Berichte Rückrunde 2019/2020

Dominik Merkle muss heute aufgrund einer Sperre zuschauen. Foto: Der Teckbote, M. Brändli
Dominik Merkle muss heute aufgrund einer Sperre zuschauen. Foto: Der Teckbote, M. Brändli

Vorbericht VfL Kirchheim - TSV Bad Saulgau 07.03.2020

 

Nach der knappen sowie unnötigen 25:26 Niederlage bei der TG Biberach treten die VfL-Handballer am heutigen Abend wieder vor heimischer Kulissen an. Nach dem schwachen Auftritt am vergangenen Wochenende möchte die Mannschaft die eigenen Zuschauer wieder mit einem attraktiven Spiel begeistern. Dazu gastiert um 19 Uhr die Mannschaft des TSV Bad Saulgau in der Walter-Jacob-Halle.

Doch dass es an diesem Abend kein Spiel wie jedes andere ist, darin sind sich Spieler wie Fans einig. Nicht nur, dass das Team Trainer Engelbert Eisenbeil zum heutigen Geburtstag zwei Punkte schenken möchte, sondern es könnte bei einem Heimerfolg auch der Aufstieg in die Verbandsliga unter Dach und Fach gebracht werden. Die Rechnung mehr als simpel, ein Sieg muss her. Doch bevor es überhaupt soweit kommen kann, gilt es 60 lange Minuten erfolgreich zu überstehen.

 

Dass der TSV Bad Saulgau nun aber keine Laufkundschaft ist, zeigt das Ergebnis aus dem Hinspiel im November. Dort gab es beim schmerzhaften 29:37 die erste Saisonniederlage für die „Blauen“. Dies gilt es nun im Rückspiel zu korrigieren. Hierzu muss die Mannschaft um Kapitän Robin Habermeier, im Gegensatz zur Vorwoche, allerdings eine ordentliche Schippe obendrauf legen. Beim Gastspiel in Biberach zeigten sich die „Teckstädter“ teilweise völlig von der Rolle, was auch - laut Statistik - allein mit 22 technischen Fehlern am Ende mehr als belegt werden konnte. Jedoch hat die Vergangenheit am heutigen Abend nichts zu bedeuten. Vielmehr will der VfL sich endlich mit dem vorzeitigen Verbandsliga-Aufstieg belohnen. Dass es zu diesem Zeitpunkt der Saison schon soweit sein könnte, damit haben vor der Runde wohl nur die allergrößten Optimisten gerechnet. Dieser mögliche Erfolg kommt nicht von ungefähr. Großes Engagement in den Trainingseinheiten sowie volle Konzentration und mannschaftliche Geschlossenheit waren die Erfolgsgaranten bis zum heutigen Tag. Mit diesen Tugenden will man heute auch gegen die „Kurstädter“ auftrumpfen. Durch eine kompakte Abwehr will die Mannschaft versuchen den Gegner vor große Probleme zu stellen, um dann wie gewohnt mit viel Tempo die entscheidenden Angriffe zu setzen. Doch auch der TSV möchte in Kirchheim zählbares ergattern. Vor allem nach dem unglücklichen Remis bei der TSG Söflingen 2, als man nur wenige Sekunden vor Ende den ärgerlichen 29:29 Ausgleich hinnehmen musste. Auch in Sachen Top Vier werden die Gäste, solange rechnerisch noch möglich, sicherlich die Punkte nicht herschenken wollen. Aus diesem Grund trainierte die VfL- Mannschaft unter der Woche weiterhin konzentriert. Jedoch fehlten mit Benni Sott, Lars Hamann und Torhüter Kevin Hsu wichtige Akteure. Ob es für einen Einsatz reicht, wird sich erst kurz vor Spielbeginn zeigen. Sicher ausfallen wird Mittelmann Dominik Merkle. Dieser muss mit einem Spiel Sperre aus der Partie in Biberach pausieren. Jm

 

Hier geht's zum Vorbericht des TSV Bad Saulgau

VfL Kirchheim: Oßwald, Hsu, Mikolaj, Böck, Burkhardt, Schwarzbauer, Schenk, Habermeier, L.Hamann, M.Hamann, T.Hamann, Sott, Real, Klein, Rudolph

VfL-Trainer will mit seinen Jungs Richtung Verbandsliga. Foto: Der Teckbote, M.Brändli
VfL-Trainer will mit seinen Jungs Richtung Verbandsliga. Foto: Der Teckbote, M.Brändli

 

Spielbericht TG Biberach - VfL Kirchheim 29.02.2020

 

Die Landesliga-Handballer des VfL Kirchheim müssen ihre vorzeitige Aufstiegsfeier verschieben: Nach den wohl schlechtesten 45 Minuten der Saison verlor die „Teck-Sieben“ bei der TG Biberach am Ende knapp mit 25:26. Nachdem die Kirchheimer zwischenzeitlich einen großen Rückstand aufgeholt hatten, fehlte in der entscheidenden Schlussphase jedoch das nötige Glück.


In den ersten 20 Minuten begegneten sich beide Teams in einer abwechslungsreichen Partie weitestgehend auf Augenhöhe. Erst in der 25. Minute gestalteten die Gäste aus der Teckstadt die Führung mit 11:8 etwas deutlicher. Doch anstatt nachzulegen, machte sich die Mannschaft von Trainer Engelbert Eisenbeil durch überhastete Abschlüsse und technische Fehler das Leben selbst schwer. Dies wiederum nutzten die Gastgeber aus Biberach eiskalt, und drehten die Partie bis zum Halbzeitpfiff in eine 13:12-Führung.


Trotz des knappen Spielstands knüpfte der VfL nach dem Wiederanpfiff aber nahtlos an die erste Hälfte an und zeigte sich teilweise komplett von der Rolle. Die TGB machte sich die Schwächephase der Kirchheimer zunutze und zog nach 40 Minuten bis auf 20:14 davon. Die Partie schien zu dieser Phase bereits entschieden, doch wie schon so oft in dieser Saison, kämpfte sich der VfL mit einem Kraftakt noch einmal zurück ins Spiel. Tor um Tor verkürzten die „Blauen“ den Rückstand, ehe zwei verwandelte Strafwürfe durch Julian Mikolaj den VfL knapp acht Minuten vor Schluss beim Stand von 20:22 endgültig zurück in die Partie brachten.


Das Momentum schien nun auf Kirchheimer Seite zu liegen. In der hitzigen Schlussphase glichen die Teckstädter nicht nur zum zwischenzeitlich 24:24 aus, sondern verpassten es auch noch, durch einen Konter in Führung zu gehen. Doch das rächte sich: Sekunden vor dem Schlusspfiff schlug der Ball nach einem Wurf von Lukas Fimpel im Kirchheimer Tor ein und bescherte den Biberachern den knappen 26:25-Erfolg. jm

 

Spielbericht HVW

VfL Kirchheim: Oßwald, Hsu, Mikolaj (6/4), T. Hamann, Sott (4), Böck (4), Burkhardt (3), Habermeier (3), Merkle, Klein, Schenk (1), Schwarzbauer, Real (1), Rudolph (3)

TG Biberach: Betz, Krattenmacher, Botezatu (6), Kruse, Fimpel (7), Jans, Böck (7), Schätzle, Baumgart (3), Markov, Krais (1), Guckler, Hermann (1), Kuss (1)

 

Vorbericht TG Biberach - VfL Kirchheim 28.02.2020

 

Nach einem spielfreien Wochenende greifen die Landesliga-Handballer des VfL Kirchheim wieder in den Liga-Alltag ein. Am heutigen Samstagabend gastiert die „Tecksieben“ beim Tabellen, der TG Biberach. Um 19:30 Uhr will der VfL in der Sporthalle des Pestalozzi-Gymnasiums die nächsten beiden Zähler einfahren.


