Berichte 2019/2020

Foto: Der Teckbote, G. Silviani
Foto: Der Teckbote, G. Silviani

Vorbericht HSG Bargau-Bettringen - VfL Kirchheim 18.10.2019

 

Nach einem spielfreien Wochenende steht für die Handballer des VfL Kirchheim wieder der Liga-Alltag vor der Tür. Am heutigen Samstagabend treffen die Teckhandballer auf die HSG Bargau/Bettringen. Spielbeginn ist um 20 Uhr in der Bargauer FEIN-Halle.


Nach vier Spieltagen steht der VfL mit 7:1 Punkten - immer noch ungeschlagen - auf dem zweiten Tabellenplatz. Wenn es nach den Verantwortlichen und Spielern im Lager der „Blauen“ geht, möchte man diesen Platz in der Spitzengruppe der Liga auch noch möglichst lange halten. Mit dem heutigen Gegner steht dem VfL allerdings der erst richtige Prüfstein der noch jungen Saison gegenüber. Die neu gegründete HSG Bargau-Bettringen steht bei einem Spiel mehr als Kirchheim und mit nur zwei Punkten weniger direkt hinter den Teckstädtern.

 

Die Spielgemeinschaft wurde aus den beiden Vereinen SG Bettringen und TV Bargau zusammengeschlossen. Während der VfL die SG Bettringen bereits aus der Vorsaison kennt hatte man mit dem TV Bargau, der aus der Bezirksklasse stammt, bisher nichts am Hut. Die SG Bettringen hat im Gegensatz zur Vorsaison einige Abgänge zu verzeichnen, die jedoch mit Spielern vom Kooperationspartner kompensiert werden konnten. Somit besteht die HSG aus einem gesunden Mix beider Vereine. Das dieser Mix durchaus Qualität besitzt, zeigen die jüngsten Ergebnisse. Unter anderem konnte die HSG gegen Bad Saulgau (23:20) und den SC Vöhringen (26:26) punkten. Der VfL ist also gewarnt, zumal die beiden letzten Auftritte in Bettringen wahrlich nicht von Erfolg gekrönt waren. Im Mai 2016 verloren die Kirchheimer das Relegationsrückspiel um den Aufstieg in die Landesliga trotz Halbzeitführung, noch deutlich mit 25:35. Im vergangenen Jahr kam es für den VfL beim 20:37 sogar noch dicker. Genau aus diesem Grund sind die Spieler von Trainer Engelbert Eisenbeil dieses mal heiß auf Wiedergutmachung. Die bisherigen Auftritte beider Mannschaften versprechen eine enge Partie auf Augenhöhe, deren Sieger wohl das Team mit dem längeren Atem und dem breiter besetzten Kader sein wird.

 

Das spielfreie Wochenende nutzten Kapitän Robin Habermeier und Co. um sich gezielt auf die Aufgabe in fremder Halle einzustellen. Wie schon beim starken Auswärts-Auftritt in Lauterstein möchten die „Blauen“ weiterhin den Gegner mit einer starken Defensive und einem temporeichen Angriffsspiel unter Druck setzen. Für diese schwere Aufgabe steht Trainer Eisenbeil wieder nahezu der komplette Kader zur Verfügung. Lediglich Alexander Schwarzbauer wird durch einen privaten Termin nicht mit an Bord sein können. Die Voraussetzungen sind also nicht die Schlechtesten, um erneut beide Zähler mit nach Hause zu nehmen. Jm


VfL Kirchheim: Oßwald, Hsu, Rudolph, Mikolaj, Real, Burkhardt, T.Hamann, M.Hamann, Schenk, Merkle, Böck, L.Hamann, Habermeier, Sott

Foto: Der Teckbote, M. Brändli
Foto: Der Teckbote, M. Brändli

Spielbericht HSG Ebersbach-Bünzwangen - VfL Kirchheim Bzezirkspokal 1. Runde

 

Die Kirchheimer tun sich beim 29:25 im Bezirkspokal bei der HSG Ebersbach/Bünzwangen lange schwer.


Die Handballer des VfL Kirchheim sind nach einem schmucklosen 29:25 (10:11)-Erfolg bei der HSG Ebersbach/Bünzwangen in die zweite Runde des Bezirkspokals eingezogen. In einem umkämpften Spiel hatte der favorisierte Landesligist jedoch seine Probleme mit dem Bezirksligavertreter. Zumal die Tecksieben ohne Robin Habermeier, Leo Real, Tim Oßwald, Thimo Böck, Alexander Schwarzbauer und Martin Rudolph auskommen musste.


Zunächst lief der VfL einem Rückstand hinterher. Über 1:3 und 7:9 ging es mit einem 10:11 aus Kirchheimer Sicht in die Halbzeit- pause. Nach dem Seitenwechsel führte die HSG weiterhin bis zum 14:13 nach 38 Minuten. Doch nun übernahm der VfL das Kommando und drehte die Partie zum 18:14. Diesen Vorsprung gaben die Blauhemden nicht mehr ab.


