Neues Von Den HaBaVets

Von den HaBaVets berichtet Berhard Schwarz

Was ist das denn schon wieder?


Diese Frage muss sich natürlich zwangsläufig stellen, wer interessiert darauf eine Antwort sucht.  Dabei haben es sich die „jungen“ Veteranen unter den Handballern nicht einfach gemacht, da ja schon die „Senioren“ im Regelwerk des Handballverbandes für die ab 40-Jährigen vergeben ist.

HaBaVet, die Handballveteranen, ist ein lockerer Zusammenschluss von ehemaligen Spielern des VfL Kirchheims, welche zurzeit vom täglichen Berufsleben freigestellt sind und somit keiner direkten sozialversicherungspflichtigen Tätigkeit mehr nachkommen müssen. Um diesen neu gewonnenen Freiraum auch vernünftig und mit viel Spaß und Freude auszufüllen, hat sich diese Gruppe zusammengetan, um Aktivitäten im gesellschaftlichen Freizeitbereich und parallel im sportlichen Bereich auszufüllen.

Dabei werden in den gesellschaftlichen Aktivitäten Aktionen durchgeführt, welche man früher als äußerst interessant, aber auf Grund der Berufstätigkeit nicht durchführen konnte.


So hat die Gruppe Werksbesichtigungen im größten Produktionswerk der Mercedes-Benz AG in Sindelfingen, bei der Edelschmiede und dem faszinierten Autobauer PORSCHE in Zuffenhausen, sowie in dem Blockheizkraft Altbach-Deizisau der EnBW mit fast vollstän-diger Mannschaftsstärke durchgeführt.


In der nächsten Aktion wurde Ende April der Besuch des Gemeinschaftskernkraftwerks Neckarwestheim durchgeführt. Dabei konnten sowohl das Containment, also das Herz eines jeden Kernkraftwerkes mit seinem Reaktor, den Brennelementen, das Abklingbecken und die Kühlmittelpumpen, sowie die elektrische Erzeugung durch den 1.400 MW Generators besichtigt und ein Eindruck von den Dimensionen gewonnen werden. Einen Ausklang der 5-stündigen Vortrags- und Besichtigungstour wurde in einer lockeren Diskussionsrunde anschließend in der Altstadt von Besigheim durchgeführt. Alles in allem: eine hochtechnische Führung mit nachfolgender aufschlussreicher Diskussion.

Weitere Aktivitäten waren das Planetarium in Stuttgart mit dem Blaustrümpfelweg in Heslach, die Standseilbahn zum Waldfriedhof und die Zahnradbahn, auch Zacke genannt, von Degerloch zum Marienplatz. Im September wurden das Druckzentrum des Teckboten und das neue Sendezentrum des SWR in Stuttgart ausgiebig besichtigt. Dabei war man zu Gast in den einzelnen Hörfunkstudios von SWR 1 und SWR 3, sowie in den Fernsehstudios der Landesschau und der Landesschau aktuell. Ein Gespräch mit der Moderatorin Stephanie Haiber rundete die interessante Besichtigung ab.

 

Sportlich wird sich diese Gruppe wohl weniger dem „Rund“ des Handballes mehr ver-schreiben, sondern seine Aktivitäten mit Wandern, Walking und Radfahren in der freien Natur beschäftigen. Für das Letztere wurde auch ein fixer wöchentlicher Termin vereinbart. Die Gruppe trifft sich jeden Donnerstag um 10:00 Uhr am Ziegelwasen um eine gemeinsame Ausfahrt mit dem Fahrrad zu unternehmen. Dabei soll die Schönheit des Albvorlandes, aber auch Ausflüge in der näheren Umgebung die Attraktivität des Radfahrens den sportlichen Part der neuen Gemeinschaft darstellen. bs

Dezember 2014

Dass die HaBaVets auch noch dem Handball zugetan sind, wurde im Dezember durch den Besuch des Bundesligaspiels in der SCHARRena und durch die übergroße Mannschaftsstärke bei der Weihnachtsfeier der Handballfamilie bekundet.

November 2014

Zu einer weiteren Wanderung wurde nun noch Ende November aufgebrochen. Die Grabkapelle in Stuttgart-Rotenberg, welche von König Wilhelm I als ewiger Liebesbeweis für seine jung verstorbene Gemahlin Katharina erbaut wurde, war das erste Ziel. Mit einer herrlichen Aussicht auf das Neckartal krönte dieser Aufstieg die Strapazen. Der anschlie-ßende Abstieg war recht bequem und der Stoighof-Besen gönnte dem Team eine Bleibe bis kurz vor Mitternacht.