Mit der Partie in Biberach und am nächsten Wochenende zu Hause gegen den TSV Bad Saulgau, stehen den „Blauhemden“ die beiden wohl wichtigsten Saisonspiele bevor. Mit zwei Siegen kann man den Verbandsliga Aufstieg bereits frühzeitig klarmachen. Im Idealfall könnte es sogar schon an diesem Wochenende passieren. Dafür müssten die Verfolger HSG Bargau/Bettringen (TV Steinheim) und TSV Bad Saulgau (Söflingen 2) ihre Spiele allerdings jeweils verlieren.

 

So schön der Gedanke an den Aufstieg auch sein mag, liegt das Augenmerk natürlich ganz und gar auf dem eigenen Spiel. Denn ebenso klar ist, ohne den eigenen Sieg in Biberach tritt keine der genannten Szenarien ein. Deshalb legte Trainer Engelbert Eisenbeil nach einer kleinen Trainingspause den Fokus sofort wieder auf die Auswärtspartie gegen die TGB. Zwar steht die TG mit 13 Punkten weniger auf dem Konto derzeit nur auf dem siebten Tabellenplatz, doch aus der vergangenen Saison weiß man um die Heimstärke der Gastgeber. Dort hatte der VfL mit 26:33 deutlichst das Nachsehen. Auch wenn man am Ende der Runde knapp vor den Biberachern landete, nimmt man den Gegner nicht auf die leichte Schulter. Die Robuste Mannschaft von Trainer Dominic Ellek weisst trotz zehn Niederlagen aus den bisherigen 19 Saisonspielen ein positives Torverhältnis auf, was auch die Tatsache bestärkt, dass die TG nur schwer zu besiegen ist. Dies bekamen die „Blauhemden“ schon im Hinspiel zu spüren, als man sieben Minuten vor Schluss noch 20:22 zurück lag. Durch einen starken Schlussspurt ging die Partie dennoch mit 27:22 an die Kirchheimer. Zudem kassierten die TG Handballer zuletzt eine unglückliche 18:19 Niederlage in Söflingen und ist auf Wiedergutmachung aus. Die „Tecksieben“ ist also mehr als gewarnt. Dies zeigten auch die Trainingseinheiten diese Woche. Hier gingen ausnahmslos alle Akteure mit äußerster Konzentration und viel Engagement zu Werke. Wie gewohnt will die Mannschaft über das Kollektiv kommen und aus einer sicheren Abwehr heraus, mit vollem Tempo in den Angriff umschalten.

 

Um das Spielkonzept über die vollen 60 Minuten abrufen zu können ist ein großer und ausgeglichener Kader notwendig. Seligen hat die „Tecksieben“ für diese Partie komplett zur Verfügung. Alle Spieler nutzten die kleine Verschnaufpause und sind einsatzbereit. Mit diesem Hintergrund bestehen also beste Chancen, um Teil eins der Aufstiegsspiele erfolgreich zu absolvieren. Jm

VfL Kirchheim: Oßwald, Hsu, Mikolaj, Böck, Burkhardt, Sott, Habermeier, L.Hamann, M.Hamann, T.Hamann, Klein, Schenk, Schwarzbauer, Real, Rudolph, Merkle

Spielbericht Bezirkspokal Viertelfinale TSV Denkendorf - VfL Kirchheim 20.02.2020

Der VfL Kirchheim hat den Einzug ins Final Four des Bezirkspokals verpasst. Der Tabellenzweite der Landesliga-Staffel 3 verlor sein Viertelfinalspiel bei Staffelnachbar und Titelverteidiger TSV Denkendorf am Mittwochabend mit 26:29 (16:15). Dabei hatten die Kirchheimer bis kurz vor der Pause mit vier Treffern in Führung gelegen, ehe mit nur einem Tor Vorsprung die Seiten gewechselt wurden. „Da haben wir es versäumt nachzulegen“, sagte VfL-Linksaußen Julian Mikolaj selbstkritisch. Nach dem Seitenwechsel ließen die Kirchheimer im Angriff den nötigen Druck vermissen, was auch an häufigen Spielerwechseln und etlichen Unterzahlsituationen lag.

 

Vorbericht Bezirkspokal Viertelfinale TSV Denkendorf - VfL Kirchheim 18.02.2020

 

Bevor die Landesliga-Handballer des VfL Kirchheim ein spielfreies Faschingswochenende genießen dürfen, müssen die Teckstädter am heutigen Abend noch im Bezirkspokal ran. Im Viertelfinale kommt es zum Duell beim Landesligisten des TSV Denkendorf. Gegen Ex-Trainer Ralf Wagner will man sich für die Final-Niederlage aus dem vergangenen Final Four revanchieren und erneut in selbiges einziehen.

 

Dazu muss die Mannschaft um Trainer Engelbert Eisenbeil um 20:30 Uhr aber nochmal eine überzeugende Leistung abliefern. Dass es nicht so einfach wird wie beim souveränen 30:19 Liga-Erfolg gegen die HSG Bargau/Bettringen, dessen sind sich alle Spieler bewusst. Der TSV Denkendorf steht als Aufsteiger momentan auf einem hervorragenden dritten Tabellenplatz und hat somit beste Chancen auf den Durchmarsch in die Verbandsliga. Vor allem in der Defensive muss der VfL auf der Hut sein, denn der TSV ist für sein kompromissloses Tempospiel bekannt. Dies musste am Wochenende die HSG Rietheim/Weilheim am eigenen Leib erfahren. Nach 60 Minuten stand ein deutliches 38:18 auf der Anzeigetafel. Besonderes Augenmerk gilt es dabei auf Lukas Taxis zu legen, der Dreh- und Angelpunkt im Denkendorfer Spiel ist. Hinzu gesellen sich die beiden Rückraumspieler Dominik Janu und Nick Riehs, die ebenfalls zu den wichtigen Säulen im Team von Trainer Wagner zählen. Die Tecksieben ist also gewarnt. Gerade die Auswärtspartien in der Denkendorfer Sporthalle waren in den vergangenen Jahren immer heiß umkämpfte Spiele. Auch dieses Mal dürfen sich die Zuschauer wohl wieder auf ein spannendes Aufeinandertreffen freuen. Die „Blauhemden“ wollen mit einer robusten Defensive punkten und selbst mit Tempo zu Torchancen gelangen.

 

Mit welcher Mannschaft der VfL antritt wird sich erst kurz vor Spielbeginn zeigen, da der ein oder andere Spieler angeschlagen aus den letzten Wochen heraus geht. Auch nutzt man die Pokalspiele um jungen Spielern aus der zweiten Mannschaft einen Einblick in die „Erste" zu ermöglichen. Jm

Dominik Merkle war am Samstag mit drei 7m- Treffern erfolgreich Foto: Der Teckbote, M. Brändli
Dominik Merkle war am Samstag mit drei 7m- Treffern erfolgreich Foto: Der Teckbote, M. Brändli

Spielbericht VfL Kirchheim - HSG Bargau-Bettringen 16.02.2020

 

Die Handballer des VfL Kirchheim gewinnen ihr Heim-spiel am Samstagabend gegen die HSG Bargau/ Bettringen ungefährdet mit 30:19 (18:9). Mit diesem Sieg baut der VfL seinen Vorsprung auf Platz fünf auf zehn Punkte aus. Durch die Heimniederlage des TV Stein-heim gegen den SC Vöhringen erorberte der VfL zudem noch Tabellenplatz zwei zurück.

Die Marschroute vor der Partie war klar: Zwei Punkte müssen her um einen entscheidenden Schritt Richtung Verbandsliga zu machen. Dementsprechend legten die Hausherren los. Nach knapp vier Minuten führte der VfL durch Robin Habermeier bereits mit 3:0 ehe die Gäste durch Simon Rott zu ihrem ersten Treffer kamen. Bis zum 7:3 legten die „Blauhemden“ vor, dann folgte allerdings eine kleine Schwächephase, welche es dem Gegner ermöglichte, auf 7:6 aufzuschließen. Doch die Mannschaft von Trainer Engelbert Eisenbeil fand nach dieser Phase wieder zurück zu ihrem Spiel und zog bis zur Halbzeitpause vorentscheidend auf 18:9 davon.