Das nächste Ligaspiel bestreitet der VfL am 19. Oktober bei der SG Bargau/Bettringen. hm

 

Hier geht's zum Bericht der HSG- Ebersbach-Bünzwangen

Spielbericht HVW

VfL Kirchheim: Hsu, Kruschina, Burkhardt (7), M. Hamann (2), L. Hamann (5), T. Hamann (1), Sott (5), Merkle (2/1), Mikolaj (2/1), Schenk (3), Neumann (1), Heilemann (1)

Foto: Der Teckbote, G. Silviani
Foto: Der Teckbote, G. Silviani

Spielbericht SG Lauterstein 2 - VfL Kirchheim 07.10.2019

 

Die Landesligahandballer des VfL Kirchheim bleiben auch im vierten Ligaspiel in Folge ohne Niederlage. Nach einer tadellosen Leistung ge-wannen die „Blauhemden“ bei der SG Lauterstein 2 mit 39:28 und etablieren sich somit vorerst in der Spitzen-gruppe. Durch diesen deutlichen Auswärtserfolg bleibt der VfL weiterhin punktgleich (7:1) mit dem SC Vöhringen an der Spitze der Liga.


Zu Beginn entwickelte sich zunächst eine Partie auf Augenhöhe. Nach sechs Spielminuten waren beim 5:5 schon zehn Treffer gefallen. In der Folgezeit konnten sich als erstes die Hausherren beim 7:5 durch Maximilian Edelmann, nach acht Minuten, leichte Vorteile erspielen. Doch von nun an stabilisierte sich die Defensive der „Blauhemden“ zusehends. Durch eine agile Abwehrarbeit und einem starken Tim Oßwald im Tor, glich die Mannschaft von Trainer Engelbert Eisenbeil beim 8:8 wieder aus. Kurze Zeit später ging man mit 14:12 erstmals selbst mit zwei Treffern in Front. In den folgenden knapp acht Minuten folgte dann auch die stärkste Phase der „Teckstädter“. Bis zum Halbzeitpfiff ließ die Abwehr um Kapitän Robin Habermeier nur noch ganze zwei Gegentreffer zu, während man selbst noch acht Treffer erzielen konnte. Vor allem mit dem schnellen Angriffsspiel kamen die Gastgeber nur schwer zurecht. Bekam die SG dann einmal an einem Kirchheimer Akteur zu fassen, so war diese Aktion meist einen Schritt zu spät was die beiden Unparteiischen dann nur noch mit 2-Minuten Strafen ahnden konnten. Allein sechs Zeitstrafen kassierte Lauterstein in der ersten Hälfte. Drei davon gingen auf das Konto von Kai Ziller. Für ihn war die Partie folglich schon nach 28 Spielminuten beendet.


In der Kabine forderte Eisenbeil dann seine Spieler trotz der komfortablen 22:14 Halbzeit-Führung dazu auf, nicht nachzulassen. Dies teilte er nicht ohne Grund seinen Mannen ausdrücklichst mit, denn eine Woche zuvor schafften es die „Blauen“ eine ebenfalls deutliche Halbzeitführung am Ende fast noch zu verspielen. Erneut hoch konzentriert startete der VfL dann auch in die zweite Spielhälfte. Nach knapp 34 Minuten beim 26:16 durch Robin Habermeier war dann auch die erste zehn Tore Führung herausgespielt. Im weiteren Verlauf ließen die Kirchheimer den Gegner nie mehr als auf sieben Tore herankommen. Über 31:24 und 34:25 hielten die „Teckstädter“ weiter die deutliche Führung. Bis zum Ende der Partie ließ man so auch keinen Zweifel mehr am Ausgang der Begegnung aufkommen. Als dann beim 39:28 die Schlusssirene ertönte feierte die Mannschaft einen hochverdienten Auswärtssieg und vergoldete den bisherigen Saisonstart mit einem weiteren Sieg. Somit fehlt den „Blauen“ nach zwei Auftritten in der Fremde nur noch ein Sieg, um die Auswärts-Bilanz aus der Vorsaison zu erreichen. Viel Zeit zum Ausruhen bleibt aber nicht, denn schon am kommenden Dienstag tritt der VfL im Bezirkspokal bei der HSG Ebersbach/Bünzwangen an. Dort geht es um 20:30 Uhr um den Einzug in die nächste Runde. Jm

 

Spielbericht HVW

VfL Kirchheim: Oßwald, Hsu, M.Hamann, L.Hamann (2), T.Hamann (1), Sott (7), Böck (6), Burkhardt (3), Habermeier (6/1), Merkle (4/1), Mikolaj (3/2), Schenk (4), Real, Rudolph (3)

Foto: Der Teckbote, G. Siliviani
Foto: Der Teckbote, G. Siliviani

Vorbericht SG Lauterstein 2 - VfL Kirchheim 05.10.2019

 

Für die Landesliga-Handballer des VfL Kirchheim steht am morgigen Sonntag das zweite Auswärtsspiel der Saison auf dem Programm: Um 17 Uhr gastieren die Teckstädter bei der SG Lauterstein II in der Kreuzberghalle.


Auch wenn die Tabellenführung nach drei Spieltagen aus Kirchheimer Sicht nichts weiter als eine schöne Momentaufnahme ist, setzt diese jedoch eine gehörige Extra-Portion Motivation und Selbstvertrauen frei. Deshalb ist klar, dass der VfL auch in Lauterstein seinen gelungenen Saisonstart mit 5:1 Punkten weiter vergolden möchte. Das Punkteverhältnis der Gastgeber liegt derzeit ausgeglichen bei 3:3 Punkten, wobei die SG vor allem mit dem 28:26-Erfolg gegen Aufstiegsaspirant Bad Saulgau am zweiten Spieltag für Aufsehen sorgte. Dort überzeugte Lauterstein vor allem durch eine robuste Spielweise und mit einer starken Defensive.


