VfL Kirchheim

Teilnehmer Nummer Vier und damit zweiter des zweiten Halbfinales und letzter des diesjährigen Final Four ist mit dem VfL Kirchheim der Gastgeber. Nach 5 Final-Four-Teilnahmen in 6 Jahren und dem Pokalsieg 2016 ist es dem VfL gelungen, das Endrundenturnier in der heimische Walter-Jakob-Halle stattfinden lassen zu dürfen. 

Im ersten Jahr nach dem erneuten Aufstieg in die Landesliga, kann die Mannschaft um Trainer Engelbert Eisenbeil gemischt auf die Saison zurückblicken. Mit Platz 7 und 27:25 Punkten wurde die Saison mit einem positiven Punktekonto abgeschlossen und der Klassenerhalt war ebenfalls frühzeitig gesichert. Jedoch wurden in der Fremde lediglich 5 Punkte geholt, zu schwach und auch zu unausgeglichen bei 11 Heimsiegen. Auch die Abwehr als Prunktück der Meisterschaftssaison krankte immer wieder. Dazu kamen allerdings auch häufige personelle Ausfälle, die nicht immer zu kompensieren waren. Dennoch überwiegt das Postive und im Kirchheimer Lager freut man sich ein erneutes Jahr in der Landesliga.

Im Pokal lief es für Kirchheim wie auch schon in den vergangenen Jahren nahezu reibungslos. Trotz teils starker Gegner und dünnem Kader setzten sich die Blauhemden durch und konnten die erneute Teilnahme am Final Four und die damit verbundene Chance auf den Pokalsieg perfekt machen. Drei Spiele brauchte es für das Halbfinale, den Anfang machte der Sieg beim TSV Köngen. Selbe Liga aber andere Staffel garantierte ein enges Spiel und dementsprechend konnte sich der VfL auch erst kurz vor Schluss mit 29:28 durchsetzen. Nächster Gegner war der TV Reichenbach 2, der eine Halbzeit lang gut mithielt aber schlussendlich deutlich mit 37:22 geschlagen werden konnte. Im Spiel ums Final Four ging es erneut nach Reichenbach, dieses Mal allerdings gegen die erste Mannschaft und den Kirchheimer Ligakonkurrenten, welche zudem beide Saisonspiele für sich entscheiden konnten. Auch hier äußerst knapp, allerdings auch ohne einen einzigen Rückstand, gewann die Eisenbeil-Truppe 25:23.

 

Im Halbfinale gegen EK Bernhausen ist der VfL Kirchheim auf dem Blatt Favorit. Da für das Final Four aber nicht das übliche Harzverbot gilt, wird sich zeigen, ob der VfL dennoch seine große Heimstärke behält und ebenso überzeugend auftreten kann wie im letzten Heimspiel gegen den Meister und Württembergligaaufsteiger TV Altenstadt.