 

In der Kabine nahmen sich die Spieler vor, weiter nachzulegen um keinen Zweifel am Heimsieg aufkommen zu lassen. Dies gelang auch zunächst und die „Blauhemden“ bauten die Führung beim 23:11 weiter aus. Wer nun jedoch dachte, dass man noch viele Tore der Teckstädter zu sehen bekommen würde, wurde leider enttäuscht. Während die ersatzgeschwächten Gäste innerhalb ihrer Möglichkeiten blieben, schaltete der VfL in den Verwaltungsmodus und tat von nun an nicht mehr als nötig. Diese Kritik muss sich die Mannschaft am Ende gefallen lassen, denn durch ein konsequenteres Spiel wäre ein deutlich höherer Sieg zustande gekommen.

 

Die Partie plätscherte fortan nur noch vor sich hin, da sich beide Mannschaften bereits mit dem Ausgang der Begegnung abgefunden hatten. Beim 26:15 und 28:16 durch Michel Hamann, gut fünf Minuten vor dem Ende, ließen die Hausherren endgültig keine Zweifel mehr aufkommen. Als die HSG mit dem 30:19 durch Timo Derst für den Schlusspunkt sorgte war der letztendlich unspektakuläre und souveräne Kirchheimer Heimsieg unter Dach und Fach. Am Ende war es nicht mehr als ein Pflichtsieg der Tecksieben, die nun mit 31:7 Punkten weiterhin komfortabel auf dem zweiten Tabellenplatz steht und zum jetzigen Zeitpunkt einen zehn Punkte Vorsprung auf den ersten nicht Aufstiegsplatz herausspielen konnte. Lange ausruhen können sich Spieler und Trainer nicht, denn schon am Mittwoch geht es im Bezirkspokal weiter. Dort gastiert man um 20:30 im Viertelfinale beim TSV Denkendorf. Die Neuauflage des vergangenen Finales im Bezirkspokal will der Teckverein nutzen, um sich für die knappe Final -Niederlage aus dem letztjährigen Final Four zu revanchieren. Jm

VfL Kirchheim: Hsu, Oßwald, M.Hamann(4), L.Hamann(2), Sott(1), Böck(5), Habermeier(5), Merkle(3/3), Mikolaj(3), Schenk(4), Schwarzbauer, Real(2), Sadowski(1)

HSG Bargau-Bettrungen: Glocker(1), Mayer, Wendisch(1), Kohler(3), Schwenk(1), Weinhold(2/1), Derst(5), Rott(3), Brucker, Krauß(3/1)

 

Spielbericht HVW

 

Vorbericht VfL Kirchheim - SG Bargau-Bettringen 15.02.2020

 

Nach der knappen 26:28 Niederlage im Spitzenspiel beim SC Vöhringen steht für die Landesliga-Handballer des VfL Kirchheim nun wieder ein wichtiges Heimspiel auf dem Programm. Nach zuvor sechs Siegen in Folge gilt es am heutigen Abend gegen die HSG Bargau/Bettringen wieder zurück in die Erfolgsspur zu finden. Anpfiff ist wie gewohnt um 19 Uhr in der heimischen Walter-Jacob-Halle.

Trotz der Niederlage in Vöhringen war man in Reihen der „Blauhemden“ nicht lange enttäuscht. Da die anderen Ergebnisse glücklicherweise zu Gunsten des VfL ausfielen, ändert sich für die Teckstädter in der Tabelle nicht viel. Zwar ist man nun wieder mit einem Punkt hinter dem TV Steinheim Tabellendritter, doch auf den ersten Nichtaufstiegsplatz in die Verbandsliga hat man weiterhin komfortable acht Zähler Vorsprung. Aber auf diesem Polster ausruhen will sich die Mannschaft von Trainer Engelbert Eisenbeil keinesfalls. Dafür hat die Partie am Samstag einen zu hohen Stellenwert. Denn dort geht es mit der HSG Bargau/Bettringen gegen eben jene Mannschaft, die diesen fünften Rang aktuell inne hat.

 

Bei einem Sieg gegen die „Roten Löwen“ wären es gar zehn Punkte Vorsprung. Soweit will man allerdings beim VfL noch nicht denken, denn der Gegner ist äußerst unangenehm zu bespielen. Zwar gewannen die „Teckstädter“ das Hinspiel bei der HSG mit 27:25, doch die Vergangenheit zählt heute nichts mehr. Zwar verlor die, seit diesem Jahr neu gegründete, HSG am vergangenen Wochenende ihr Heimspiel gegen das Kellerkind TSG Söflingen 2, doch eine Woche zuvor gewann man überraschend deutlich mit 31:24 beim TSV Bad Saulgau. Dass die Gäste nicht besser dastehen liegt wohl auch an der Tatsache, dass Trainer Klaus Schwenk schon die ganze Saison mit Verletzungsproblemen seines Personals zu kämpfen hat. Gegen Söflingen fehlten unter anderem die beiden etatmäßigen Torhüter, sowie Trainer Schwenk selbst. Doch ein angeschlagener Gegner ist meist am gefährlichsten. Denn will die Mannschaft aus dem Raum Schwäbisch-Gmünd noch ein Wörtchen um den Aufstieg mitreden, ist ein Sieg in Kirchheim Pflicht. Die VfL-Handballer sind also gewarnt. Allzu sehr beschäftigen mit den Problemen des Gegners tut sich der VfL dann auch wieder nicht, vielmehr gilt es sich auf das eigene Spiel zu konzentrieren. Denn gegen den SC Vöhringen verschlief die Mannschaft um Kapitän Robin Habermeier erneut den Start und lag früh mit 4:11 im Hintertreffen. Zwar drehte das Team Mitte der zweiten Hälfte das Spiel erneut, ließ jedoch in der entscheidenden Phase die nötige Kaltschnäuzigkeit vermissen. Dies gilt es heute Abend abzustellen und von Anfang an zu zeigen, dass für den Gegner in heimischer Halle nichts zu holen ist.

 

Personell muss Trainer Eisenbeil dabei auf Dominik Burkhardt verzichten. Der Linksaußen fehlte schon am vergangenen Spieltag auf Grund einer hartnäckigen Grippe. Auch Rückraumspieler Martin Rudolph wurde diese Woche Opfer der Grippewelle, ein Einsatz heute ist daher äußerst fraglich. Weiterhin ausfallen wird auch Tim Hamann, der nach der Gehirnerschütterung aus dem Heimspiel gegen Lauterstein noch pausiert. Doch durch den breit aufgestellten Kader sind die „Blauhemden“ auch dieses Mal in der Lage, die Ausfälle zu kompensieren. Jm

VfL Kirchheim: Oßwald, Hsu, Mikolaj, Böck, Sott, Schwarzbauer, Real, Habermeier, Schenk, L.Hamann, M.Hamann, Merkle, Klein, Rudolph

Spielbericht SC Vöhringen - VfL Kirchheim 10.02.2020

 

Die Serie ist gerissen: Die Landesliga-Handballer des VfL Kirchheim haben nach sechs Siegen in Folge am Samstag in Vöhringen ihre erste Niederlage im neuen Jahr kassiert. Im packenden Spitzenspiel gegen den Tabellenvierten schaffte es der VfL in der Schlussphase nicht, sich zu belohnen, konnte mit der gebotenen Leistung allerdings zufrieden sein.

