Spielbericht

Foto: Der Teckbote, Genio Silviani
Foto: Der Teckbote, Genio Silviani

Die ERSTE - Aus im Viertelfinale - 21.01.2019

 

Der VfL Kirchheim hat den Einzug ins Final Four des HVW-Pokals verpasst und kann den Vorjahreserfolg  somit nicht wiederholen. Die
Kirchheimer unterlagen im Viertelfinale auswärts bei der SG Ober-/Unterhausen trotz guter Leistung mit 20:24.


Bereits vor der Partie war klar, dass die Kirchheimer eine Herkulesaufgabe erwarten würde. Denn gegen den Tabellenzweiten der Landesligastaffel 2 musste
Trainer Engelbert Eisenbeil neben dem langzeitverletzten Thimo Böck auf die Dienste von Roman Keller, Julian Mikolaj, Martin Rudolph und Leonard Real verzichten. Dementsprechend fand der VfL zunächst nur schwer ins Spiel. In der
Anfangsphase agierte die Kirchheimer Offensive mit zu wenig Durchschlagskraft.
die Gastgeber nutzten dies zur 4:1-Führung. Doch in der Folge kämpfte sich der VfL durch eine sehr gute Abwehrarbeit zurück. Auch Kevin Hsu im Kirchheimer Gehäuse half seiner Mannschaft mit zahlreichen Paraden. So konnten die Teckstädter in der 20. Minute erstmals wieder zum 6:6 ausgleichen und kurz darauf sogar selbst durch einen Treffer von Peter Sadowski in Führung gehen.

 

Bis zum Pausenstand von 10:10 blieb die Begegnung komplett offen. Auch zu Beginn der zweiten Hälfte war das Spiel hart umkämpft. Erst beim 16:13 in der 40. Minute konnten sich die Gastgeber einen kleinen Vorsprung erspielen. Doch die Blauhemden hielten weiterhin dagegen. Eine spielentscheidende Phase entwickelte sich ab der 48. Spielminute beim Spielstand von 17:19 gegen den VfL. Die Kirchheimer verteidigten aufopferungsvoll und mussten fünf Minuten lang kein Gegentor hinnehmen. Allerdings vergab die Tecksieben auch selbst beste Torgelegenheiten. Anstatt zu verkürzen, geriet der VfL sieben Minuten vor dem Ende durch zwei Tempogegenstöße sogar mit 17:21 in Rückstand. Eine Umstellung in der Kirchheimer Abwehr sorgte anschließend mehrfach für Ballgewinne. Jedoch führten überhastete Aktionen in der VfL-Offensive erneut zu
Fehlwürfen und technischen Fehlern. Beim 20:22-Anschluss zwei Minuten vor Schluss keimte nochmals kurz Hoffnung auf. Die Kirchheimer erhöhten das Risiko und mussten letztlich noch zwei Gegentore zum Endstand von 20:24 hinnehmen.


Dennoch war der Kirchheimer Co-Trainer Uwe Hamann nach der Partie stolz auf den Auftritt des dünnen Kaders: „Wir haben eine starkes Auswärtsspiel abgeliefert und sind am Ende hauptsächlich an unserer Chancenverwertung gescheitert. Aber speziell die Leistung in der Defensive macht Mut für die kommenden Aufgaben in der Liga.“ Dort empfängt der VfL am nächsten Wochenende den SC Vöhringen.


SG Ober-/Unterhausen:
Maier, Fischer – Hagmaier (1), Bordt (1), Werz (7/5), Florian Grauer (6), Rall,
Bochtler, Tröster (2), Wild (3/1), Felix Grauer (2), Althaus (1), Schmid (1)

Die ERSTE: Latzel, Hsu – L. Hamann (2), Habermeier (8/3), Hesener, T. Hamann (1/1), Merkle (1), Schenk (3), Schwarzbauer (1), Sadowski (4)

Vorbericht

Die ERSTE - Start in 2019 mit der 3. Runde im HVW-Pokal - 18.01.2019

 

Für die Handballer des VfL Kirchheim kommt es am Sonntagnachmittag zum ersten Pflichtspiel im neuen Jahr. Im Viertelfinale des HVW-Pokals gastiert die Tecksieben um 16.00 Uhr in der Ernst-Braun-Halle  beim Landesligisten SG Ober-/Unterhausen.

Die SG steht momentan auf dem zweiten Platz der Landesligastaffel 2 und darf sich durchaus Chancen auf den Aufstieg ausrechnen. Diesen verfehlte Ober-/Unterhausen im vergangenen Jahr als Württemberliga-Absteiger nur knapp auf der Zielgeraden. Umso motivierter ist die Spielgemeinschaft, in diesem Jahr bis zum Schluss auf einem der ersten beiden Plätze zu stehen. Die Teckhandballer treffen am Sonntag auf einen völligen unbekannten Gegner. Nach dem bitteren letzten Saisonspiel 2018, welches man deutlich mit 27:43 beim TSV Bad Saulgau verlor, nahmen sich Mannschaft und Trainer erst einmal eine zweiwöchige Auszeit, um die Akkus wieder etwas aufzuladen.


Frisch ausgeruht ging es dann vor gut zwei Wochen wieder los und alle beteiligten trafen sich zum Trainingsauftakt 2019. Während die SG bereits am vergangenen Wochenende mit einem 33:26-Heimerfolg gegen die HSG Rottweil in den Ligabetrieb startete und somit schon eine Partie absolvieren und sich etwas einspielen konnte, konzentrierte sich der VfL voll und ganz auf dieses Pokalspiel . Vor allem auf die Defensive wurde in den vergangenen Einheiten verstärkt geachtet, da diese in den letzten Partien nicht dem gewohnten Bild der Blauen entsprach. Zudem standen viele Torabschlüsse sowie Übungen für die Schnelligkeit der Spieler auf dem Programm, um schnell wieder die nötige Fitness zu erlangen. Für den Kampf um den Einzug in das HVW-Final Four sind die Blauhemden also hoffentlich gut gerüstet.

 

Jedoch bereitet die derzeitige Personalsituation Trainer Engelbert Eisenbeil etwas Probleme. Neben dem immer noch verletzungsbedingt pausierenden Thimo Böck werden auch Martin Rudolph und Julian Mikolaj für dieses Spiel nicht zur Verfügung stehen. Zu allem Überfluss plagt sich Kapitän Roman Keller seit einigen Tagen mit einer Grippe herum. Auch hinter seinem Einsatz steht noch ein dickes Fragezeichen. Man darf also gespannt sein, wie der VfL diese Rückschläge verkraftet und ob es endlich wieder mit einem lang ersehnten Auswärtssieg klappt.  Jm

 

Vorbericht der SG Ober-/Unterhausen hier

 

Die ERSTE: Latzel, Hsu, Keller(?), Sadowski, Merkle, Schwarzbauer, Schenk, Hesener, Real, T.Hamann, L.Hamann, Habermeier