Die „Blauen“ müssen also einmal mehr versuchen, ihr schnelles Offensivspiel aufzubauen, um nicht zu oft in den stehenden Angriff zu geraten. Doch die Mannschaft von Trainer Engelbert Eisenbeil weiß, was sie erwartet, denn bereits vergangene Saison trafen die beiden Teams ebenfalls aufeinander. Während der VfL zu Hause in einem torreichen Spektakel mit 40:32 gewann, musste man sich auswärts mit 22:31 geschlagen geben. Gerade beim Gastspiel in Lauterstein zeigten die Kirchheimer zwei völlig unterschiedliche Halbzeiten und haben daher noch eine Rechnung offen: In der ersten Hälfte das Spielgeschehen noch weitestgehend im Griff, brachen im zweiten Durchgang alle Dämme. Die SG drehte das Spiel und zog Tor um Tor davon. Nicht zuletzt deshalb wird es für die Gäste heute elementar sein, die Konzentration über die gesamte Spielzeit hochzuhalten.


Immer positiver gestaltet sich zudem die Personalsituation im Lager der „Blauen“. Mit Kapitän Robin Habermeier und Spielmacher Dominik Merkle kehren zwei wichtige Säulen der Mannschaft in den Kader zurück. Erstmals in dieser Saison aus dem Vollen schöpfen kann Trainer Eisenbeil aber trotzdem nicht. Hinter dem Einsatz von Dominik Burkhardt steht noch ein Fragezeichen. Der 22-Jährige knickte im Abschlusstraining um. Ob er auflaufen kann, wird sich wohl erst kurz vor Spielbeginn entscheiden. Auch der zuletzt stark aufspielende Alexander Schwarzbauer befindet sich zurzeit im Urlaub und steht daher nicht zur Verfügung.


Doch trotzdem ist die Marschroute des VfL-Coaches klar auf Sieg ausgelegt - denn Spitzenreiter in der Landesliga sei man ja schließlich nicht alle Tage. Diesen Rückenwind gilt es nun, so lange wie möglich mitzunehmen. jm


VfL Kirchheim: Oßwald, Hsu, Habermeier, Mikolaj, Real, Rudolph, Burkhardt, Böck, T. Hamann, Schenk, M. Hamann, L. Hamann, Burckhardt, Sott

Spielbericht VfL Kirchheim - SG Herbrechtingen Bolheim 29.09.2019

 

Die Landesligahandballer des VfL Kirchheim bestätigen ihren guten Saisonstart und gewinnen auch das Heimspiel gegen die SG Herbrechtingen/Bolheim mit 23:20. Somit steht der VfL zusammen mit dem SC Vöhringen vorübergehend an der Tabellenspitze. Allerdings zeigte der VfL  am Samstagabend zwei völlig unterschiedliche Gesichter.


Es lief gerade die 48. Spielminute, als die „Blauen“ durch Martin Rudolph mit 21:14 in Führung gingen. Die Teckhandballer hatten den Gegner bis dahin vollkommen im Griff und alles sah nach einem deutlichen Heimsieg aus. Dass der Vorsprung knapp drei Minuten vor Ende dann nur noch drei Treffer betrug, damit hätte zu diesem Zeitpunkt wohl niemand gerechnet. Zu Beginn gingen die Gäste durch Luca Hauser mit 1:0 in Führung. Doch die Freude bei den Gästen wehrte nur kurz, denn von nun an sollte der VfL das Heft fest in die Hand nehmen. Binnen elf Minuten drehten Böck und Co. die Partie und warfen ihre Farben auf 6:1 in Front. Die Abwehrreihe der Eisenbeil-Truppe stand sattelfest. Kam dann doch mal ein Ball auf das Kirchheimer Gehäuse, war ein überragender Tim Oßwald im Tor zur Stelle. Etliche Glanzparaden sowie drei gehaltene Strafwürfe konnte Oßwald über die gesamte Partie vorweisen. Erst in der 13. Minute gelang der SGHB der zweite Treffer zum 6:2. Der VfL ließ sich nicht aus dem Konzept bringen und zog weiter Tor um Tor davon. Bis zum Halbzeitpfiff führten die Hausherren komfortabel mit 12:6. Der VfL hatte das Geschehen komplett unter Kontrolle.  Genau so wollten die Teckstädter auch die zweite Halbzeit gestalten,was ihnen zunächst auch gelingen sollte.


Thimo Böck und Martin Rudolph erhöhten nach dem Wiederanpfiff weiter auf 14:6. Kurze Zeit später traf Benjamin Sott zum vermeintlich vorentscheidenden 17:7 (36.). Alle in der Walter-Jacob-Halle rechnete spätestens jetzt mit einem deutlich Heimerfolg. Zum Leidwesen aller schaltete der VfL aber fortan zwei Gänge zurück und agierte fortan eher schlampig. Zwar hielt der Vorsprung des VfL von sechs Toren bis zum 22:16 von Benni Sott in der 52. Minute, dann allerdings brachen die letzten acht Minuten der Partie an. Im Angriff ließen die Teckhandballer beste Chancen ungenutzt, auch in der Abwehr agierten sie nicht mehr konsequent genug. So schlichen sich die Gäste heimlich ,still und leise Tor um Tor an den VfL heran. In der 57. Minute waren die Gäste plötzlich nur noch drei Treffer (22:19) entfernt und machten sich wieder Hoffnungen auf einen Punktgewinn. Doch Tim Hamann erzielte per Strafwurf wieder einen Treffer für den VfL und stellte auf 23:19 und zerstörte somit die Hoffnungen der SG.