Wie schon so oft in dieser Saison, verschliefen die Gäste im Vöhringer Sportpark den Start. Nach der ersten Viertelstunde stand es bereits 11:4 für den SC, und es schien so, als hätte der VfL die Partie schon früh aus der Hand gegeben. Vor allem Vöhringens Torjäger Valentin Istoc, der neun Treffer erzielte, bekam die Kirchheimer Abwehr nicht in den Griff. Doch die Mannschaft von Trainer Engelbert Eisenbeil zeigte erneut ihre Kämpfernatur und brachte sich zurück in die Partie. Bis zum 11:15 zur Halbzeitpause hatte sich der VfL wieder in Schlagweite gebracht. Das sollte im zweiten Abschnitt beflügeln, auch wenn die Vöhringer ihre Führung zunächst clever verwalteten. Doch der VfL kämpfte sich Tor um Tor heran und erzielte mit dem 18:18 nach 40 Minuten erstmals wieder den Ausgleich.


Vor allem in der Defensive zeigte sich die „Tecksieben“ in dieser Phase stark verbessert. Das Spiel schien zu kippen, doch die Gäste schafften es nicht, in Führung zu gehen. Vöhringen baute seinen Vorsprung wieder auf drei Tore aus, und der VfL konterte erneut. Zunächst gelang Robin Habermeier mit einem Doppelschlag zum 22:22 der Ausgleich, während kurz danach Thimo Böck zur ersten Kirchheimer Führung in diesem Spiel traf. Doch nun versäumte es der VfL, in dieser entscheidenden Phase nachzulegen. Als Martin Rudolph vier Minuten vor dem Ende auf 24:26 verkürzte, war ein Punktgewinn noch immer möglich. Doch die Hausherren retteten ihren Vorsprung clever über die Zeit und sicherten sich einen alles in allem glücklichen 28:26-Sieg.


Nachdem die erste Enttäuschung verflogen war, konnte man im Lager der „Blauen“ dennoch zufrieden sein mit der gezeigten Leistung. Der VfL hat erneut bewiesen, dass er in der Lage ist, auch größere Rückstände aufzuholen. Ein klarer Fortschritt gegenüber der vergangenen Saison, in der die Kirchheimer eine ausgesprochen schwache Auswärtsbilanz verzeichneten. Trotz der knappen Niederlage rangiert der VfL als Tabellenzweiter weiterhin vier Punkte vor dem SC Vöhringen, der als Vierter auf dem letzten Aufstiegsplatz in die Verbandsliga steht. Durch die Niederlage der HSG Bargau/Bettringen gegen die TSG Söflingen 2 bleibt auch der Acht-Punkte-Vorsprung auf den fünften Tabellenplatz unverändert. Die Spielgemeinschaft aus Bargau und Bettringen ist am kommenden Samstag um 19 Uhr der nächste Heimspielgegner des VfL. jm

 

Spielbericht HVW
Hier geht's zum Spielbericht des SC Vöhringen


VfL Kirchheim: Oßwald, Hsu, M. Hamann, L. Hamann, Sott, Böck (3), Habermeier (3), Merkle (6/5), Mikolaj (4), Schenk, Schwarzbauer (2), Real (5), Rudolph (3)

 

SC Vöhringen: Mitrofan, Kast, Brugger (6/2), Istoc (9), Henze (2), Jäger (1), Eilts, Schuler (1), Bucher, Stetter (2), Heiter (2), Mihali (1), Möller (4)

 

Vorbericht SC Vöhringen - VfL Kirchheim 08.02.2020

 

Die Landesliga Handballer des VfL Kirchheim müssen heute nach sechs Siegen in Folge zum schweren Auswärtsspiel nach Vöhringen reisen. Nach dem glanzlosen 25:17 Heimsieg gegen die SG Lauterstein am vergangenen Wochenende, müssen die „Blauen“ gegen den Tabellenvierten aus Vöhringen jedoch eine Schippe drauf legen. Spielbeginn ist um 19:30 in der Sporthalle Sportpark.

Momentan könnte es in Reihen des VfL nicht besser laufen. Nach 17 von 26 Saisonspielen stehen die „Blauhemden“ mit 29:5 Punkten auf einem hervorragenden zweiten Tabellenplatz. Auf den fünften Rang, der bereits nicht mehr zum Aufstieg in die neu eingeführte Verbandsliga berechtigt, beträgt der Vorsprung schon acht Punkte. Auch auf den heutigen Gegner, den SC Vöhringen, hat der VfL schon ein Punktepolster von sechs Zählern. Doch jeder in der Mannschaft von Trainer Engelbert Eisenbeil weiß, dass man sich auf solchen Dingen nicht ausruhen darf. Deshalb wird in den Trainingseinheiten auch weiterhin Vollgas gegeben um den Platz unter den ersten Vier der Tabelle auch am Saisonende zu belegen. Da scheint die schwere Aufgabe in Vöhringen gerade zur rechten Zeit zu kommen. Die Illertaler belegen momentan mit 23:11 Punkten den vierten und somit letzten Aufstiegsplatz zur Verbandsliga.


Doch dieser ist nach der überraschenden 28:30 Niederlage bei der abstiegsbedrohten TSG Söflingen 2 in großer Gefahr. Denn direkt hinter dem SC lauert die HSG Bargau/Bettringen mit nur zwei Minuspunkten mehr auf dem Konto. Deshalb sind die Vöhringer schon zum Siegen verdammt, um ihren Platz nicht an die HSG zu verlieren. Doch auch für den VfL springt aus dieser Situation etwas positives heraus, denn nun weiß man mit absoluter Sicherheit was die Mannschaft aus der Teckstadt zu erwarten hat. Mit dem siebten Sieg in Folge könnte man den heutigen Gegner mit acht Punkten auf Abstand halten, während es bei einer Niederlage nur noch vier Punkte wären. Doch damit beschäftigen sich die Spieler um Trainer Eisenbeil nicht. Vielmehr will man sich voll fokussiert auf die wichtige Partie am heutigen Abend vorbereiten. Vor allem gegen die Offensive und körperlich starke Abwehr des Sport Clubs gilt es ein Rezept zu finden. Doch allzu lange suchen muss man im Lager der „Blauen“ dafür nicht, denn die Mannschaft hat gegen jedes Spielsystem eine Antwort parat. Auch gilt es mit Valentin Istoc den etatmäßigen Top-Torschützen der Gastgeber in den Griff zu bekommen. Sollte die „Tecksieben“ auf dies alles eine Antwort haben, so ist auch beim SC ein Sieg möglich, nachdem man im Jahr zuvor mit 23:28 noch das Nachsehen hatte.

 

Verzichten muss Trainer Eisenbeil dabei auf Kreisläufer Tim Hamann der sich am vergangenen Spieltag eine Gehirnerschütterung zuzog und für mindestens zwei Wochen ausfällt. Auch die beiden Linksaußen Julian Mikolaj und Dominik Burkardt konnten auf Grund der zurzeit umgehenden Grippewelle nicht am Training teilnehmen. Ihr Einsatz wird sich wohl erst vor Spielbeginn entscheiden. Jm

 

Hier geht's zum Vorbericht des SC Vöhringen

VfL Kirchheim: Oßwald, Hsu, Mikolaj, Burkhardt, Klein, Rudolph, Böck, Real, Schwarzbauer, Merkle, M.Hamann, L.Hamann, Sott, Habermeier, Schenk

Führte seine Mannen mit auf die Siegerstrasse: Thimo Böck, Foto: Der Teckbote, M.Brändli
Führte seine Mannen mit auf die Siegerstrasse: Thimo Böck, Foto: Der Teckbote, M.Brändli

 

Spielbericht VfL Kirchheim - SG Lauterstein 2 02.02.2020

 

Die Landesliga Handballer des VfL Kirchheim bleiben auch im sechsten Spiel in Folge sieg-reich. Am Samstagabend setzte sich der VfL in einem schwachen Spiel am Ende souverän mit 25:17 gegen die SG Lauterstein durch, und über-nimmt somit zumindest bis Sonntagabend die Tabellenführung.

