Spielbericht

Bild: HP TSB Ravensburg, Rolf Schultes
Bild: HP TSB Ravensburg, Rolf Schultes

Die ERSTE - Tor-Festival in Ravensburg - 14.10.2018

 

Die Handballer des VfL Kirchheim fuhren am Samstagabend beim Gastspiel in Ravensburg im zweiten Versuch ihren ersten Auswärtssieg ein. Am Ende einer torreichen Partie gewann die Tecksieben verdient mit 42:32 gegen den TSB Ravensburg, und steht nun mit 6:2 Punkten zum Saisonstart in der Spitzengruppe der Tabelle.

Mit Beginn der Partie war der VfL sofort auf der Höhe. Zweimal Julian Mikolaj und einmal Robin Habermeier brachten nach drei Minuten eine schnelle 3:0 Führung. Diese hatte beim 5:1 durch Alexander Schwarzbauer nach knapp acht Minuten immer noch Bestand. Eine kurze unkonzentrierte Phase der Blauen nutzten die Gastgeber um auf 5:4 zu verkürzen. Enger sollte es jedoch an diesem Abend aus Kirchheimer Sicht nicht mehr werden. In der Folgezeit zog man über 7:4 wieder auf 10:5 davon.

 

Nach 20 Minuten führten die Blauhemden beim 13:7 durch Dominik Merkle bereits mit sechs Toren. Die „Rams“ gaben sich nicht auf und suchten weiterhin ihre Chance. So konnte der Tabellenletzte beim 17:13 nach 26 Minuten wieder etwas verkürzen. Aber bis zum Pausenpfiff konnte der Aufsteiger aus der Teckstadt durch Martin Rudolph und Julian Mikolaj wieder auf 21:15 erhöhen. Mit einem komfortablen Vorsprung ging es somit in die Kabine.


Nach dem Pausentee war es erneut Julian Mikolaj, der mit drei Treffern in Serie seine Farben nach 34 Minuten beim 24:17 mit sieben Toren in Führung brachte. Der  TSB ließ sich aber weiterhin nicht entmutigen und rannte weiter an. Doch der VfL hatte immer eine passende Antwort parat. Mit mindestens fünf Treffern hielt der VfL die Gastgeber weiterhin auf Abstand. Zudem schwächten sich die Ravensburger häufig durch undiszipliniertes Abwehrverhalten selbst, sodass der VfL um Spielmacher Dominik Merkle häufig in Überzahl agieren konnte. Am Ende standen bei den Hausherren insgesamt zwölf Zeitstrafen zu Buche, während die Tecktruppe hingegen nur drei Hinausstellungen hinnehmen musste. Je länger das Spiel andauerte, desto weniger ließ das Team um Trainer Engelbert Eisenbeil anbrennen und verwaltete auf abgeklärte Weise seine Führung. So entwickelte sich ein munteres Tore werfen auf beiden Seiten. Bis zum Schlusspfiff konnte der VfL seinen Vorsprung mit dem 42:32 durch Jonas Hesener noch auf zehn Treffer ausbauen.

 

Damit feiern die Teckstädter den zweiten Sieg in Folge. Einziges Manko, welches sich die Mannschaft an diesem Abend ankreiden lassen muss, war die Abwehrarbeit. 32 Gegentore sind nicht der Anspruch des VfL. Dies gilt es am kommenden Samstag wieder definitiv besser zu machen. Dann nämlich gastiert Mitaufsteiger SG Bettringen in der heimischen Walter-Jacob-Halle.

 

Bericht der Ravensburg Rams hier

Die ERSTE: Latzel, Hsu, Habermeier (3), Hesener (3), Böck (4), Pradler, Merkle (3), Mikolaj (15/9), Schenk (2), Schwarzbauer (3), Real (6), Sadowski, Rudolph (3)

TSB: Neff, Sangry, Langlois (4/3), Bruder (5), Naumann (1), Ober (2), Farkas (3), Schwarz (7), Paul (3), Frank (1), Müller, Geiß (3), Mathes, Hensel (3)

Vorbericht

Bild: Teckbote, Markus Brändli
Bild: Teckbote, Markus Brändli

Die ERSTE - Erster Auswärtssieg angepeilt - 13.10.2018

 

Die Handballer des VfL Kirchheim bestreiten am heutigen Abend ihr zweites Auswärtsspiel der Saison. Um 18 Uhr gastiert der VfL beim aktuellen Tabellenschlusslicht, dem TSB Ravensburg.
 
Während der VfL mit zwei Siegen und einer Niederlage zufriedenstellend in die Saison gestartet ist, sieht die Lage beim TSB etwas anders aus: Mit drei Niederlagen in Serie, zwei davon in eigener Halle, stehen die Rams langsam unter Zugzwang. Allerdings standen mit Biberach, Steinheim und Reichenbach bisher nur Gegner gegenüber, welche am Ende der Saison durchaus weiter oben in der Tabelle zu finden sein dürften.

 

Deshalb lassen sich die Teckstädter auch nicht durch den derzeitigen Tabellenplatz blenden. Im Gegenteil: In jedem Spiel möchten die Blauhemden dem Kontrahenten ihr eigenes Spiel aufzwingen und sich nicht der Spielweise des Gegenübers anpassen. Dazu gehört natürlich wieder einmal die Abwehr des Aufsteigers. In den letzten Jahren war diese immer das Aushängeschild, und gehörte am Ende jeder Saison zu den besten Defensivreihen der Liga. Doch dadurch allein werden keine Spiele gewonnen, auch im Angriff gilt es wieder mit Tempo und Entschlossenheit in die Aktionen zu gehen. Des Weiteren müssen die Spieler wieder an die Leistungsgrenze gehen, um den ersten Auswärtserfolg einzufahren. Ansonsten droht das gleiche Szenario wie schon in Vöhringen, wo der VfL durchaus etwas Zählbares hätte mit nach Hause nehmen können.

 

Was den Kader anbelangt, kann die Tecksieben nahezu aus dem vollen schöpfen. Lediglich Kapitän Roman Keller wird Trainer Engelbert Eisenbeil nicht zur Verfügung stehen, denn im Hause Keller wird jederzeit Nachwuchs erwartet. Etwas besser sieht es momentan auf der Torhüterposition aus. Mit Kevin Hsu konnten die VfL-Verantwortlichen kurzfristig auf die dünne Besetzung zwischen den Pfosten reagieren. Hsu verfügt bereits über Erfahrungen aus höheren Ligen: Bis zum Ende der letzten Saison stand er noch bei Landesligameister HSG Ostfildern im Tor, davor lief er auch schon für den TV Plochingen auf. Alles in allem ist der VfL bereit, die ersten beiden Punkte in der Fremde einzutüten. Jm
 

Vorbericht des TSB Ravensburg hier


Die ERSTE: Latzel, Hsu, Mikolaj, Pradler, Sadowski, Schenk, Hesener, Merkle, Schwarzbauer, Böck, Real, Rudolph, Habermeier