Oktober 2014

Weiter ging es im Oktober mit einer naturkundlichen Führung in den Gutenberger Höhlen und im Naturschutzzentrum Schopflocher Alb durch den ehrenamtlichen Landschaftsführer und Fotograf Dieter Ruoff. Anfahrt diesmal mit dem Bus bis Oberlenningen und danach per Wanderung zu den Höhlen. Eine gut dokumentierte und spannende Führung rundete die beiden Höhlenbesuche mit einer exklusiven Verkostung der konservierten und konzentrierten Erträge der heimischen Streuobstwiesen ab. Auch das Naturschutzzentrum konnte mit fachkundiger Führung als interessanter Posten verbucht werden. Die anschließende Wanderung zum Harpprechtshaus wurde schon auf Grund des tiefen Loches im Bauch in Eilschritten durchgeführt und der Tag wurde auf der Schwäbischen Alb mit dem letzten Bus nach Oberlenningen beendet.

Ebenfalls im Oktober wurde dann noch das Pumpspeicherkraftwerk in Glems besichtigt. Recht eindrucksvoll wurde uns die Anlage mit Unterbecken der Tiefenbachtalsperre erläutert. Es hat ein Fassungsvermögen von 1,2 Mio. m³ und das Oberbecken im Weißen Jura fasst 900.000 m³ Wasser. Die mittlere Fallhöhe beträgt 283 m und die beiden Francis Turbinen werden bei einer max. Leistung von 90 MW mit einem Durchfluss von 36 m³ betrieben. Die Pumpleistung der zweistufigen Speicherpumpe beträgt 20 m³/s. Dabei können innerhalb von elf Stunden mit der max. Leistung von 34 MW pro Pumpe das Wasser vom Unterbecken in das Oberbecken gefördert werden. Beim Ablassen des Ober-beckens kann mit den beiden Turbinen innerhalb von sechs Stunden 560.000 kWh Strom erzeugt werden. Der Wirkungsgrad der Anlage liegt bei 75 %.

September 2014

Und gleich im nächsten Monat September ging es weiter mit den Aktivitäten. Tübingen stand auf dem Plan und die Anreise wurde wieder bequem mit dem Zug durchgeführt. Das Mittagessen in der Gasthofbrauerei Neckarmüller stärkte die komplette Mannschaft zur traditionellen Stocherkahnfahrt. Ein sehenswertes und informatives Ereignis. So konnten wir endlich mal die Hochburgen der studentischen Verbindungen aus nächster Nähe begutachten und hatten auf der Kahnfahrt durch unsere beiden Aushilfen auch viel Spaß, vor allem wenn das Schiff beim Umsteigen zu schaukeln began. Nach dem Hölder-linturm ging es flugs zur Stadtbesichtigung. Unser Führer, ein studierter und promovier-ter Geschichtswissenschaftler und Philosoph konnte uns als Urgestein von Tübingen all die Feinheiten hautnah überbringen. Denn wer weiß schon, dass die „hintere Augenklinik“ eigentlich die Nervenklinik ist. Auch die Gerichtsklinik bildet dabei eine Ausnahme, da alle größeren Gebäude in Tübingen Kliniken sind. Aber Tübingen hat keine Universität; Tübingen ist eine Universität!

August 2014

Um wieder an alte Traditionen anzuknüpfen, hat unser „Bambe“ und „Stuffi“ die Vetera-nen im August aktiviert, um an dem Ernst-Niessler Gedächtnisschießen teilzunehmen. Und siehe da: zwei Mannschaften konnten gemeldet werden und die schlugen sich auch mehr oder weniger wacker.

April 2014

Ein weiterer Höhepunkt fand dann im April statt. Nach einer interessanten und ausführlichen Werksbesichtigung im Motorenwerk in Untertürkheim, wo die Vierzylindermotoren hergestellt werden, konnte nach der Stärkung in der Museumsgastronomie bei Sarah Wiener das eigentliche Museum besichtigt werden. Und was für ein Unterschied gegenüber Sinsheim. Groß, hell, strukturiert und mit einer gigantischen Vielzahl an Exponaten, sowohl im Kfz und aber auch den anderen Bereichen, glänzte dieser Besuch bei der Firma Daimler. Alles in allem; ein gelungener und interessanter Tag.

Februar 2014
 
Auch im Jahr 2014 konnten die HaBaVets einige Ausflüge gemeinsam unternehmen. So wurde im Februar mit einer anspruchsvollen Zugfahrt über Heilbronn und Eppingen Sins-heim angesteuert. Dort einmal in einer Concord oder Airbus zu sitzen, die gigantische Lokomotiven, die Kraftfahrzeuge und all die Oldtimer zu sehen, ist schon etwas Außergewöhnliches. Und der Teamgeist und die Konversation kamen dabei auch nicht zu kurz. Nach einem ausgewogenen Erlebnistag, konnte die herausfordernde Zugfahrt auch wieder ohne Verluste beendet werden.