Die „Tecksieben“ startete zunächst furios und konzentriert in die Partie. In der vierten Spielminute traf Benjamin Sott bereits zum 3:0 für die Kirchheimer. Alles sah nach einem überzeugenden Sieg aus, doch mit der Zeit ließen sich die „Blauen“ von der Taktik des Gegners etwas anstecken. Die „Lautertaler“ versuchten mit lang gezogenen Angriffen das Tempo des VfL einzuschränken, was zunächst auch gut funktionierte. In Minuten langen Angriffen schaffte es die SG die Spielfreude der „Teckstädter“ einzudämmen. Über 5:4 ging der Gast dann nach 27 Minuten mit 8:10 aus Kirchheimer Sicht sogar in Führung. Bis zur Halbzeitpause änderte sich zunächst nichts und die „Blauhemden“ lagen nach 30 Minuten mit 9:10 in eigener Halle zurück.

 

In der Kabine rüttelte dann Trainer Engelbert Eisenbeil seine Schützlinge wach und forderte das gewohnte Tempospiel seiner Mannschaft. Diese Forderung nahm sich vor allem Thimo Böck zu Herzen. Mit drei Treffern in kürzester Zeit verhalf er seinen Teamkollegen zu einer 15:11 Führung. Nach der wohl schlechtesten Halbzeit der Saison schien der VfL nun endlich in Fahrt zu kommen. Doch auf die richtige Betriebstemperatur kamen die „Teckstädter“ über die gesamt Partie hinweg nicht. Jedoch stellte man nun eine starke Defensive und nutze die Gelegenheiten im Angriff. Rund eine viertel Stunde vor Schluss schraubten die Gastgeber mit einem 4:0 Lauf das Ergebnis auf 20:12 in die Höhe, die Vorentscheidung war gefallen. Im weiteren Spielverlauf ließen die Hausherren nun nichts mehr anbrennen. Mit der sicheren Führung im Rücken konnte Trainer Eisenbeil die Spielanteile über den gesamten Kader aufteilen, so kam auch Neuzugang Jakob Klein zu seinem Debüt im Kirchheimer Trikot. Über 22:15 setzte dann Michel Hamann mit dem 25:17 den Schlusspunkt der Partie. Ohne großartig zu überzeugen kann man nun die nächsten beiden Punkte verbuchen.

 

Erfreulich waren zudem die Ergebnisse der anderen Partien. Während die HSG Bargau/Bettringen mit 31:24 überraschend hoch beim TSV Bad Saulgau gewann, ließ auch der direkte VfL-Verfolger aus Vöhringen bei der 28:30 Niederlage in Söflingen Punkte liegen. Genau gegen diesen Verfolger muss der VfL am kommenden Wochenende antreten. Jedoch ist allen Beteiligten klar, dass man für weitere Auswärtspunkte eine andere Leistung abrufen muss als an diesem Spieltag, um beim SC Vöhringen zu bestehen. Jm

 

Spielbericht HVW

Hier geht's zum Spielbericht der SG Lauterstein 2

VfL Kirchheim:Oßwald, Hsu, M.Hamann(2), Sott(5), Böck(4), Burkhardt(3), Habermeier(3/2), Mikolaj(1/1), Klein(1), Schenk, Schwarzbauer(1), Real(3), Rudolph(2)

SGL: Heinzmann(2), M.Edelmann(2/2), Pusch, Weiss(2/1), Schuster(5), Wagner, Kümmel(1), Funk(1), Adelhelm(2/2), Grupp, J.Edelmann, Rieger(1), Sadriu

 

Vorbericht VfL Kirchheim - SG Lauterstein 2 01.02.2020

 

Die Handballer des VfL Kirchheim sind nach dem dritten Sieg im dritten Rückrundenspiel voll in der Spur. Nach dem überzeugenden 30:27 bei der SG Herbrechtingen/Bolheim am vergangenen Wochenende  möchte man am heutigen Abend gegen die SG Lauterstein 2 nachlegen. Spielbeginn ist um 19 Uhr in der heimischen Walter-Jacob-Halle.


Während der VfL nach insgesamt fünf Siegen in Folge momentan mit 27:5 Punkten auf dem zweiten Tabellenplatz steht, rangieren die Gäste aus Lauterstein aktuell mit 13:19 Zählern im sicheren Mittelfeld auf dem neunten Rang. Bereits das Hinspiel gewannen die Männer von Trainer Engelbert Eisenbeil nach überzeugender Leistung deutlich mit 39:28. Dies ist allerdings Schnee von gestern, denn zum Rückspiel werden die Karten neu gemischt.

 

Zwar weist der VfL mit nur zwei Heimniederlagen seit dem 08. Januar 2016 eine beeindruckende Heimbilanz auf, doch auch dieses mal muss wieder jeder Akteur an seine Leistungsgrenze gehen um diese Statistik weiter fortzuführen. Denn auch der Gegner aus dem Lautertal wird nicht in der Rolle des Opfers antreten. Am vergangenen Spieltag konnte die SG durch einen 30:26 Heimsieg über die TSG Söflingen 2 wichtiges Selbstvertrauen tanken, nachdem man eine Woche zuvor mit 22:23 nur ganz knapp an einem Punktgewinn beim Heimstarken TSV Bad Saulgau vorbeischrammte. Die „Teckstädter“ müssen sich also auf einen unangenehmen Gegner einstellen. Doch dafür muss der Handball unter der Teck keineswegs neu erfunden werden. Es gilt lediglich weiterhin das eigene Spielkonzept dem Gegner aufzuzwingen. ohes Tempo zu gehen  und aus einer sicheren Abwehr heraus  schnelle und gezielte Angriffe einzuleiten. So haben die „Blauhemden“ in dieser Saison schon einige Spiele für sich entscheiden können. Doch die wichtigste Eigenschaft der Kirchheimer Mannschaft ist zweifelsohne die mannschaftliche Geschlossenheit, mit der die Spieler Woche für Woche auftreten. Selbst große Rückstände mit bis zu acht Toren konnte die „Tecksieben“ in der aktuellen Spielzeit schon in Siege ummünzen. Großer Vorteil hierfür ist der breite und qualitativ gut aufgestellte Kader. Hinzu kommt, dass man bisher von gröberen Verletzungssorgen verschont wurde.

 

Die Vorbereitung auf die heutige Partie lief allerdings nicht nach dem Wunsch von Trainer Eisenbeil. Einige Spieler konnten angeschlagen nur teilweise, oder gar nicht am Trainingsbetrieb teilnehmen. Dadurch will sich der VfL aber nicht vom Ziel der anvisierten zwei Punkte abhalten lassen. Bis zum Anpfiff der Partie werden wohl alle Akteure wieder im Besitz ihrer Kräfte sein. Auch die zuletzt fehlenden Robin Habermeier und Tim Oßwald meldeten sich wieder einsatzbereit. Lediglich hinter dem Einsatz von Mittelmann Dominik Merkle steht noch ein Fragenzeichen. Dieser plagte sich über die gesamte Woche mit Rückenbeschwerden. Jm
VfL Kirchheim: Oßwald, Hsu, Mikolaj, Habermeier, Burkhardt, Schenk, Schwarzbauer, L.Hamann, T.Hamann, M.Hamann, Merkle, Sott, Real, Rudolph, Böck, Klein

Auf ihn muss der VfL verzichten: Kapitän Robin Habermeier, Foto: Deert Teckbote, M. Brändli
Auf ihn muss der VfL verzichten: Kapitän Robin Habermeier, Foto: Deert Teckbote, M. Brändli

 

Spielbericht SG Herbrechtingen-Bolheim - VfL Kirchheim 26.01.2020

 

Die Landesliga Handballer des VfL Kirchheim bleiben nach einem 30:27 bei der heimstarken  SG Herbrechtingen/Bolheim auch im dritten Spiel der Rückrunde siegreich. Durch eine geschlossenen Mannschafts-leistung und dem gleichzeitigen Unentschieden des TV Steinheim in Feldkirch, sind die „Teckstädter“ nun alleiniger Tabellenzweiter.