Am Ende stand zwar ein verdienter 23:20-Sieg der Teckhandballer zu Buche, doch die Schlussphase sollten sich alle Beteiligten des VfL schnell aus den Köpfen schlagen. Während die Kirchheimer über 45 Minuten Ball und Gegner nach Belieben beherrschten, lief man kurz vor Schluss unnötig Gefahr einen chancenlosen Gast zurück in die Partie zu bringen. Am kommenden Wochenende sollte beim Gastspiel in Lauterstein so eine Halbzeit nicht wieder vorkommen, möchte man auch dort beide Punkte mit nach Hause nehmen. Jm

 

Spielbericht HVW


VfL Kirchheim: Oßwald(2), Hsu, Michel Hamann(1), Lars Hamann, Tim Hamann(3/3), Sott(3), Böck(4), Burckhardt, Mikolaj, Schwarzbauer(5), Real, Rudolph(5)
SG Herbrechtingen-Bolheim: Konkel, Hauser(5), Kresse, Trittler(4), Baur, Kraft(3/2), Wurelly, Bayik(3), Hitzler, Elsenhans, Jäger(1), Marin(2), Weller(2/2)

Vorbericht VfL Kirchheim - SG Herbrechtingen-Bolheim 27.09.2019

 

Die Handballer des VfL Kirchheim treffen  am Samstagbend um 19 Uhr in ihrem zweiten Heimspiel in der Walter-Jacob-Halle auf die SG Herbrechtingen/Bolheim. Gegen den Württembergligaabsteiger möchte die „Tecksieben“ den guten Saisonstart mit 3:1 Punkten bestätigen, und erneut zwei Punkte einfahren.


Nach dem deutlichen 35:22 Auftaktsieg gegen den HC Hohenems und dem 26:26 in Feldkirch, wollen die „Blauen“ gegen die SGHB möglichst mit einem Heimsieg nachlegen. Positive Nachrichten gibt es für Coach Eisenbeil bereits vor dem Anpfiff: Die angespannte Personalsituation hat sich im Gegensatz zur Vorwoche deutlich entspannt. Während die Teckhandballer in Feldkirch ohne Habermeier, Real, Mikolaj, L. Hamann, Tim Oßwald, Rudolph und Merkle auskommen mussten und mit einer regelrechten „Rumpftruppe“  antrat, kann Trainer Engelbert Eisenbeil dieses mal nahezu aus den Vollen schöpfen. Doch ganz ohne Verletzte geht es auch dieses mal nicht. Während Kapitän Robin Habermeier mit einer Hüftverletzung sicher ausfällt, stehen auch hinter den Einsätzen von Dominik Merkle und Lars Hamann noch große Fragezeichen.

 

Trotz allem visiert der VfL gegen die Gäste einen Sieg an, denn wie in Österreich gezeigt, kann die Tecksieben durch einen breiten Kader solche Ausfälle gut kompensieren. Dafür werden die Spieler auch in dieser Partie wieder an ihre Grenzen gehen müssen. Schlüssel zum Erfolg soll auch dieses mal wieder eine starke Defensive sein, aus der dann mit vollem Tempo in den Angriff übergegangen wird. Zwar startete die SG mit zwei Niederlagen in Bad Saulgau (17:26) und in Söflingen (23:24) denkbar schlecht in die Saison,  doch man darf nicht vergessen, dass der Gegner mit dem heutigen Spiel, an den ersten drei Spieltagen jeweils in fremder Halle antreten muss(te). Des Weiteren befindet sich die SGHB mitten im Umbruch. Lediglich vier Spieler blieben aus der letztjährigen Württembergliga-Mannschaft übrig. Somit wird die Mannschaft um Trainer Cosmin Popa von Spiel zu Spiel besser zusammenfinden. Denn trotz der vielen Abgänge sind auch unter den Neuzugängen einige Spieler dabei, die bereits in höheren Ligen Erfahrung sammeln konnten.


Die Kirchheimer Handballer sind also gewarnt ob der heutigen Aufgabe. Doch mit einer ähnlichen geschlossenen Mannschaftsleistung wie bisher, dürfte ein weiterer Heimsieg durchaus möglich sein. Jm


VfL Kirchheim: Oßwald, Hsu, Real, Mikolaj, Burckhardt, L.Hamann(?), M.Hamann, T.Hamann, Schenk, Schwarzbauer, Böck, Sott, Heilemann, Rudoplh, Merkle(?)

Foto: Der Teckbote
Foto: Der Teckbote

Spielbericht BW Feldkirch - VfL Kirchheim 23.09.2019

 

Mit einer Rumpfmannschaft hat Handball-Landesligist VfL Kirchheim dem österreichischen Vertreter BW Feldkirch am Samstag auswärts einen Punkt abgeknöpft. Für die Teckstädter waren Thimo Böck und Neuzugang Benjamin Sott jeweils sieben Mal erfolgreich.

