnen Personaldecke die erste Runde irgendwie zu überstehen. Trainer Engelbert Eisenbeil setzt dabei auf eine aggressive Abwehr, die aus dem Gegenstoßspiel heraus zu möglichst einfachen Toren kommen soll. Das Spiel gegen den Meister ist wie immer beim Pokalauftakt die Generalprobe vor dem Saisonstart am 14. September und damit auch letzte Gelegenheit, möglicherweise noch fehlendes Selbstvertrauen zu tanken.khs