Es wurde von Beginn an die erwartet schwere Aufgabe. So begegneten sich beide Mannschaften auf Augenhöhe und konnten sich jeweils nicht entscheidend absetzen. Nach mehreren Führungswechseln stand es nach 15 Zeigerumdrehungen und dem Treffer von Julian Mikolaj 8:8. Beide Teams zeigten vor allem eine starke kämpferische Einstellung. Im Lager der „Blauen“ zeigte man jedoch keine Nervosität, sondern blieb konzentriert und hielt sich weiter an das eigene Spielkonzept. Über 12:12 ging es mit einem 16:16 Unentschieden in die Halbzeitpause.

 

In der Kabine forderte Trainer Engelbert Eisenbeil seine Spieler dazu auf, weiterhin mit Tempo aus der eigenen Abwehr heraus zu agieren. Zunächst gingen jedoch die Gasgeber durch Dominik Weller wieder in Führung. Doch kurze Zeit später übernahm der VfL durch einen Doppelpack von Julian Mikolaj mit 19:17 selbst die Führung, und konnte sich erstmals mit zwei Treffern etwas absetzen. Auf Seiten der SG war es nun Neuzugang Stefan Beljic der Verantwortung übernahm und seine Farben im Spiel hielt. So glichen die Gastgeber das Spiel nach 45 Minuten beim 23:23 wieder aus. Doch nun zeigte der VfL seine Stärken in der Defensive und konnte mit einem starken Kevin Hsu im Tor einige Angriffe der Spielgemeinschaft abwehren. Durch Lars Hamann, Alexander Schwarzbauer und Benjamin Sott gingen die „Blauhemden“ beim 26:24 wieder mit zwei Treffern in Führung. Nun zeigten die Spieler von Trainer Engelbert Eisenbeil ihre beste Phase und zogen nach 56 Minuten erneut durch Julian Mikolaj und Thimo Böck spielentscheidend auf 29:25 davon. Zwar versuchte der Gegner durch eine offensive Manndeckung das Blatt nochmals zu wenden, doch Martin Rudolph nahm mit seinem 30:27 dem Kontrahenten jegliche Hoffnung. Der Rest war dann nur noch ausgelassener Jubel. Der VfL zeigte erneut durch eine geschlossene Mannschaftsleistung, dass er in dieser Saison auch auswärts deutlich zugelegt hat.

 

Durch den breiten und ausgeglichenen Kader konnte zudem das Fehlen von Kapitän Robin Habermeier sowie Torhüter Tim Oßwald, die beide durch einen Infekt ans Bett gefesselt sind, kompensieren. Als Bonus sprang zudem die Eroberung des zweiten Tabellenplatzes heraus, denn der bis dato punktgleiche TV Steinheim kam beim Tabellenschlusslicht BW Feldkirch nicht über ein 36:36 Unentschieden hinaus. Ebenfalls komfortabel ist der inziwschen auf neun Punkte angewachsene Vorsprung auf einen nicht Aufstiegsplatz. Doch darauf ausruhen will sich bei der „Tecksieben“ niemand. Im Gegenteil, schon am kommenden Samstag will man im Heimspiel gegen die SG Lauterstein 2 möglichst nachlegen. Jm

 

Spielbericht HVW

Spielbericht der SG Herbrechtingen-Bolheim

VfL: Hsu, Kruschina, L.Hamann(2), T.Hamann(1), Sott(5), Böck(5), Burkhardt, Merkle(2), Mikolaj(9/2), Schenk, Schwarzbauer(2), Real(1), Rudolph(3), Klein

SG: Konkel, Hauser(4), Trittler(2), Kraft, Wurelly, Beljic(5), Gehringer, Ruoff(5), Jäger(1), Akermann(1), Weller(9/8)

Schiedsrichter: Philipp Joos(SG Weinstadt), Matthias Klose(HSG Gablenberg-Gaisburg)

 

Vorbericht SG Herbrechtingen-Bolheim - VfL Kirchheim 25.01.2020

 

Nach den beiden Siegen gegen die österreichischen Mitstreiter aus Hohenems (33:29) und Feldkirch (36:20) steht bei den Handballern des VfL Kirchheim nun die nächste Auswärtspartie auf dem Programm. Am heu-tigen Samstagabend gastiert die „Tecksieben“ um 19:30 Uhr bei der SG Herbrechtingen/Bolheim in deren Bibrishalle.

Nachdem der Rückrundenstart zum Jahresauftakt mehr als gelungen ist, möchte die Mannschaft um Trainer Engelbert Eisenbeil gegen den Württembergliga-Absteiger möglichst nachlegen. Doch dafür braucht es erneut eine starke Teamleistung, möchte man auch das dritte Spiel der Rückrunde gewinnen. Während der VfL weiterhin auf dem dritten Tabellenplatz rangiert, steht die SG mit Platz acht im breiten Mittelfeld der Tabelle. In Zahlen ausgedrückt trennen beide Kontrahenten momentan ganze 12 Punkte. Also erneut eine deutliche Angelegenheit wenn man dem Tabellenbild glauben schenken mag.

 

Doch dass es in dieser Liga keine locker eingefahrenen Siege gibt, das ist jedem Akteur im Lager der „Blauen“ bekannt. Zwar gewann man das Hinspiel in eigener Halle am Ende ungefährdet mit 23:20, gab jedoch einen zwischenzeitlichen Vorsprung von acht Toren am Ende fast noch unnötig aus der Hand. Die „Teckstädter“ sind also durchaus von den kämpferischen Tugenden der Spielgemeinschaft gewarnt. Zudem trifft man auf eine robuste Abwehr, genauer gesagt, die zweitbeste der gesamten Liga. Der VfL muss also auf sein altbewährtes Mittel zurückgreifen und mit viel Tempo in die Angriffssituationen übergehen, um so einem direkten Kontakt mit der körperlich starken Abwehrreihe der Gastgeber zu vermeiden. Zudem verfügt das Team von Trainer Cosmin Popa über einen starken Charakter, denn allein in den letzten sechs Partien gab es neben zwei Remis auch vier Spiele die nur mit einem Tor Unterschied endeten. Die „Blauhemden“ erwartet demnach ein enges Kräftemessen. Neben dem letzten knappen 26:25 Sieg der SG gegen die TSG Söflingen 2, konnte man sich auch überraschend die Dienste von Mittelmann Stefan Beljic über die Winterpause sichern. Beljic ging bis dato für Mitkonkurrent SC Vöhringen auf Torejagd. Die Kirchheimer sind also gewarnt und gingen auch mit entsprechendem Engagement in den Trainingseinheiten zu Werke. Viel Änderungen gegenüber den Spielen zuvor soll es jedoch nicht geben, denn der VfL möchte in erster Linie sein eigenes Spiel durchziehen.

 

Was die Mannschaftsstärke für diese Aufgabe betrifft, gibt es kleine Sorgenfalten. Während sich der Einsatz von Benjamin Sott nach seiner Gehirnerschütterung aus der Partie in Hohenems erst kurzfristig entscheidet, fehlte auch Torhüter Kevin Hsu krankheitsbedingt im Abschlusstraining. Sicher ausfallen wird Kapitän Robin Habermeier, dem eine hartnäckige Erkältung zu schaffen macht. Doch die Mannschaft hat schon oft genug gezeigt, dass sie den Ausfall wichtiger Spieler über den breiten Kader kompensieren kann und geht somit optimistisch in den Kampf um zwei weitere Zähler. Jm

VfL Kirchheim: Oßwald, Hsu, Mikolaj, Sott, Böck, Schenk, Burkhardt, Schwarzbauer, Real, L.Hamann, M.Hamann, T.Hamann, Rudolph, Merkle

Die M1 hatte nach dem Spiel gute Gründe ordentlich zu feiern
Die M1 hatte nach dem Spiel gute Gründe ordentlich zu feiern

 

Spielbericht VfL Kirchheim - BW Feldkirch 20.02.2020

 

Die Handballer des VfL Kirchheim gewinnen ihr erstes Heimspiel im neuen Jahr. Gegen die Gäste aus dem österreichischen Feldkirch gelang ein nie gefährdeter und klarer 36:20 Heimsieg. Somit schließt der VfL die rot-weiss-rote Woche mit 4:0 Punkten ab.