 

Ein eigentlich freudiges Ereignis brachte VfL-Trainer Engelbert Eisenbeil am Samstag in Bedrängnis. Durch die Hochzeitsfeier von Rückraumschütze Leonard Real fehlten dem VfL mit Tim Osswald, Julian Mikolaj und Martin Rudolph gleich mehrere Stammspieler. Dominik Merkle saß zudem nur auf der Bank, dafür machte Thimo Böck mit nur einer Trainingseinheit nach seinem Fingerbruch ein Riesen-Spiel.


Die Voraussetzungen waren also nicht die besten, und kaum einer im VfL-Lager hatte sich etwas ausgerechnet. Ganze vier Zuschauer aus Kirchheim hatten den langen Weg nach Feldkirch auf sich genommen, und sie wurden nicht enttäuscht.
Auch wenn die Gäste zu Beginn äußerst nervös auftraten und nach zehn Minuten mit 3:6 in Rückstand lagen, befreite sich der VfL, blieb mehr als sechs Minuten ohne Gegentor und ging mit 7:6 erstmals in Führung. Es entwickelte sich eine offene Partie, bei der sich beide Mannschaften nichts schenkten. Mit 13:13 ging es in die Pause.


Nach Wiederanpfiff erwischten die Kirchheimer einen konzentrierteren Start als zu Beginn. Tim Hamann und Benjamin Sott gaben ihrer Mannschaft als sichere Strafwurfschützen zusätzlichen Halt. Eine solide Abwehr behauptete sich gegen körperlich überlegene Österreicher. In Überzahl holte sich der VfL die Führung zurück, und als Sott fünf Minuten vor dem Ende mit seinem sechsten Treffer die 25:22-Führung erzielte, roch es stark nach einem Überraschungserfolg für die Gäste.


Doch langsam machte sich der Kräfteverschleiß bei den Kirchheimern bemerkbar. In der Abwehr wurden die Beine müder, und der Gegner kam aus dem Rückraum zu einfachen Toren. Sott brachte seine Farben beim 26:25 noch ein letztes Mal in Führung, doch Feldkirch Toptorschütze Lars Springhetti sorgte durch eine tolle Einzelleistung mit dem 26:26 für die gerechte Punkteteilung. Ein Punkt, mit dem alle Beteiligten am Ende gut leben konnten. Auf der Rückfahrt gab es dann noch mehr Grund anzustoßen: Mit Abteilungsleiter Uwe Hamann und Sohn Lars feierten gleich zwei Kirchheimer ihren Geburtstag.kh

 

Hier geht's zum Bericht des BW Feldkirch

Spielbericht HVW


VfL Kirchheim: Hsu (1), Kruschina; M. Hamann (1), L. Hamann, T. Hamann (5/3), Sott (7), Böck (7), Burkhardt (3), Schenk, Schwarzbauer (2), Heilemann

Foto: Der Teckbote, G.Silviani
Foto: Der Teckbote, G.Silviani

Vorbericht BW Feldkirch - VfL Kirchheim 21.09.2019

 

Nach dem deutlichen 35:22-Sieg zum Saisonauftakt der Kirchheimer Handballer gegen den österreichischen Landesliga-Vertreter HC Hohenems, steht für den VfL am heutigen Samstagabend das erste Auswärtsspiel auf dem Programm. Dort bekommen es die Teckstädter gleich wieder mit einem Klub aus dem Nachbarland zu tun. Um 20 Uhr sind die „Blauen“ zu Gast bei BW Feldkirch.


Die Mannschaft um Trainer Engelbert Eisenbeil überzeugte im ersten Saisonspiel gegen Hohenems vor allem mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung. Die „Teck-Sieben“ steckte die Ausfälle von Dominik Merkle, Thimo Böck, Kevin Hsu und Leonard Real gut weg und zeigte über die gesamte Spielzeit hinweg eine dominante Leistung. Doch darauf ausruhen will sich in Reihen des VfL niemand. Mit den gleichen Tugenden wollen die Kirchheimer auch bei den Montfortstädtern punkten. Über eine stabile Defensive soll es mit schnellen Gegenstößen zu einfachen Toren kommen.


Leicht gesagt, wären da nicht die „üblichen“ Probleme, mit denen der VfL bereits seit vielen Monaten zu kämpfen hat: Auswärtsschwäche und Personalprobleme. Während man mit gerade einmal zwei Siegen und einem Unentschieden aus der Vorsaison als alles andere als ein Auswärtsschreck gilt, drückt personell erneut der Schuh. Leo Real feiert am heutigen Samstag seine Hochzeit - das Spiel fällt für ihn somit ins Wasser. Doch mit den Hochzeitsgästen Julian Mikolaj, Tim Oßwald, Martin Rudolph und Robin Habermeier fehlen dadurch auch weitere wichtige Säulen der Mannschaft. Bereits Wochen vor Saisonbeginn scheiterten alle Versuche, die Partie angesichts der Real-Hochzeit zu verlegen.