Trotz der klaren Rollenverteilung auf Grund der tabellarischen Situation schwor man sich im Lager der „Blauen“ darauf ein, von Anfang an voll im Geschehen zu sein. Doch zunächst gingen die Gäste durch eine eher unrühmliche Situation in Führung. Das übliche „shake hands“ zu Spielbeginn im ersten Angriff ignorierte der Tabellenletzte und nutzte die Situation zur 1:0 Führung. Doch damit taten sich die Montfortstädter keinen Gefallen, denn nun war der VfL hellwach und ließ dies den Gegner sofort spüren. Über Julian Mikolaj, Dominik Merkle und Alexander Schwarzbauer drehten die Hausherren die Partie in der achten Spielminute beim 5:1 zu ihren Gunsten. Die Kirchheimer stellten sofort klar, dassfür die Gäste hier und heute Nichts zu holen ist. Beim 9:6 nach 16 Minuten kam das Tabellen-Schlusslicht zwar noch einmal etwas näher heran, jedoch ließ sich der VfL davon nur wenig beeindrucken. Über 15:7 durch Alexander Schwarzbauer zogen die „Teckstädter“ bis zu Halbzeit vorentscheidend auf 19:8 davon.

 

Vor allem in der Defensive zeigten sich die „Blauhemden“ sehr engagiert und hatten zudem mit Tim Oßwald einen starken Rückhalt zwischen den Pfosten. In der Kabine forderte Trainer Engelbert Eisenbeil seine Mannschaft dazu auf, ja nicht nachzulassen. Diesen Worten ließen die Hausherren dann auch dementsprechende Taten folgen. Mit einem Viererpack durch Michel Hamann, Lars Hamann und zweimal Julian Mikolaj schraubte die „Tecksieben“ das Ergebnis mit 23:8 weiter in die Höhe. Die Messe war für die Gäste bereits hier gelesen. Anders als in der Vergangenheit ließ der VfL nicht nach und blieb weiter konzentriert. Zwar schaltete man nun ein bis zwei Gänge zurück und wechselte munter durch, doch am Spielgeschehen änderte das nichts. Der Tabellendritte legte gegen einen chancenlosen Gegner weiter eiskalt nach und ließ keinen Zweifel am deutlichen Endergebnis aufkommen. Eine viertel Stunde vor Schluss führte der Gastgeber mit 27:12, erneut durch Alexander Schwarzbauer, weiterhin äußerst komfortabel. Bis zum 36:20 Endstand der Partie zog die Mannschaft um Kapitän Robin Habermeier konsequent ihr Spiel durch.


Eine gelungene Heimpremiere im neuen Jahr beschert den VfL-Handballern weitere zwei Punkte. Auch positiv zu erwähnen ist vor allem, die Tatsache, dass sich alle Feldspieler in die Torschützenliste eintragen konnten. Nun gilt es den Schwung der beiden Auftaktsiege mit in das schwere Auswärtsspiel am kommenden Samstag bei der SG Herbrechtingen/Bolheim mitzunehmen. Denn dort will man mit einem weiteren Sieg weiter um die Tabellenspitze mitkämpfen. Jm
VfL: Oßwald, Hsu, Mikolaj(5), M.Hamann(1), L.Hamann(5), T.Hamann(1), Böck(2), Burkhardt(3), Habermeier(2), Merkle(5/4), Schenk(2), Schwarzbauer(4), Real(3), Rudolph(3)
BW: Kornexl(6/1), Xhemaj(1), Erlacher(1), Kallai, Roganovic(2), Versluis(2), Matt, Balogh, Springhetti(5/1), Appelt(1), Dolovic(2)

 

Vorbericht VfL Kirchheim - BW Feldkirch 17.01.2020

 

Für die Handballer des VfL Kirchheim kommt es am heutigen Abend zum nächsten Duell mit einem Vertreter aus dem österreichischen Nachbarland. Nach dem 33:29 Auswärtserfolg beim HC Hohenems empfangen die „Teckstädter“ um 19 Uhr den Tabellenletzten BW Feldkirch in der heimischen Walter-Jacob-Halle.


Aktuell rangiert der VfL mit 23:5 Punkten immer noch auf dem dritten Tabellenplatz mit nur einem Zähler Rückstand auf Tabellenführer TV Reichenbach. Der heutige Gegner aus Feldkirch kann von solch einer Punkteausbeute nur träumen. Aus den bisher 13 Partien sammelten die Gäste magere 4:22 Punkte und stehen somit ganz unten in der Tabelle.

 

Auf den ersten Blick sollte diese Begegnung für den VfL eine Leichte sein. Doch davon will man im Lager der „Blauen“ nichts wissen. Auch in dieser Partie fordert Trainer Engelbert Eisenbeil den gleichen Einsatz und Siegeswillen wie gegen jeden anderen Gegner dieser Liga. Dies wird auch bitter nötig sein, denn aufgegeben haben sich Montfortstädter noch lange nicht. Nach jetzigem Stand fehlen den Österreichern drei Punkte zum rettenden Ufer. Vor allem eine Vielzahl an verletzten Spielern ließen das angestrebte Ziel, einen sicheren Mittelfeldplatz zu erreichen, außer Sichtweite geraten. Allen voran Lars Springhetti, der dmit jeweils über 200 Ligatoren in den vergangenen beiden Spielzeiten der Dreh- und Angelpunkt der Feldkircher war und ist, wird schmerzlichst vermisst. Doch trotz der prekären Situation werden die Gäste mit Selbstvertrauen unter die Teck kommen, denn nach zwei Remis folgte am letzten Spieltag der lang ersehnte erste Saisonsieg beim 27:26 Heimerfolg über die TSG Söflingen 2. Eines dieser beiden Unentschieden resultierte aus dem Hinspiel gegen die „Tecksieben“. Am zweiten Spieltag Ende September erlitt die Mannschaft um Kapitän Robin Habermeier beim 26:26 bereits den ersten Punktverlust, wobei man fünf Minuten vor Schluss noch mit drei Treffern in Front lag. Doch im Gegensatz zum Hinspiel gibt es gegenüber der heutigen Partie eine gravierenden Unterschied. Für die anvisierten zwei Punkte steht eine ganz andere Mannschaft zur Verfügung. Dies hat den Grund, dass im September gleichzeitig die Hochzeit von Kreisläufer Leo Real stattfand und somit Spieler wie, Robin Habermeier, Tim Oßwald, Martin Rudolph und Julian Mikolaj die Reise nach Österreich nicht antreten konnten. Auch Dominik Merkle musste verletzt passen. Somit fordert Trainer Eisenbeil die üblichen Tugenden seiner Spieler. Aus einer sicheren Abwehr heraus will man wieder in ein schnelles Angriffsspiel umschalten. Doch anders als am letzten Spieltag gilt es dieses mal von Anfang an voll konzentriert zu sein, denn auf Dauer wird es nicht immer gut ausgehen, einen acht Tore Rückstand in einen Sieg umzuwandeln. Einziger Wermutstropfen ist der Ausfall von Benjamin Sott, der Rückraumspieler zog sich in Hohenems eine leichte Gehirnerschütterung zu und wird zur Vorsicht für diese Partie geschont. Jm

 

Spielbericht HVW


VfL Kirchheim: Oßwald, Hsu, Mikolaj, Habermeier, Böck, Real, Schwarzbauer, Schenk, Burkhardt, T.Hamann, L.Hamann, M.Hamann, Rudolph, Klein, Merkle

Spielbericht HC Hohenems - VfL Kirchheim 13.01.2020

 

Die Handballer des VfL Kirchheim gewannen am späten Sonntagabend ihre Auswärtspartie beim HC Hohenems mit 33:29 (15:14) Nach anfänglich heftigen Schwierigkeiten stabilisierte sich die „Tecksieben“ im Laufe der ersten Hälfte und gewann am Ende verdient beim österreichischen Vertreter.


Vor der Partie hatte sich die Mannschaft von Trainer Engelbert Eisenbeil viel vorgenommen, vor allem von Beginn an hellwach zu sein. Doch ehe man sich versah lagen die „Blauen“ nach acht Minuten bereits mit sage und schreibe 0:7 zurück. Nach einer Viertelstunde waren es beim 2:10 sogar acht Treffer unterschied. Die Mannschaft lief Gefahr die Begegnung bereits früh aus der Hand zu geben. Doch mit zunehmender Spieldauer stabilisierte sich der VfL. So war fünf Minuten später, mit dem 6:10 aus Kirchheimer Sicht, die Situation nicht mehr ganz so prekär. Vor allem Youngster Lars Hamann war in dieser Phase treffsicher und avancierte am Ende mit neun Treffern zum spielentscheidenden Akteur. Der Vfl kämpfte sich weiter tapfer heran und zum Pausenpfiff beim 14:15 waren die „Teckstädter“ wieder endgültig zurück im Geschehen.

 

In der Kabine war die Ansage von Trainer Eisenbeil klar: Nicht nachlassen und weiter aufs Tempo drücken - so lautete die Devise. Die Spieler im VfL-Dress ließen den Worten des Trainers auch gleich Taten folgen. Durch einen Doppelpack von Dominik Burkhardt ging der VfL mit 16:15 nun erstmals selbst in Führung. Vor allem in der Defensive wurde nun deutlich stabiler agiert als noch zu Beginn der Partie. Von nun an legte die „Tecksieben“ vor. In der 39. Spielminute war es wieder Lars Hamann der mit zwei Treffern in Folge auf 21:18 für seine Farben stellte. Doch die Gastgeber aus Hohenems gaben sich noch nicht auf und waren immer wieder mit dem Anschluss, oder mit dem Ausgleich zur Stelle. Auf der anderen Seite ließ sich der VfL jedoch nicht mehr aus dem Konzept bringen, und hatte zudem mit Torhüter Kevin Hsu nun auch einen glänzend aufgelegten Schlussmann im Gehäuse. Beim 23:20 durch Martin Rudolph wuchs die Führung abermals auf drei Treffer an. Der HC versuchte es nun mit dem siebten Feldspieler um nochmals zurück ins Spiel zu finden.  Davon ließ man sich im Lager der „Blauen“ jedoch nicht beeindrucken. Im Gegenteil, durch eine starke Abwehrleistung konnten so sogar noch einige Treffer auf das leere Tor des Gegners erzielt werden. Knapp fünf Minuten vor Ende sorgte erneut Lars Hamann mit dem 30:26 für eine kleine Vorentscheidung. In der restlichen Zeit bis zum Abpfiff kam Hohenems nicht mehr näher heran. Kapitän Robin Habermeier war es vergönnt den letzten Treffer des Abends zum 33:29 zu erzielen, der Rest war ausgelassener Jubel.

 

Nach anfänglich starken Schwierigkeiten bewies die Mannschaft erneut eine große Moral und einen großen Teamgeist und konnte sich somit selbst aus einem Tief befreien. Mit dem Sieg bleibt der VfL weiterhin, mit nun 23:5 Zählern punktgleich mit dem TV Steinheim, dritter in der Tabelle, nur einen Zähler hinter Spitzenreiter Reichenbach. Nun gilt es den Schwung zum Jahresauftakt mit in die nächste Partie zu nehmen. Am kommenden Samstag schlägt dann mit BW Feldkirch der zweite Vertreter aus dem Nachbarland in der Walter-Jacob-Halle auf. Jm

 

Spielbericht HVW

Spielbericht des HC Hohenems


VfL Kirchheim: Oßwald, Hsu, M.Hamann(1), L.Hamann(9), T.Hamann(3/2), Sott(2), Böck(2), Burkhardt(6), Habermeier(2), Mikolaj, Schenk(5), Schwarzbauer, Real(2), Rudolph(2)


HC Hohenems: Ademi, Nachbauer(1), Banzer, Naumann, D.Wetzel(1), Brosi(4), G.Watzel(1), Wolfgang, Jenni(9), Radic, Mathis(1), Napetschnig(3), Susnjara(5), Füssinger(4/2)

 

Vorbericht HC Hohenems - VfL Kirchheim 12.01.2020

 

Die Handballer des VfL Kirchheim starten am morgigen späten Sonntagnachmittag in die Rückrunde der Landesliga Staffel 3. Zum Auftakt geht es ins Nachbarland zum österreichischen Vertreter des HC Hohenems. Dort will der VfL um 18 Uhr in der Sporthalle Herrenried erfolgreich ins neue Jahr starten.

Der HC Hohenems steht momentan mit 12:14 Zählern auf einem sicheren siebten Tabellenplatz, während die „Tecksieben“ mit 21:5 Punkten auf dem dritten Platz nur einen Zähler hinter dem Spitzenreiter des TV Reichenbach steht. Auf dem Papier eine klare Sache für den VfL - könnte man meinen. Doch der HC ist so ein bisschen die Wundertüte der Liga. Neben Siegen in Reichenbach und zu Hause gegen den TV Steinheim, folgten Niederlagen gegen Friedrichshafen und Herbrechtingen/Bolheim. Auch gegen die TSG Söflingen 2 mussten vor heimischen Publikum rechte es nur zu einer Punkteteilung. Trotz dem deutlichen 35:22 Hinspielerfolg der „Blauen“ sind Spieler und Trainer also gewarnt.


Um den Jahreswechsel gönnten sich Mannschaft sowie Trainer eine kleine Verschnaufpause um den Körper etwas zu regenerieren. Am 03.Januar begann der VfL dann ausgeruht den Trainingsauftakt im neuen Jahr. Die anstehenden Einheiten wurden genutzt um sich optimal auf den Gegner einzustellen. Doch viel Neues musste man in Reihen der „Blauhemden“ nicht hinzufügen. Mit  den altbewährten Mitteln möchte man im Nachbarland einen weiteren doppelten Punktgewinn einfahren. Wichtig wird es sein, dass der VfL eine sichere Defensive aufs das Parkett bringt, um dann von dort aus wieder mit viel Tempo in den Gegenangriff zu starten. Doch damit allein ist es nicht getan. In den vergangenen Spielen war vor allem zu sehen, dass im Angriff reihenweise klarste Tormöglichkeiten ausgelassen wurden. Dies gilt es fortan abzustellen, denn mit einer derart schlechten Torquote wie beim Spitzenspiel in Steinheim kann man in dieser Liga keine Begegnung gewinnen. Bei der 26:36 Niederlage in Steinheim glänzte die „Tecksieben“ mit insgesamt 31 Fehlwürfen. Auch daran wurde in den Trainingseinheiten gearbeitet. Die Kirchheimer sind nun bestens auf die kommende Begegnung vorbereitet. Nun liegt es an den Akteuren um Kapitän Robin Habermeier, das Vorhaben auch im Spiel umzusetzen. Trainer Engelbert Eisenbeil kann am Sonntag erfreulicherweise auf den kompletten Kader zurückgreifen. Auch Jakob Klein ist nach seinem studienbedingten Auslandsaufenthalt wieder zur Mannschaft gestoßen. Ob es in Hohenems auch schon zu einem Einsatz kommt, wird sich kurzfristig entscheiden. Jm

VfL Kirchheim: Hsu, Oßwald, Habermeier, Mikolaj, M.Hamann, L.Hamann, T.Hamann, Merkle, Schenk, Schwarzbauer, Burkhardt, Böck, Rudolph, Real, Klein, Sott