Für Thimo Böck und Dominik Merkle hingegen kommt ein Einsatz wohl noch zu früh. Somit stellt sich die Mannschaft mit den übrigen Spielern beinahe alleine auf. Ein Unentschieden wie das 31:31 aus der vergangenen Saison wäre unter diesen Umständen wohl ein großer Erfolg. Trainer Eisenbeil hat allerdings andere Pläne. Trotz der Personalnot möchte der Kommandogeber der „Blauen“ auf Sieg spielen. „Wir haben einen breiten und ausgeglichenen Kader, daher bin ich überzeugt davon, dass auch die verfügbaren Spieler das Zeug dazu haben, einen Sieg zu holen.“


Besonderes Augenmerk muss die VfL-Defensive heute Abend auf Lars Springhetti legen. Dieser war mit jeweils über 200 Treffern in den vergangenen beiden Jahren Torschützenkönig der Landesligastaffel 3.jm

 

VfL Kirchheim: Hsu, Kruschina, T.Hamann, L.Hamann, M.Hamann, Schenk, Sott, Schwarzbauer, Burckhardt, Heilemann

Spielbericht VfL Kirchheim - HC Hohenems 15.09.2019

Die VfL-Handballer legten am Samstagabend eine Saisonstart nach Maß hin. Gegen den Württembergliga-Absteiger HC Hohenems gelang den Blauen ein am Ende souveräner und verdienter 35:22 (15:11) Heimsieg.

Zwar gingen die Gäste zunächst durch Fabian Füssinger mit 1:0 in Führung, doch sollte dies  die erste und gleichzeitig auch letzte Führung des HC an diesem Abend sein. In der Folge drehten Alexander Schwarzbauer und Julian Mikolaj die Partie zu Gunsten der Hausherren und der VfL führte nach drei Minuten mit 3:1. Vor allem mit schnellem Umschaltspiel kamen die Blauen nach Ballgewinn immer wieder zu einfachen Toren. Gerade über die Außenpositionen blieben die Teckstädter über die gesamte Partie brandgefährlich. Auch zeigte die Mannschaft von Trainer Engelbert Eisenbeil von Beginn an eine starke Abwehrleistung, die es den Gästen aus Österreich äußerst schwer machte, um zum Torerfolg zu kommen. Allen voran Rückkehrer Peter Sadowski, der aufgrund einiger verletzter Spieler seinen ehemaligen Teamkameraden für diese zur Hilfe eilte, wusste in der Defensive zu überzeugen und war eine enorm wichtige Säule im Abwehrverbund. Die Tecksieben zog langsam aber stetig Tor um Tor davon. Erneut ein Treffer von Julian Mikolaj sowie ein Doppelpack von Benjamin Sott brachte die Teckhandballer mit 9:4 nach elf Minuten  in Front. In den folgenden zehn Minuten gelang es den Gasgebern sogar, den Vorsprung beim 14:7 weiter auszubauen. Allerdings verlor der VfL dann kurz vor dem Halbzeitpfiff etwas den Faden. Geschuldet durch einige Wechsel kam das Spiel des VfL etwas ins Wanken. Dies nutzten die Gäste aus Österreich gekonnt um wieder auf Schlagdistanz heranzukommen. So stand es zu Halbzeit aus Kirchheimer Sicht nur noch 15:11.


Auch nach der Pause schien es für einen kurzen Moment so, als würde der HC jetzt endgültig seine Chance nutzen und verkürzte weiter auf 15:12. Doch für die Blauhemden war dies der Startschuss und die Aufholjagd des HC Hohenems wurde erfolgreich unterbunden. Ein gehaltener 7-Meter des stark aufspielenden Tim Osswald und zwei Treffer durch Mikolaj und Rudolph stellten wieder einen beruhigenden Vorsprung beim 18:13 her. Bis zur 45. Minute zog der VfL weiter davon (25:18) und bog somit lamgsam aber sicher auf die Siegerstraße ein. Anders als noch zum Ende der ersten Hälfte ließen die Hausherren die Gäste dieses Mal nicht mehr heran kommen. Ganz im Gegenteil: Über 27:19 (50.) zogen der VfL bis zum Ende der Partie beim 35:22 sogar noch weiter davon.


Am Ende stand ein souveräner und die gefährdeter Heimsieg zu Buche. Von Beginn an zeigte die Tecksieben, dass man am Ausgang der Partie keine Zweifel aufkommen lassen wollte. Über eine geschlossene Mannschaftsleistung konnte die Eisenbeil-Truppe über eine sichere Abwehr in schnelle Gegenangriffe umschalten und erzielte so mehrere einfache Tore. Es gilt jetzt den Schwung in die kommende Trainingswoche mitzunehmen, um nächstes Wochenende im Auswärtsspiel bei BW Feldkirch nachzulegen. Jm


VfL: Oßwald, Kruschina, M.Hamann(2), L.Hamann(1), T.Hamann(2), Sott(6), Burckhardt(2), Habermeier (6/3), Mikolaj(9/1), Schenk, Schwarzbauer(4), Sadowski, Rudolph(3)

Spielbericht HVW

 

Vorbericht VfL Kirchheim - HC Hohenems 13.09.2019

 

Die Handballer des VfL Kirchheim starten am heutigen Samstagabend  in die neue Landesligasaison 2019/2020. Um 19 Uhr empfangen die Teckstädter mit dem HC Hohenems gleich einen der Top-Aufstiegskandidaten in der Walter-Jacob-Halle. Den Gastgeber plagen gleich zum Saisonbeginn Personalsorgen.


Nach einer langen und kräftezehrenden Vorbereitung freuen sich alle Beteiligten des VfL darauf, dass es endlich wieder losgeht - könnte man meinen. Pünktlich zum Ende der Vorbereitung hat der VfL einmal mehr mit Personalsorgen zu kämpfen. Schon in den letzten Zügen der Vorbereitung mussten die Teckstädter bei Trainingsspielen und Turnieren auf einen Großteil der Mannschaft verzichten. Doch auch hier war der VfL mit den erzielten Ergebnissen sehr zufrieden, was für den breiten Kader des VfL spricht. So gilt es auch beim heutigen Ligaauftakt die Ausfälle als Mannschaft zu kompensieren. Nachdem Kevin Hsu, Dominik Merkle, Leo Real und Thimo Böck sicher ausfallen, stehen auch hinter Lars Hamann und Kapitän Robin Habermeier zwei dicke Fragezeichen. Ihr Einsatz wird sich erst kurz vor Spielbeginn entscheiden. Auch trotz der angespannten Personalsituation möchten die Blauen natürlich gleich zu Beginn ihre Heimstärke unter Beweis stellen und gegen den vermeintlichen Favoriten die zwei Punkte in Kirchheim behalten.

 

Die Gäste aus Hohenems sind - neben BW Feldkirch -  der zweite Vertreter aus Östereich, welcher In der vergangenen Saison lediglich aufgrund des verlorenen direkten Vergleiches mit der SG Hegensberg-Liebersbronn den bitteren Abstieg aus der Württemberliga-Süd verkraften mussten. Doch die Österreicher haben sich kein geringeres Ziel gesetzt, als den Aufstieg in die, für 2020 neu eingeführte, Verbandsliga. Dies war es dann auch schon mit den Informationen über den heutigen Gegner aus Kirchheimer Sicht. Aus der Vergangenheit sind keine Aufeinandertreffen mit dem HC bekannt.

 

Angst macht dieser Umstand beim VfL aleerdings niemandem. "Die Mannschaft weiß genau, was sie im Stande zu leisten ist. Auch trotz dem einen oder anderen Ausfall", ist sich Trainer Engelbert Eisenbeil sicher. Er verlangt von seinen Spielern vollen Einsatz und Siegeswillen. Aus einer stabilen Defensive heraus möchte der VfL mit vollem Tempo nach vorne spielen um den Gästen gleich von Anfang an klar zu machen, wer der Herr im Hause ist um so den Saisonauftakt erfolgreich zu gestalten. Die hoffentlich wieder zahlreichen  VfL-Fans können sich also gleich gegen ein Topfavoriten ein Bild davon machen, ob ihr Team die Hausaufgaben in der Vorbereitung gewissenhaft erledigt hat. Jm


VfL Kirchheim: Osswald, Kruschina, Sott, Habermeier(?), Mikolaj, L.Hamann(?), M.Hamann, T.Hamann, Burckhardt, Schwarzbauer, Schenk, Heilemann, Rudolph

Foto: Der Teckbote
Foto: Der Teckbote

Spielbericht VfL Kirchheim - TV Altenstadt (HVW-Pokal)

 

ERSTE verliert nach großen Kampf!

 

Für den VfL Kirchheim ging es am vergangenen Dienstag zum ersten Pflichtspiel der Saison 2019/20. Im HVW Pokal trafen die Jungs von Trainer Engelbert Eisenbeil auf die Württembergliga Mannschaft vom TV Altenstadt. Nach einer starker ersten Halbzeit gingen am Ende dem VfL die Kräfte aus und man musste sich dem Favoriten mit 20:24 geschlagen geben. Bester Werfer der Kirchheimer war Martin Rudolph mit sieben Toren. Melvin Klang, Tarkan Girgin und Moritz Veil trafen für die Gäste jeweils fünf mal.

Die Partie startete nicht optimal für die Hausherren, denn nach fünf gespielten Minuten trafen die Gäste bereits drei mal, während die Teckstädter lediglich einmal den Ball am gegnerischen Torhüter Torica vorbei brachten. In der Folgezeit stabilisierte sich die VfL Abwehr, wodurch die Eisenbeil Truppe beim 3:3 (7.‘) wieder ausglich. Zwar brachte Girgin seinen TVA wieder mit 3:4 in Führung, doch dann startete die stärkste Phase der Kirchheimer. Knapp neun Minuten blieben die Hausherren ohne Gegentreffer, wobei es im Angriff auch noch nicht ganz rund lief. Gegen eine formierte TVA Verteidigung tat sich der stark dezimierte VfL schwer. Lediglich Rudoph gelang es aus der zweiten Reihe einfache Tore zu erzielen. Über ein 6:4 (14.‘) erhöhten die Kirchheimer weiter auf 9:6 (23.‘) und liesen sich auch nicht durch die bekannt harte Gangart der Altenstädter beeindrucken. Zu dieser Phase gab es allerdings auch selten ein sechs gegen sechs auf dem Feld, da meistens mindestens eine Mannschaft eine Zeitstrafe absitzen musste. Bis zur Halbzeitpause konnte der VfL seinen Vorsprung behaupten und ging mit einem 10:8 in die Kabinen.

Trainer Eisenbeil war zwar zufrieden mit der ersten Halbzeit, jedoch appellierte er an seine Jungs da anzuknüpfen, um am Ende etwas zählbares mitzunehmen. Dies gelang dem Jungen VfL Team leider nicht und die abgezockten Geislinger Vorstädter nutzten ihre Chance eiskalt aus. Bereits nach 1 1/2 Minuten erzielte der TVA den Ausgleich zum 10:10 ehe sie in der 35. Minute das erste mal seit der 8. Minute mit 11:12 in Führung gingen. Das berühmte Momentum schien auf die Seite der Gäste zu fallen, doch die Kirchheimer Jungs hielten mit allem dagegen was sie hatten. Bis zum 13:13 war die Partie offen und Rudolph hatte die Möglichkeit mit einem Strafwurf seine Farben wieder in Front zu bringen, scheiterte jedoch am immer stärker werdenden Torica im Kasten der Altenstädter. Die Gäste zeigten ihr berüchtigtes Tempospiel über ihren schnellen Linksaußen Klang was sie wiederum mit 14:16 (45.‘) in Führung brachte. In den folgenden Spielminuten waren es Klang aus der einen und Rudolph auf der anderen Seite, die ihre Mannschaften nach vorne peitschten. Beim 17:18 (52.‘) durch Rudolph war der VfL das letzte mal auf Tuchfühlung. Dann machte sich jedoch die dünne Auswechselbank der Gastgeber bemerkbar. Die Kräfte schwanden, da viele Spieler nahezu durch spielen mussten, während der TVA munter durchwechseln und somit das Tempo hoch halten konnte. Eine Auszeit durch den VfL fünf Minuten vor dem Ende brachte nicht den gewünschten Erfolg, da die Gäste den VfL einfach am Ende überrannten. Nach 60 Minuten stand eine 20:24 Niederlage auf der Anzeigetafel, die sicherlich verdient war, aber ein bis zwei Tore zu hoch ausfiel.

Am Ende des Tages war Trainer Eisenbeil dennoch nicht unzufrieden mit dem Auftreten der Mannschaft. Trotz dünner Personaldecke schaffte es das Team gegen eine Württembergliga Mannschaft lange mitzuhalten und an den Rand einer Niederlage zu bringen. Nun heißt es vollen Fokus auf das erste Ligaspiel am 14.09. gegen Absteiger HC Hohenems. Anpfiff ist um 19:00 Uhr in der Walter-Jacob-Halle!khs

VfL: Osswald, Hsu, Kuschina; M. Hamann (3/1), L. Hamann, T. Hamann (2/1), Sott (1), Walker, Schwazbauer (6), Real (1), Rudoph (7).

TVA: Torica; Klang (5), Pilz (1), Knosp (1), Girgin (5), Glück, Christ, R. Veil, M. Veil (5),  M. Bottek, Dehmer, Bausch (2), A. Bottek (4).

Foto: Der Teckbote, Markus Brändli
Foto: Der Teckbote, Markus Brändli

Vorbericht VfL Kirchheim - TV Altenstadt (HVW-Pokal)

 

Der VfL startet heute gegen Altenstadt mit einer Rumpf-mannschaft im HVW-Pokal.


Kirchheim. Für die Handballer des VfL Kirchheim beginnt am heutigen Dienstag nach langer Vorbereitung der Ernstfall. Der VfL trifft in der ersten Runde des HVW-Pokals um 20.15 Uhr in der Walter-Jacob-Halle auf den letztjährigen Landesliga-Meister TV Altenstadt. Die Erwartungen sind auf Kirchheimer Seite allerdings äußerst gedämpft. Neben den Verletzten Dominik Merkle und Thimo Böck wird dem VfL mit Julian Mikolaj, Dominik Burkhardt, Josua Schenk, Jakob Klein, Robin Habermeier, Nico Heilemann und Steffen Kuschina mehr als die halbe Mannschaft fehlen. Einziger Ersatz wird Patrick Lippkau aus der zweiten Mannschaft sein.


Keine guten Voraussetzungen also gegen einen Gegner, gegen den der VfL in der vergangenen Saison immerhin eine fast ausgeglichene Bilanz verzeichnete. Beim 18:26 im Hinspiel war Altenstadts Toptorschütze Piotr Bielec herausragender Akteur. Im Rückspiel sicherte ein überragender Oliver Latzel im Kirchheimer Tor seiner Mannschaft einen 27:23-Erfolg. Beide Spieler sind in diesem Jahr nicht mehr an Bord. Beim TV Altenstadt bilden der erfahrene Torhüter Ionut Torica, Spielmacher Oliver Köppel und Allrounder Tarkan Girgin das Rückgrat in der neuen Saison.


Beim Köngener Vesalius-Cup, wo beide Gegner bereits am vergangenen Samstag aufeinandertrafen, war diese Achse nur schwer zu kontrollieren. In Köngen ging Altenstadt mit einem 12:10 als Sieger vom Feld. Der TV unterlag danach erst im Halbfinale dem späteren Turniersieger SKV Unterensingen. Für den dezimierten VfL war nach zwei weiteren Niederlagen gegen den CVJM Möglingen und Landesliga-Aufsteiger TSV Denkendorf bereits nach der Gruppenphase Schluss. Den einzigen Sieg beim wichtigsten Vorbereitungsturnier in der Region feierten die Kirchheimer gegen Außenseiter SKV Unterensingen II, der in der Bezirksklasse antritt.


Für den letztjährigen Pokalschreck VfL gilt es heute also, angesichts der dünnen Personaldecke die erste Runde irgendwie zu überstehen. Trainer Engelbert Eisenbeil setzt dabei auf eine aggressive Abwehr, die aus dem Gegenstoßspiel heraus zu möglichst einfachen Toren kommen soll. Das Spiel gegen den Meister ist wie immer beim Pokalauftakt die Generalprobe vor dem Saisonstart am 14. September und damit auch letzte Gelegenheit, möglicherweise noch fehlendes Selbstvertrauen zu tanken.khs